Deutschland führt ab dem 16. September wieder Grenzkontrollen zu Schweiz ein
Wisekey-Aktionäre stimmen für Verlegung der Holdinggesellschaft von Zug auf die Britischen Jungferninseln
Schweizer Mobilitätsforum startet in Bern mit Fokus auf Management der Geschäftsreisennachfrage
Neueste Nachrichten
Genfer Polizei veröffentlicht Straßensperrplan vor dem Rolex Sail Grand Prix und empfiehlt internationalen Besuchern, ihre Transfers zum Flughafen rechtzeitig zu planen
Die Genfer Polizei veröffentlichte am 15. September detaillierte Straßensperrungen für den Zeitraum vom 16. bis 22. September im Zusammenhang mit dem Rolex Sail Grand Prix. Sperrungen auf wichtigen Straßen am linken Ufer werden den Transfer zum Flughafen und Pendelstrecken verlangsamen; Reisende sollten mit erheblichen Verzögerungen rechnen oder alternative Verkehrsmittel wie Shuttle-Boote nutzen. Unternehmen mit Personal- oder Warenverkehr durch Genf sollten ihre Zeitpläne anpassen und Besucher informieren.
Centiel übernimmt größeres Werk im Tessin, um Wachstum zu sichern und Produktionstalente in der Schweiz zu halten
Das Unternehmen für Stromschutz, Centiel, wird über 12 Millionen CHF in eine neue Produktionsstätte in der Nähe von Lugano investieren. Dadurch werden lokale Ingenieursarbeitsplätze gesichert und die Abhängigkeit von ausländischen Auftragsfertigern verringert. Die Erweiterung könnte die Nachfrage nach speziellen Arbeitserlaubnissen im Tessin ankurbeln und signalisiert ein erneuertes Vertrauen in die Schweiz als Produktionsstandort.
SBB sagt Sonderzug zum Spiel Sion–Zürich wegen Bauarbeiten ab und bittet Reisende, alternative Routen zu wählen
Gleisarbeiten in Sion zwingen die SBB, einen Sonderzug für Fans zum Fussballspiel Sion–Zürich abzusagen. Internationale Reisende müssen auf reguläre Verbindungen ausweichen, was die Bedeutung einer frühzeitigen Abstimmung der Veranstalter mit dem langfristigen Bahnbaustellenplan der Schweiz unterstreicht.
Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems erneut verzögert, da die Schweiz mehr Zeit fordert
Die EU hat am 14. September beschlossen, der Schweiz und acht weiteren Mitglieds- bzw. assoziierten Staaten mehr Zeit für die Umsetzung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems zu gewähren. Schweizer Flughäfen melden, dass sie technisch fast bereit sind, befürchten jedoch lange Warteschlangen an regionalen Grenzübergängen. Geschäftsreisende sind vorerst nicht betroffen, doch Unternehmen sollten sich auf eine automatische Erfassung von Überziehungen einstellen, sobald die vollständige Kontrolle in Kraft tritt.
Schweizer Grenzaktion: 191 Autofahrer in Basel ohne Autobahnvignette erwischt und gebüsst
Die BAZG berichtet, dass bei einer gezielten Kontrolle an den Grenzübergängen Basel-Frankreich und Basel-Deutschland 191 Fahrzeuge ohne die obligatorische Autobahnvignette im Wert von 40 CHF erwischt wurden – mehr als die Hälfte davon von Schweizer Fahrzeughaltern. Die Übeltäter zahlten jeweils 200 CHF zuzüglich der Vignette. Die Behörde plant weitere Stichprobenkontrollen, weshalb Mobilitätsmanager sicherstellen sollten, dass alle Firmen- und Mietfahrzeuge, die in die Schweiz einreisen, korrekt registriert sind.
Chinesisches Visazentrum vereinfacht Anfragen: Hotline von Zürich nach Bern verlegt
Ab dem 14. September werden telefonische und E-Mail-Anfragen für das chinesische Visumantragszentrum in Zürich vom Büro in Bern bearbeitet. Die persönlichen Dienstleistungen in Zürich laufen weiterhin wie gewohnt, jedoch müssen Unternehmen ihre Kontaktdaten aktualisieren und mit möglichen längeren Bearbeitungszeiten rechnen, falls Rückfragen erforderlich sind.
EU-Rat „Arbeitsgruppe Visa“ tagt mit Schweizer Beteiligung in Brüssel
Beim Treffen der EU-Arbeitsgruppe für Visa am 14. September schloss sich die Schweiz den Vertretern der EU und der EFTA an, um über höhere Schengen-Visagebühren und die Verwaltung des visafreien Reisens zu beraten. Jede in Brüssel vereinbarte Gebührenerhöhung oder Pilotphase für digitale Visa wird automatisch auch für Schweizer Konsulate gelten. Unternehmen sollten sich daher ab 2027 auf leicht steigende Kosten und neue Antragswege einstellen.
Das Schweizer Parlament setzt grenzüberschreitende Themen auf die Agenda vor den Besuchen der Delegationen aus Frankreich und Liechtenstein
Die Führungsspitzen des Schweizer Parlaments kündigten offizielle Besuche aus Frankreich (23. September) und Liechtenstein (17. September) an, bei denen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Arbeit, Steuern und Berufsausbildung im Fokus steht. Die Gespräche könnten zu neuen Regelungen für Telearbeit und die Mobilität von Auszubildenden führen, die Unternehmen mit Pendlern in die Schweiz oder aus der Schweiz betreffen.