
Der niederländische Infrastrukturbetreiber ProRail bezeichnet eine Welle absichtlicher Gleisblockaden als Sabotage, nachdem am frühen Dienstag an rund 30 Stellen Metallrohre und andere Gegenstände entdeckt wurden. Die Angriffe legten den morgendlichen Berufsverkehr im zentralen und östlichen Teil der Niederlande lahm und beeinträchtigten auch internationale Verbindungen zwischen Brüssel und Amsterdam, Den Haag sowie Rotterdam – wichtige Korridore für belgische Pendler und Eurostar-Zubringer.
Laut Associated Press kamen die Züge rund um Zwolle, Deventer und Amersfoort zum Stillstand, während die niederländische Staatsbahn NS den Betrieb bis zum Nachmittag schrittweise mit eingeschränktem Service wieder aufnahm. Der belgische Bahnbetreiber SNCB/NMBS kündigte an, dass der InterCity-Brüssel–Den Haag-Verkehr für den Rest des Tages in Roosendaal enden werde, während Thalys (nun unter Eurostar-Branding) mehrere Hochgeschwindigkeitsverbindungen Brüssel–Amsterdam neu terminiert hat. Geschäftsreisende, die zum Hafen Rotterdam oder zum Technologiezentrum Eindhoven unterwegs waren, mussten auf Busumleitungen über Antwerpen ausweichen.
ProRail-Sprecherin Joke van der Cruysen erklärte, dass Ermittler Beweise, darunter Fingerabdrücke von entfernten Gegenständen, sichern und bezeichnete die koordinierte Aktion als „beispiellos in ihrem Ausmaß“. Bisher hat keine Gruppe die Verantwortung übernommen. Die niederländische Polizei bat um Dashcam-Aufnahmen eines dunkel gefärbten Vans, der in der Nähe der Gleise bei Deurne gesichtet wurde.
Der Vorfall fiel mit den jährlichen Haushaltsfeierlichkeiten der niederländischen Regierung zusammen, was Spekulationen über politische Motive anheizte. Die belgischen Sicherheitsbehörden verstärkten die Überwachung der grenzüberschreitenden Bahninfrastruktur, wobei Innenministerin Anneleen Van Bossuyt betonte, dass es „keine konkrete Bedrohung“ auf belgischem Boden gebe.
Für multinationale Unternehmen mit einer Benelux-„Hub-and-Spoke“-Belegschaft offenbarte der Ausfall die Verwundbarkeit von mobilitätsabhängigen Bahnprogrammen. Personalabteilungen beeilten sich, Mietwagen freizugeben, während einige Berater auf Videokonferenzen für Kundentermine in Den Haag ausweichen mussten. Logistikunternehmen stellten unterdessen fest, dass die Frachtwege über den Eisenrheinkorridor ungestört blieben, bleiben jedoch wachsam gegenüber Nachahmeraktionen.
Laut Associated Press kamen die Züge rund um Zwolle, Deventer und Amersfoort zum Stillstand, während die niederländische Staatsbahn NS den Betrieb bis zum Nachmittag schrittweise mit eingeschränktem Service wieder aufnahm. Der belgische Bahnbetreiber SNCB/NMBS kündigte an, dass der InterCity-Brüssel–Den Haag-Verkehr für den Rest des Tages in Roosendaal enden werde, während Thalys (nun unter Eurostar-Branding) mehrere Hochgeschwindigkeitsverbindungen Brüssel–Amsterdam neu terminiert hat. Geschäftsreisende, die zum Hafen Rotterdam oder zum Technologiezentrum Eindhoven unterwegs waren, mussten auf Busumleitungen über Antwerpen ausweichen.
ProRail-Sprecherin Joke van der Cruysen erklärte, dass Ermittler Beweise, darunter Fingerabdrücke von entfernten Gegenständen, sichern und bezeichnete die koordinierte Aktion als „beispiellos in ihrem Ausmaß“. Bisher hat keine Gruppe die Verantwortung übernommen. Die niederländische Polizei bat um Dashcam-Aufnahmen eines dunkel gefärbten Vans, der in der Nähe der Gleise bei Deurne gesichtet wurde.
Der Vorfall fiel mit den jährlichen Haushaltsfeierlichkeiten der niederländischen Regierung zusammen, was Spekulationen über politische Motive anheizte. Die belgischen Sicherheitsbehörden verstärkten die Überwachung der grenzüberschreitenden Bahninfrastruktur, wobei Innenministerin Anneleen Van Bossuyt betonte, dass es „keine konkrete Bedrohung“ auf belgischem Boden gebe.
Für multinationale Unternehmen mit einer Benelux-„Hub-and-Spoke“-Belegschaft offenbarte der Ausfall die Verwundbarkeit von mobilitätsabhängigen Bahnprogrammen. Personalabteilungen beeilten sich, Mietwagen freizugeben, während einige Berater auf Videokonferenzen für Kundentermine in Den Haag ausweichen mussten. Logistikunternehmen stellten unterdessen fest, dass die Frachtwege über den Eisenrheinkorridor ungestört blieben, bleiben jedoch wachsam gegenüber Nachahmeraktionen.
Quelle: Associated Press
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