Parlament genehmigt AIG-Änderung: Schutzberechtigte und ausländische Absolventen erhalten erleichterten Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt
Der Schweizer Zoll stellt den Plan „Smart Border Austria 2026“ und digitale Abläufe im Rheintal vor
Spanien führt vom 8. bis 22. Oktober wieder Grenzkontrollen zu Italien im Schengen-Raum ein; Schweizer Reisende werden zu Umwegen geraten.
Neueste Nachrichten
Spanien führt Schengen-Grenzkontrollen wieder ein – Schweizer Geschäftsreisende, die über iberische Drehkreuze reisen, sollten mehr Zeit einplanen
Spanien hat vorübergehende Schengen-Grenzkontrollen zwischen dem 8. und 22. Oktober aktiviert und führt Dokumentenkontrollen für Passagiere auf Flügen und Fähren nach Italien ein. Schweizer Reisende, die spanische Flughäfen nutzen, sollten früher ankommen und Aufenthaltsgenehmigungen oder Visa mitführen, da manuelle Ausweiskontrollen zu Verzögerungen führen können.
Kontrollen der Passstempel enden heute – Schengen-Ein- und Ausreisesystem erreicht neuen Meilenstein
Ab dem 7. Oktober 2026 müssen Fluggesellschaften, die Passagiere in die Schweiz und den übrigen Schengen-Raum bringen, keine Passstempel mehr kontrollieren, sondern das EU-Einreise-/Ausreisesystem abfragen. Dieser Wechsel, bestätigt durch die eu-LISA-Richtlinien, verspricht schnellere Boarding-Prozesse, ermöglicht aber auch die automatische Erkennung von Überziehungen, was Unternehmen dazu zwingt, ihre Reisekontrollprozesse anzupassen.
Schweiz und Indien schließen neue Abkommen zur Migrationszusammenarbeit und zum Austausch junger Fachkräfte ab
Veröffentlicht am 7. Oktober 2026: Schweiz und Indien schließen Partnerschaft für Migration und Mobilität sowie ein gegenseitiges Austauschprogramm für junge Fachkräfte ab. Während des Besuchs von Präsident Parmelin in Neu-Delhi verpflichten sich beide Regierungen zu schnelleren Arbeitsbewilligungsverfahren, klareren Rückkehrregelungen und jährlich 400 Ausbildungsvisa. Schweizer Arbeitgeber profitieren von einem schnelleren Zugang zu indischen Talenten und einem neuen Instrument zum Austausch von Nachwuchskräften.
Schweizer Senat schlägt Geldstrafen und Kürzung von Bewilligungsquoten für Unternehmen vor, die lokale Arbeitssuchende übergehen
Am 7. Oktober 2026 stimmte der Ständerat einem Vorstoss zu, der es den Schweizer Arbeitsämtern erlaubt, Arbeitgeber zu bestrafen, die Ausländer einstellen, obwohl gleich qualifizierte einheimische Bewerber verfügbar sind. Zudem können ihnen künftig Kontingente für Arbeitsbewilligungen aus Drittstaaten entzogen werden. Die Initiative muss noch vom Nationalrat genehmigt werden, deutet jedoch auf eine Verschärfung der arbeitsmarktlichen Prüfverfahren in der Schweiz hin und erhöht die Anforderungen an multinationale Unternehmen, die auf Talente aus Nicht-EU-Ländern angewiesen sind.
Wochenendsperrungen auf der Bahnstrecke Como–Schweiz beeinträchtigen Pendler über die Grenze hinweg
RFI wird den Tunnel Monte Olimpino 1 an vier Wochenenden zwischen Mitte Oktober und Ende November 2026 schließen, wodurch der direkte Zugverkehr zwischen Como und der Schweiz unterbrochen wird. Umleitungen über einen parallelen Tunnel umgehen wichtige Bahnhöfe in Como, was Pendler zum Umsteigen oder zur Nutzung von Bussen zwingt. Schweizer Arbeitgeber mit italienischen Grenzgängern sollten mit Verzögerungen und höheren Reisekosten rechnen.
Schengen-Update: Spanien hebt vorübergehende Grenzkontrollen auf, während andere EU-Staaten Kontrollen für Schweizer Reisende verlängern
Das offizielle Register der EU zeigt, dass Spanien seine kurzfristigen Grenzkontrollen zu Italien am 7. Oktober 2026 beendet. Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich hingegen setzen ihre Kontrollen fort oder planen neue, die auch Landgrenzen zur Schweiz betreffen. Dieses uneinheitliche Bild bedeutet, dass Schweizer Unternehmen weiterhin Puffer für den Landverkehr einplanen und EU-Benachrichtigungen genau verfolgen müssen, da das Schengen-Versprechen einer reibungslosen Mobilität weiterhin teilweise ausgesetzt bleibt.
Misshandlungen gegen Bahnpersonal steigen auf zehn Vorfälle pro Tag, sagt SBB
Die SBB gab bekannt, dass das Bahnpersonal inzwischen täglich etwa zehn Übergriffe oder schwere Bedrohungen erlebt. Im vergangenen Jahr wurden 718 Vorfälle gemeldet, und die Gewalt breitet sich zunehmend auch auf Postbusse aus. Dieser Trend wirft Fragen zur Fürsorgepflicht der Unternehmen auf und könnte langfristig die Fahrplanstabilität gefährden, falls Personalausfälle zunehmen. Arbeitgeber sollten ihre reisenden Mitarbeitenden in grundlegenden Deeskalationstechniken schulen und die künftigen Sicherheitsmaßnahmen der SBB genau beobachten.