
Die Regierung von Neufundland und Labrador hat die bundesstaatliche Genehmigung erhalten, die Zuteilung für das Provincial Nominee Program (NLPNP) 2026 auf 2.379 Zertifikate zu erhöhen – 1.000 mehr als ursprünglich geplant – während die Quote für das Atlantic Immigration Program bei 475 bleibt. Provinzbeamte erklären, dass die zusätzlichen Plätze gezielt chronische Engpässe im Gesundheitswesen, Bildungs- und Sozialdienstleistungsbereich adressieren sollen, insbesondere in ländlichen Gemeinden, in denen die Leerstandsquote über 12 Prozent liegt. Die Erhöhung folgt ähnlichen Quotenanhebungen in Alberta, British Columbia und den Nordwest-Territorien, was darauf hindeutet, dass Ottawa das PNP nutzt, um das Arbeitskräfteangebot auszugleichen, ohne die Gesamtzahl der Einwanderungen zu erhöhen. Für Arbeitgeber beschleunigt die Nachricht die Einstellungsprozesse: Nach der Nominierung können ausländische Arbeitskräfte dank einer bundesstaatlichen Regelung ab Juni 2026, die den Nachweis des Eingangs (Acknowledgement of Receipt) überflüssig macht, Monate früher eine offene Arbeitserlaubnis beantragen. Mobilitätsteams sollten die NLPNP-Auslosungskalender im Blick behalten – in diesem Jahr wurden bereits 2.198 Einladungen verschickt – und sicherstellen, dass Stellenangebote die provincespezifischen Lohn- und Qualifikationsanforderungen erfüllen. Die Provinz betonte, dass Unternehmerprogramme weiterhin von der Jobangebotspflicht ausgenommen sind und somit Gründern von Start-ups eine Möglichkeit bieten, ihre Betriebe in den wachsenden Technologie- und Meereswirtschaftsclustern Atlantik-Kanadas zu verankern.
Quelle: CIC News
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