
Eine zweitägige Erkundungsmission der Abteilung für Migration und Flüchtlinge (DMR) des Europarats endete am 8. Oktober in Helsinki. Die Delegierten lobten das von den Gemeinden geleitete Integrationsmodell Finnlands und forderten zugleich eine fortgesetzte Investition in die Dienstleistungen für die derzeit rund 50.000 Ukrainer unter vorübergehendem Schutz.
Laut der am 9. Oktober veröffentlichten DMR-Mitteilung konzentrierten sich die Gespräche mit acht Ministerien, dem Antidiskriminierungsbeauftragten und zivilgesellschaftlichen Gruppen darauf, wie das Integrationsgesetz 2025 die tägliche Verantwortung für die Integration von Migranten von der Zentralregierung auf die 309 finnischen Gemeinden verlagert hat. Die lokalen Behörden erstellen nun individuelle Pläne, die Sprachkurse, Beschäftigungsperspektiven und sozialorientierte Maßnahmen umfassen.
Besonders hervorgehoben wurden das Integrationsbüro Helsinkis und das Vallila-Hilfszentrum für Ukrainer als Beispiele „vielversprechender Praxis“. Unbegleitete Minderjährige erhalten dort Unterkunft und Unterstützung bis zum Alter von 23 Jahren, während Opfer von Menschenhandel Zugang zu individuellen Gesundheits- und Rehabilitationsangeboten haben.
Auch die Grenzsicherheit spielte eine wichtige Rolle. Die Delegation wurde über die weiterhin geschlossenen östlichen Landgrenzübergänge zu Russland im Rahmen des Grenzsicherheitsgesetzes 2025 informiert sowie über die Ernennung des Antidiskriminierungsbeauftragten zum unabhängigen Überwachungsmechanismus für neue EU-Asylgrenzverfahren. Die Mission betonte, dass diese Maßnahmen verhältnismäßig bleiben und gerichtlicher Kontrolle unterliegen müssen, um den europäischen Menschenrechtsstandards zu entsprechen.
Parallel bestätigte das Innenministerium, dass Finnland 2026 weiterhin 500 Kontingentflüchtlinge aufnehmen wird, trotz angespannter Haushaltslage. Die DMR hob zudem Finnlands automatische Staatsbürgerschaftsgarantie für ansonsten staatenlose Kinder als EU-Best-Practice hervor – eine Regelung, die für vertriebene ukrainische Familien bei der langfristigen Planung an Bedeutung gewinnen dürfte.
Für Arbeitgeber ist der Besuch eine Erinnerung daran, dass kommunale Dienste die erste Anlaufstelle bei der Verlegung von Mitarbeitenden nach Finnland sind. Personalabteilungen sollten sich mit den lokalen Sprachkursangeboten und Integrationsberatern in der Zielgemeinde vertraut machen. Unternehmen in Grenznähe zum Osten wird empfohlen, die unbefristete Schließung der russischen Landübergänge einzuplanen und Fracht sowie Reisende vorerst über Luft- oder Seewege zu leiten.
Laut der am 9. Oktober veröffentlichten DMR-Mitteilung konzentrierten sich die Gespräche mit acht Ministerien, dem Antidiskriminierungsbeauftragten und zivilgesellschaftlichen Gruppen darauf, wie das Integrationsgesetz 2025 die tägliche Verantwortung für die Integration von Migranten von der Zentralregierung auf die 309 finnischen Gemeinden verlagert hat. Die lokalen Behörden erstellen nun individuelle Pläne, die Sprachkurse, Beschäftigungsperspektiven und sozialorientierte Maßnahmen umfassen.
Besonders hervorgehoben wurden das Integrationsbüro Helsinkis und das Vallila-Hilfszentrum für Ukrainer als Beispiele „vielversprechender Praxis“. Unbegleitete Minderjährige erhalten dort Unterkunft und Unterstützung bis zum Alter von 23 Jahren, während Opfer von Menschenhandel Zugang zu individuellen Gesundheits- und Rehabilitationsangeboten haben.
Auch die Grenzsicherheit spielte eine wichtige Rolle. Die Delegation wurde über die weiterhin geschlossenen östlichen Landgrenzübergänge zu Russland im Rahmen des Grenzsicherheitsgesetzes 2025 informiert sowie über die Ernennung des Antidiskriminierungsbeauftragten zum unabhängigen Überwachungsmechanismus für neue EU-Asylgrenzverfahren. Die Mission betonte, dass diese Maßnahmen verhältnismäßig bleiben und gerichtlicher Kontrolle unterliegen müssen, um den europäischen Menschenrechtsstandards zu entsprechen.
Parallel bestätigte das Innenministerium, dass Finnland 2026 weiterhin 500 Kontingentflüchtlinge aufnehmen wird, trotz angespannter Haushaltslage. Die DMR hob zudem Finnlands automatische Staatsbürgerschaftsgarantie für ansonsten staatenlose Kinder als EU-Best-Practice hervor – eine Regelung, die für vertriebene ukrainische Familien bei der langfristigen Planung an Bedeutung gewinnen dürfte.
Für Arbeitgeber ist der Besuch eine Erinnerung daran, dass kommunale Dienste die erste Anlaufstelle bei der Verlegung von Mitarbeitenden nach Finnland sind. Personalabteilungen sollten sich mit den lokalen Sprachkursangeboten und Integrationsberatern in der Zielgemeinde vertraut machen. Unternehmen in Grenznähe zum Osten wird empfohlen, die unbefristete Schließung der russischen Landübergänge einzuplanen und Fracht sowie Reisende vorerst über Luft- oder Seewege zu leiten.