
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) berichteten am 7. Oktober 2026, dass das Personal täglich mit etwa zehn Fällen von verbaler oder körperlicher Gewalt konfrontiert ist – ein besorgniserregender Trend in der Zeit nach der Pandemie. Im Jahr 2025 wurden von Zugbegleitern 718 offizielle Anzeigen wegen Gewalt oder Bedrohungen eingereicht. Gewerkschaftsvertreter gehen jedoch von einer höheren Dunkelziffer aus, da viele Mitarbeitende aus Angst vor einer öffentlichen Gerichtsakte auf eine Anzeige verzichten. Das Problem beschränkt sich nicht nur auf das Bahnnetz: Der Postautobetrieb CarPostal verzeichnete in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 145 Vorfälle – mehr als doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2025. Die Bundesanwaltschaft meldet zudem einen Anstieg von Straftaten gegen Amtspersonen um rund ein Drittel im gleichen Zeitraum, was auf die zunehmenden sozialen Spannungen durch steigende Fahrpreise, Serviceausfälle und anhaltende Frustrationen aus der Pandemie hinweist.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Reisemanagement bedeuten diese Zahlen eine konkrete Fürsorgepflicht. Expatriates und Geschäftsreisende heben die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz oft als entscheidenden Vorteil hervor. Die zunehmende Aggression gegenüber Mitarbeitenden an vorderster Front zeigt jedoch, dass Fahrgäste insbesondere bei Nachtverbindungen oder auf Strecken, die bei Wochenend-Ausflüglern beliebt sind, mit feindseligen Situationen rechnen müssen. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überarbeiten und klare Anweisungen zur Deeskalation und Meldung von Vorfällen integrieren.
Die SBB reagiert mit dem Einsatz von Bodycams, verstärkten Sicherheitsstreifen und einer Aufklärungskampagne an den wichtigsten Bahnhöfen. Gleichzeitig testen kantonale Polizeikräfte gemeinsame mobile Interventionsgruppen, ähnlich denen in Deutschland und Frankreich. Ob diese Maßnahmen den Trend umkehren können, bleibt abzuwarten. Die Bahngewerkschaften fordern bereits härtere Strafen und eine schnellere Strafverfolgung der Täter.
Der Anstieg der Gewalt könnte auch indirekte Auswirkungen auf den Betrieb haben. Sollte der Mangel an Zugbegleitern durch Burnout oder Sicherheitsbedenken zunehmen, könnte die SBB gezwungen sein, Fahrpläne anzupassen – eine zusätzliche Herausforderung für die Mobilitätsplaner, die bereits mit herbstlichen Streckensperrungen wegen Bauarbeiten zu kämpfen haben. Die Überwachung der Mitarbeitersicherheit wird daher zunehmend genauso wichtig wie die Pünktlichkeitskontrolle.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Reisemanagement bedeuten diese Zahlen eine konkrete Fürsorgepflicht. Expatriates und Geschäftsreisende heben die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz oft als entscheidenden Vorteil hervor. Die zunehmende Aggression gegenüber Mitarbeitenden an vorderster Front zeigt jedoch, dass Fahrgäste insbesondere bei Nachtverbindungen oder auf Strecken, die bei Wochenend-Ausflüglern beliebt sind, mit feindseligen Situationen rechnen müssen. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überarbeiten und klare Anweisungen zur Deeskalation und Meldung von Vorfällen integrieren.
Die SBB reagiert mit dem Einsatz von Bodycams, verstärkten Sicherheitsstreifen und einer Aufklärungskampagne an den wichtigsten Bahnhöfen. Gleichzeitig testen kantonale Polizeikräfte gemeinsame mobile Interventionsgruppen, ähnlich denen in Deutschland und Frankreich. Ob diese Maßnahmen den Trend umkehren können, bleibt abzuwarten. Die Bahngewerkschaften fordern bereits härtere Strafen und eine schnellere Strafverfolgung der Täter.
Der Anstieg der Gewalt könnte auch indirekte Auswirkungen auf den Betrieb haben. Sollte der Mangel an Zugbegleitern durch Burnout oder Sicherheitsbedenken zunehmen, könnte die SBB gezwungen sein, Fahrpläne anzupassen – eine zusätzliche Herausforderung für die Mobilitätsplaner, die bereits mit herbstlichen Streckensperrungen wegen Bauarbeiten zu kämpfen haben. Die Überwachung der Mitarbeitersicherheit wird daher zunehmend genauso wichtig wie die Pünktlichkeitskontrolle.
Quelle: World Radio Switzerland
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