
Das Wirtschafts- und Migrationsportal der flämischen Regierung veröffentlichte am 14. September sein monatliches Update zu den voraussichtlichen Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnis-Anträge. Erstanträge auf die „Single Permit“ – die Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsrecht kombiniert – dauern derzeit auf regionaler Ebene etwa vier Wochen, benötigen jedoch zusätzlich noch 15 bis 16 Wochen beim föderalen Einwanderungsamt. Verlängerungen sind etwas schneller: drei Wochen in Flandern und 12 bis 13 Wochen auf Bundesebene. Arbeitgeber kritisieren jedoch, dass diese Fristen kaum Spielraum lassen, bevor bestehende Genehmigungen auslaufen. Saisonarbeitsanträge sind mit nur einer Woche Bearbeitungszeit weiterhin am schnellsten, was die Priorität der Region für landwirtschaftliche Arbeitskräfte widerspiegelt.
Das Bulletin nennt zudem eine Bearbeitungszeit von 11 bis 12 Wochen für Blue-Card-Entscheidungen, was Berichte multinationaler Tech-Unternehmen bestätigt, dass die Genehmigungen für Hochqualifizierte nach dem Rückstau im letzten Jahr stabilisiert sind. Behörden empfehlen Unternehmen, Verlängerungsanträge mindestens zwei Monate vor Ablauf der Genehmigung einzureichen, und erinnern HR-Teams daran, dass keine rückwirkende Erlaubnis erteilt wird, wenn das geplante Startdatum während der Prüfung überschritten wird.
Für internationale Führungskräfte bedeutet dies, Mobilitätspläne großzügig zu kalkulieren: Der gesamte Erstprozess – vom Vertragsabschluss bis zum Einreisevisum – kann bis zu fünf Monate dauern. Einige Arbeitgeber greifen auf Kurzaufenthalts-C-Visa zurück, damit neue Mitarbeiter während der Wartezeit auf die Genehmigung in Belgien geschult werden können. Diese Strategie erfordert jedoch strikte Einhaltung der 90-Tage-Schengen-Regel.
Die monatliche Veröffentlichung der Bearbeitungsdaten wird allgemein für ihre Transparenz gelobt, erhöht aber auch den Druck auf regionale und föderale Stellen, die Wartezeiten vor den Arbeitsmarktreformen 2027 zu verkürzen.
Das Bulletin nennt zudem eine Bearbeitungszeit von 11 bis 12 Wochen für Blue-Card-Entscheidungen, was Berichte multinationaler Tech-Unternehmen bestätigt, dass die Genehmigungen für Hochqualifizierte nach dem Rückstau im letzten Jahr stabilisiert sind. Behörden empfehlen Unternehmen, Verlängerungsanträge mindestens zwei Monate vor Ablauf der Genehmigung einzureichen, und erinnern HR-Teams daran, dass keine rückwirkende Erlaubnis erteilt wird, wenn das geplante Startdatum während der Prüfung überschritten wird.
Für internationale Führungskräfte bedeutet dies, Mobilitätspläne großzügig zu kalkulieren: Der gesamte Erstprozess – vom Vertragsabschluss bis zum Einreisevisum – kann bis zu fünf Monate dauern. Einige Arbeitgeber greifen auf Kurzaufenthalts-C-Visa zurück, damit neue Mitarbeiter während der Wartezeit auf die Genehmigung in Belgien geschult werden können. Diese Strategie erfordert jedoch strikte Einhaltung der 90-Tage-Schengen-Regel.
Die monatliche Veröffentlichung der Bearbeitungsdaten wird allgemein für ihre Transparenz gelobt, erhöht aber auch den Druck auf regionale und föderale Stellen, die Wartezeiten vor den Arbeitsmarktreformen 2027 zu verkürzen.
Quelle: Vlaanderen.be
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