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Universitäten warnen: Familienverbot bei Studentenvisa könnte Branche Milliarden kosten und Talente abschrecken

Sept. 18, 2026
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Universitäten warnen: Familienverbot bei Studentenvisa könnte Branche Milliarden kosten und Talente abschrecken
Australische Universitäten bemühen sich, die Folgen der Regierungsentscheidung abzuschätzen, die den meisten internationalen Studierenden verbietet, Angehörige mitzubringen. Vizekanzler erklärten am 17. September gegenüber ABC News, dass diese Maßnahme Australiens Wettbewerbsfähigkeit schwächt – gerade jetzt, wo Konkurrenzländer die Rechte auf postgraduale Arbeit ausweiten. Die internationale Bildung ist Australiens viertgrößter Export, mit einem Wert von rund 55 Milliarden AU$ und 250.000 Arbeitsplätzen. Branchenvertreter betonen, dass vor allem ältere Studierende – insbesondere Master-Studierende aus Indien, Malaysia und China – ihr Zielland oft nach familienfreundlichen Regelungen auswählen. Berater berichten, dass Kanada nach Einführung einer offenen Arbeitserlaubnis für Ehepartner 2024 einen Anstieg der Einschreibungen um 15 Prozent verzeichnete. Der Migrationsberater aus Perth, Manpreet Mann, weist darauf hin, dass Australien die Gebühr für Studentenvisa im Juli 2026 bereits auf 2.500 AU$ erhöht hat, was zu den teuersten weltweit zählt. Die Streichung der Möglichkeit, Familie mitzubringen, mache Australien „noch schwerer vermittelbar“. Universities Australia setzt sich für eine jährliche Quote von Familienvisa ein, die an gefragte Studiengänge wie Cybersicherheit und Pflege gekoppelt ist, um demografische Herausforderungen mit Fachkräftemangel auszugleichen. Zudem fordern sie klare Verlängerungsoptionen für Angehörige von Studierenden, die sich bereits in Australien aufhalten, sobald die Hauptstudierenden ihr Studium abschließen. Teams für globale Mobilität sollten sich auf veränderte Nachfrage bei Studierenden einstellen. Unternehmensstipendienprogramme und Rekrutierungskanäle für Absolventen, die auf die Mitnahme von Familien angewiesen sind, müssen möglicherweise Vergütungspakete anpassen oder Partnerarbeitsvisa in Neuseeland und Kanada prüfen.
Quelle: ABC News

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