
Ontario hat am 2. November neue Änderungen an seinem Immigrant Nominee Program veröffentlicht, die die Befugnisse des Direktors erweitern, Anträge auszusetzen oder zurückzuweisen, wenn die Nominierungen die jährlichen Kontingente überschreiten oder die öffentlichen Dienste überlasten könnten. Zu den aktualisierten Kriterien zählen nun die regionale Arbeitslosigkeit, die Erschwinglichkeit von Wohnraum sowie die Kapazitäten des Gesundheits- und Sozialwesens in Ontario.
Obwohl die Änderungen bereits am 31. Oktober angekündigt wurden, traten die rechtlichen Bestimmungen sofort in Kraft, und die Programmanweisungen wurden den Beteiligten am 2. November übermittelt. Für Arbeitgeber und Einwanderungsberater ist die wichtigste operative Neuerung, dass zurückgewiesene Anträge nun vollständig erstattet werden, die Antragsteller jedoch ihren Platz in der Warteschlange verlieren.
Die Provinz erklärt, dass diese Maßnahme die Auswahl an die „sich wandelnden Arbeitsmarktprioritäten“ und die reduzierten Zielvorgaben für temporäre Aufenthalte in Ottawa anpasst. Zudem erhält das OINP so die Flexibilität, Programme schnell auszusetzen, wenn die Wohn- oder Integrationskapazitäten kritisch werden – ähnlich wie es British Columbia und Nova Scotia bereits Anfang des Jahres eingeführt haben.
Praktische Folgen:
• Arbeitgeber, die ausländische Arbeitskräfte sponsern, sollten vollständige und qualitativ hochwertige Anträge früh im Jahr einreichen, bevor die Nominierungskontingente knapper werden.
• Antragsteller müssen nachweisen, dass sie Verbindungen zu Regionen mit verfügbarem Wohnraum und nachgewiesener Arbeitsnachfrage haben.
• Rechtsvertreter sollten ihre Klienten darauf hinweisen, dass auch technisch vollständige Anträge zurückgewiesen werden können, wenn sich die makroökonomischen Indikatoren verschlechtern.
Multinationale Unternehmen mit umfangreichen Einstellungsplänen in Ontario sollten für den Fall, dass die provinziellen Nominierungen im vierten Quartal langsamer werden, alternative Wege wie das föderale Express Entry in Betracht ziehen.
Obwohl die Änderungen bereits am 31. Oktober angekündigt wurden, traten die rechtlichen Bestimmungen sofort in Kraft, und die Programmanweisungen wurden den Beteiligten am 2. November übermittelt. Für Arbeitgeber und Einwanderungsberater ist die wichtigste operative Neuerung, dass zurückgewiesene Anträge nun vollständig erstattet werden, die Antragsteller jedoch ihren Platz in der Warteschlange verlieren.
Die Provinz erklärt, dass diese Maßnahme die Auswahl an die „sich wandelnden Arbeitsmarktprioritäten“ und die reduzierten Zielvorgaben für temporäre Aufenthalte in Ottawa anpasst. Zudem erhält das OINP so die Flexibilität, Programme schnell auszusetzen, wenn die Wohn- oder Integrationskapazitäten kritisch werden – ähnlich wie es British Columbia und Nova Scotia bereits Anfang des Jahres eingeführt haben.
Praktische Folgen:
• Arbeitgeber, die ausländische Arbeitskräfte sponsern, sollten vollständige und qualitativ hochwertige Anträge früh im Jahr einreichen, bevor die Nominierungskontingente knapper werden.
• Antragsteller müssen nachweisen, dass sie Verbindungen zu Regionen mit verfügbarem Wohnraum und nachgewiesener Arbeitsnachfrage haben.
• Rechtsvertreter sollten ihre Klienten darauf hinweisen, dass auch technisch vollständige Anträge zurückgewiesen werden können, wenn sich die makroökonomischen Indikatoren verschlechtern.
Multinationale Unternehmen mit umfangreichen Einstellungsplänen in Ontario sollten für den Fall, dass die provinziellen Nominierungen im vierten Quartal langsamer werden, alternative Wege wie das föderale Express Entry in Betracht ziehen.
Quelle: Can Pathways