
Das Business-Reiseportal Travelling for Business hat analysiert, was die Konzession der Kommission vom 14. September zum Ein- und Ausreisesystem (EES) in der Praxis für Unternehmen bedeutet, die Mitarbeiter zwischen Belgien und Drittländern versetzen. Der Bericht stellt fest, dass sich Belgien gemeinsam mit acht anderen Ländern verpflichtet hat, die „Grenzflüssigkeit“ während der Behebung technischer Probleme aufrechtzuerhalten. Für Führungskräfte aus Großbritannien, den USA und Asien, die nach Brüssel ins Hauptquartier reisen, bedeutet das vor allem kürzere Wartezeiten. Während der Juni-Tests mussten einige Nicht-EU-Passagiere am Flughafen Brüssel bis zu einer Stunde länger warten, um biometrische Daten zu erfassen; diese Engpässe sollten nun abnehmen. Reiseverantwortliche werden jedoch gewarnt, nicht von einer durchgehenden Konsistenz auszugehen. Ein Reisender könnte morgens am Flughafen Zaventem problemlos passieren, aber am selben Nachmittag in Frankfurt vollständig erfasst werden. Der Artikel empfiehlt daher, 30 bis 45 Minuten Pufferzeit in Reisepläne einzubauen, vor Buchung enger Anschlussflüge den Status der einzelnen Flughäfen zu prüfen und Reisende auf mögliche kurzfristige Fingerabdruckkontrollen vorzubereiten.
Zudem werden Reaktionen aus der Branche hervorgehoben: IATA und Ryanair setzen sich weiterhin für eine Aussetzung des Systems bis April 2027 ein, während Eurostar-CEO Gwendoline Cazenave den Schutz der „Grenzflüssigkeit“ auf der Strecke Brüssel–London betont. Belgisch ansässige multinationale Unternehmen wird geraten, ihre Reiserisikopolitik zu überprüfen, um den Umgang mit biometrischen Daten abzudecken, und Datenschutzhinweise für mobile Mitarbeiter zu aktualisieren. Schließlich weisen Einwanderungsanwälte darauf hin, dass EES-Daten von Anfang an in Algorithmen zur Erkennung von Schengen-Überziehungen und Visaverstößen einfließen, auch wenn die vollständige Erfassung gestaffelt erfolgt. Unternehmen, die lokale Mitarbeiter mit Einzelerlaubnissen beschäftigen, sollten daher die Ausreisen ihrer Mitarbeiter genau verfolgen, um unbeabsichtigte Überziehungen zu vermeiden, sobald das System vollständig in Betrieb ist.
Zudem werden Reaktionen aus der Branche hervorgehoben: IATA und Ryanair setzen sich weiterhin für eine Aussetzung des Systems bis April 2027 ein, während Eurostar-CEO Gwendoline Cazenave den Schutz der „Grenzflüssigkeit“ auf der Strecke Brüssel–London betont. Belgisch ansässige multinationale Unternehmen wird geraten, ihre Reiserisikopolitik zu überprüfen, um den Umgang mit biometrischen Daten abzudecken, und Datenschutzhinweise für mobile Mitarbeiter zu aktualisieren. Schließlich weisen Einwanderungsanwälte darauf hin, dass EES-Daten von Anfang an in Algorithmen zur Erkennung von Schengen-Überziehungen und Visaverstößen einfließen, auch wenn die vollständige Erfassung gestaffelt erfolgt. Unternehmen, die lokale Mitarbeiter mit Einzelerlaubnissen beschäftigen, sollten daher die Ausreisen ihrer Mitarbeiter genau verfolgen, um unbeabsichtigte Überziehungen zu vermeiden, sobald das System vollständig in Betrieb ist.
Quelle: Travelling for Business