
Die jüngste Aktualisierung der Bearbeitungszeiten von Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) vom 20. Oktober bringt für viele potenzielle Besucher, Studierende und Arbeitskräfte schlechte Nachrichten. Der wöchentliche Überblick, der auf Echtzeit-Warteschlangen und aktuellen Bearbeitungsraten basiert, verlängert die Wartezeiten in mehreren stark frequentierten Kategorien um eine ganze Woche. Antragsteller für Arbeitserlaubnisse innerhalb Kanadas müssen nun mit einer geschätzten Wartezeit von 15 Wochen rechnen – der längste Zeitraum seit Sommer. Pakistan und die Philippinen verzeichnen ähnliche Anstiege auf neun beziehungsweise acht Wochen, während Indien (11 Wochen) und Nigeria (10 Wochen) stabil bleiben. Die Bearbeitungszeiten für Studiengenehmigungen stiegen für Indien (sieben Wochen), Pakistan (acht Wochen) und die Philippinen (sechs Wochen) leicht an. Entlastung gibt es nur für Antragsteller aus Kanada und den USA, deren Wartezeiten um eine Woche gesunken sind.
Besonders hart trifft es Antragsteller für Super-Visa – meist Eltern und Großeltern. Die Philippinen liegen nun bei einer prognostizierten Bearbeitungszeit von 103 Tagen, Indien bei 77 Tagen und Pakistan bei 105 Tagen. Die Zahlen für Besuchervisa sind gemischt, bleiben aber für Nigeria mit 103 Tagen weiterhin sehr hoch. Verlängerungen von Besucherausweisen innerhalb Kanadas, eine eher seltene Kategorie, dauern weiterhin erschreckende 357 Tage – ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Erhalt eines temporären Status nicht automatisch erfolgt.
Das IRCC betont, dass diese Angaben als Planungsrichtlinien zu verstehen sind und keine Garantien darstellen. Verzögerungen resultieren aus stark gestiegenen Antragszahlen, unvollständigen Unterlagen und Sicherheitsüberprüfungen. Für Universitäten, die Studierende für den Januarstart rekrutieren, oder Arbeitgeber, die auf Transfers in der Ferienzeit angewiesen sind, haben diese Zahlen jedoch reale Auswirkungen auf den Betrieb.
Die wichtigste Empfehlung lautet daher: proaktive Einhaltung der Vorgaben. Vollständige Anträge einreichen, Dokumentanforderungen schnell beantworten und Pufferzeiten in Reise- oder Einarbeitungspläne einbauen. Für Mobility-Manager unterstreicht das Update die Bedeutung von Doppelstrategien: alternative Starttermine oder Homeoffice-Optionen vorbereiten und, wo möglich, wertvolle Talente in Programme für dauerhaften Aufenthalt überführen, die verlässlichere Bearbeitungszeiten bieten. Familien, die über die Winterferien ein Super-Visa beantragen möchten, sollten ihre Erwartungen dämpfen oder die Reise bis zum Frühjahr verschieben.
Besonders hart trifft es Antragsteller für Super-Visa – meist Eltern und Großeltern. Die Philippinen liegen nun bei einer prognostizierten Bearbeitungszeit von 103 Tagen, Indien bei 77 Tagen und Pakistan bei 105 Tagen. Die Zahlen für Besuchervisa sind gemischt, bleiben aber für Nigeria mit 103 Tagen weiterhin sehr hoch. Verlängerungen von Besucherausweisen innerhalb Kanadas, eine eher seltene Kategorie, dauern weiterhin erschreckende 357 Tage – ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Erhalt eines temporären Status nicht automatisch erfolgt.
Das IRCC betont, dass diese Angaben als Planungsrichtlinien zu verstehen sind und keine Garantien darstellen. Verzögerungen resultieren aus stark gestiegenen Antragszahlen, unvollständigen Unterlagen und Sicherheitsüberprüfungen. Für Universitäten, die Studierende für den Januarstart rekrutieren, oder Arbeitgeber, die auf Transfers in der Ferienzeit angewiesen sind, haben diese Zahlen jedoch reale Auswirkungen auf den Betrieb.
Die wichtigste Empfehlung lautet daher: proaktive Einhaltung der Vorgaben. Vollständige Anträge einreichen, Dokumentanforderungen schnell beantworten und Pufferzeiten in Reise- oder Einarbeitungspläne einbauen. Für Mobility-Manager unterstreicht das Update die Bedeutung von Doppelstrategien: alternative Starttermine oder Homeoffice-Optionen vorbereiten und, wo möglich, wertvolle Talente in Programme für dauerhaften Aufenthalt überführen, die verlässlichere Bearbeitungszeiten bieten. Familien, die über die Winterferien ein Super-Visa beantragen möchten, sollten ihre Erwartungen dämpfen oder die Reise bis zum Frühjahr verschieben.
Quelle: IRCC.com
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