
Der Tourismussektor Australiens reagiert mit Empörung auf die Entscheidung der Regierung, die Zahl der Working-Holiday-Visa im zweiten Jahr auf 45.000 und im dritten Jahr auf nur 5.000 über ein neues Losverfahren zu begrenzen. In einer Erklärung vom 18. September erklärte das Tourism & Transport Forum (TTF), dass die Reformen im Vergleich zum Vorjahr mindestens 38.000 potenzielle Besucher und Saisonarbeitskräfte ausschließen – und dies ohne vorherige Branchenkonsultation. Die Geschäftsführerin Margy Osmond bezeichnete die Politik als „eine außergewöhnliche Ohrfeige“ für Betreiber, die sich noch von der Pandemie erholen und mit hohen Kraftstoff- und Arbeitskosten kämpfen.
TTF-Forschungen zeigen, dass Working Holiday Maker (WHMs) im vergangenen Jahr 4,4 Milliarden AUD in Australien ausgegeben haben – davon 25 Prozent in regionalen Gebieten, in denen der Arbeitskräftemangel besonders stark ist. Nach den neuen Regeln ist das Absolvieren von 88 oder 180 Tagen bestimmter regionaler Arbeit zwar weiterhin Voraussetzung für die Teilnahme am Losverfahren, garantiert jedoch keine Verlängerung mehr. Britische Staatsbürger bleiben aufgrund des Freihandelsabkommens zwischen Großbritannien und Australien ausgenommen, was Unternehmen befürchten lässt, dass ein zweistufiges System entsteht, das einen Herkunftsmarkt gegenüber anderen wie Deutschland, Frankreich und Südkorea bevorzugt.
Branchenvertreter fordern eine schnellere Visa-Bearbeitung (derzeit etwa drei Monate) und die Aufnahme von Tourismus und Gastgewerbe in die Prioritätenliste der Regierung, die aktuell Bauwesen, Gesundheitswesen und Landwirtschaft umfasst. Einige Unternehmen haben bereits ihre Personalplanungen für den Sommer nach unten korrigiert und prüfen Einsätze im Rahmen der Pacific Labour Mobility, wobei jedoch lange Einarbeitungszeiten und Qualifikationsunterschiede Hindernisse darstellen.
Sollten keine Zugeständnisse erfolgen, rechnen Tourismusanbieter mit höheren Zimmerpreisen, kürzeren Öffnungszeiten und Einbußen bei den Exporterlösen während des geschäftigsten Reisequartals Australiens. Geschäftsreisende sollten ab Dezember mit eingeschränkter Kapazität bei regionalen Touren und Gastgewerbedienstleistungen rechnen und entsprechende Notfallpläne in ihre Veranstaltungsplanung einbeziehen.
TTF-Forschungen zeigen, dass Working Holiday Maker (WHMs) im vergangenen Jahr 4,4 Milliarden AUD in Australien ausgegeben haben – davon 25 Prozent in regionalen Gebieten, in denen der Arbeitskräftemangel besonders stark ist. Nach den neuen Regeln ist das Absolvieren von 88 oder 180 Tagen bestimmter regionaler Arbeit zwar weiterhin Voraussetzung für die Teilnahme am Losverfahren, garantiert jedoch keine Verlängerung mehr. Britische Staatsbürger bleiben aufgrund des Freihandelsabkommens zwischen Großbritannien und Australien ausgenommen, was Unternehmen befürchten lässt, dass ein zweistufiges System entsteht, das einen Herkunftsmarkt gegenüber anderen wie Deutschland, Frankreich und Südkorea bevorzugt.
Branchenvertreter fordern eine schnellere Visa-Bearbeitung (derzeit etwa drei Monate) und die Aufnahme von Tourismus und Gastgewerbe in die Prioritätenliste der Regierung, die aktuell Bauwesen, Gesundheitswesen und Landwirtschaft umfasst. Einige Unternehmen haben bereits ihre Personalplanungen für den Sommer nach unten korrigiert und prüfen Einsätze im Rahmen der Pacific Labour Mobility, wobei jedoch lange Einarbeitungszeiten und Qualifikationsunterschiede Hindernisse darstellen.
Sollten keine Zugeständnisse erfolgen, rechnen Tourismusanbieter mit höheren Zimmerpreisen, kürzeren Öffnungszeiten und Einbußen bei den Exporterlösen während des geschäftigsten Reisequartals Australiens. Geschäftsreisende sollten ab Dezember mit eingeschränkter Kapazität bei regionalen Touren und Gastgewerbedienstleistungen rechnen und entsprechende Notfallpläne in ihre Veranstaltungsplanung einbeziehen.
Quelle: TravelTalk
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Australien.Mehr von Australien
Alle anzeigen
Regionale Gebiete in Queensland befürchten, dass die Backpacker-Lotterie die Landwirtschaft und die Hostelwirtschaft schwer treffen wird
Neue 100-köpfige Grenzschutz-Einheit soll 77.000 Visa-Überschreitungen bekämpfen – Minister schließt „ICE-ähnliche“ Razzien aus