
Das spanische Innenministerium plant, die umstrittene 500 Meter lange schwimmende Barriere, die kürzlich vor Ceuta installiert wurde, entlang der Küste von Melilla zu replizieren. Dies geht aus einer zweiseitigen Anweisung hervor, die von der Staatssekretärin für Sicherheit, Aina Calvo, unterzeichnet und von El País eingesehen wurde. Die Anordnung, die am 3. August an Einheiten der Nationalpolizei und Guardia Civil verteilt wurde und der Zeitung am 4. August vorlag, autorisiert die Beamten, sofortige „heiße Rückführungen“ von Personen durchzuführen, die an den Bojen vorbeischwimmen.
Die maritime Barriere – 30 bis 70 cm über Wasser mit einem ein Meter tiefen Unterwasser-Saum – wurde am Tarajal-Wellenbrecher in Ceuta nach dem beispiellosen Zustrom in der vergangenen Woche eilig installiert. Calvos Schreiben argumentiert, dass ähnliche „Grenzschutzmaßnahmen“ in Melilla gerechtfertigt seien, um der Forderung des Obersten Gerichtshofs nachzukommen, wonach ein physisches Hindernis vorhanden sein muss, bevor eine summarische Abschiebung erfolgen kann. Das Gericht hatte kürzlich entschieden, dass Zurückweisungen von Schwimmern die Verfahrensgarantien verletzen, da das Meer selbst kein von Menschen geschaffenes Hindernis darstellt.
Die Polizeigewerkschaft Jupol verurteilte den Plan als „kosmetische Maßnahme“, die weder zusätzliches Personal bereitstellt noch die überlasteten Aufnahmeeinrichtungen verbessert. Menschenrechtsorganisationen warnen, dass schwimmende Zäune Migranten lediglich zu gefährlicheren Routen drängen und wenig zur Entlastung der Asylverfahren auf dem Festland beitragen.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität signalisiert diese Entwicklung Madrids Entschlossenheit, die Außengrenze angesichts des Drucks der EU zu verstärken, ohne jedoch eine vollständige Schengen-Aussetzung zu riskieren. Unternehmen, die Personal in den Maquila-Zonen Melillas rotieren lassen oder Techniker über die begrenzten Luftverbindungen des Enklave entsenden, sollten mit verstärkten maritimen Kontrollen, möglichen Sperrungen von Seewegen und Identitätskontrollen vor Ort rechnen.
Rechtsberater weisen zudem darauf hin, dass das Memo die rechtliche Grundlage für beschleunigte Abschiebungen erweitert, was das Risiko von Rechtsstreitigkeiten für NGOs und grenzüberschreitende Dienstleister erhöht, die humanitäre oder logistische Unterstützung leisten. Notfallpläne für Personalwechsel, Hafenbesuche und Lieferantenbesuche in Melilla sollten daher in den kommenden Wochen überprüft werden.
Die maritime Barriere – 30 bis 70 cm über Wasser mit einem ein Meter tiefen Unterwasser-Saum – wurde am Tarajal-Wellenbrecher in Ceuta nach dem beispiellosen Zustrom in der vergangenen Woche eilig installiert. Calvos Schreiben argumentiert, dass ähnliche „Grenzschutzmaßnahmen“ in Melilla gerechtfertigt seien, um der Forderung des Obersten Gerichtshofs nachzukommen, wonach ein physisches Hindernis vorhanden sein muss, bevor eine summarische Abschiebung erfolgen kann. Das Gericht hatte kürzlich entschieden, dass Zurückweisungen von Schwimmern die Verfahrensgarantien verletzen, da das Meer selbst kein von Menschen geschaffenes Hindernis darstellt.
Die Polizeigewerkschaft Jupol verurteilte den Plan als „kosmetische Maßnahme“, die weder zusätzliches Personal bereitstellt noch die überlasteten Aufnahmeeinrichtungen verbessert. Menschenrechtsorganisationen warnen, dass schwimmende Zäune Migranten lediglich zu gefährlicheren Routen drängen und wenig zur Entlastung der Asylverfahren auf dem Festland beitragen.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität signalisiert diese Entwicklung Madrids Entschlossenheit, die Außengrenze angesichts des Drucks der EU zu verstärken, ohne jedoch eine vollständige Schengen-Aussetzung zu riskieren. Unternehmen, die Personal in den Maquila-Zonen Melillas rotieren lassen oder Techniker über die begrenzten Luftverbindungen des Enklave entsenden, sollten mit verstärkten maritimen Kontrollen, möglichen Sperrungen von Seewegen und Identitätskontrollen vor Ort rechnen.
Rechtsberater weisen zudem darauf hin, dass das Memo die rechtliche Grundlage für beschleunigte Abschiebungen erweitert, was das Risiko von Rechtsstreitigkeiten für NGOs und grenzüberschreitende Dienstleister erhöht, die humanitäre oder logistische Unterstützung leisten. Notfallpläne für Personalwechsel, Hafenbesuche und Lieferantenbesuche in Melilla sollten daher in den kommenden Wochen überprüft werden.
Quelle: El País
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