
In einem lang erwarteten Schritt legte Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) am 5. November 2025 den Einwanderungsplan für 2026–2028 vor. Der Plan hält die jährlichen Aufnahmen von Daueraufenthaltsberechtigten bei 380.000, ordnet jedoch die stärkste Reduzierung der temporären Migration seit den 1990er Jahren an. Die geplanten Genehmigungen für Studienvisa werden fast halbiert – von 305.900 auf 155.000 im Jahr 2026 – während die Kontingente für temporäre Arbeitskräfte um 37 % auf 230.000 sinken. Die Behörden begründen die Neuausrichtung mit dem Rekordwachstum der Bevölkerung, Wohnraummangel und überlasteten Integrationskapazitäten.
Der Plan setzt verstärkt auf wirtschaftliche Auswahl: 64 % der Daueraufenthaltsplätze sollen an wirtschaftliche Einwanderer vergeben werden, gegenüber 59 % in diesem Jahr, und der Anteil frankophoner Einwanderer außerhalb Québecs soll bis 2028 auf 10,5 % steigen. IRCC wird zudem einen Übergangsweg erproben, der 33.000 langjährigen Inhabern von Arbeitserlaubnissen in den Jahren 2026–27 eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung ermöglicht, um dem Druck der Arbeitgeber zur Bindung wichtiger Fachkräfte gerecht zu werden.
Universitäten und Wirtschaftsräte begrüßten die Stabilität bei den Daueraufenthaltszahlen, warnten jedoch davor, dass die Halbierung der Studienvisa den Hochschulen Milliarden an Studiengebühren kosten und den Fachkräftemangel in Gastronomie und Einzelhandel verschärfen könnte. Einwanderungsberater weisen darauf hin, dass die niedrigere Obergrenze die Zulassungsangebote – insbesondere an öffentlichen Colleges – weiter einschränken könnte, da die Einrichtungen keine übermäßigen Zulassungsbescheide ausstellen dürfen.
Für Manager der globalen Mobilität ist die Botschaft klar: Kanada bleibt offen für qualifizierte Daueraufenthalte, wird aber bei „Kurzzeit“-Kategorien deutlich wählerischer. Unternehmen, die auf internationale Praktika oder rotierende Entsendungen setzen, sollten frühzeitig planen und das International Mobility Program prüfen, das mit einem Ziel von 170.000 Plätzen 32 % über dem Vorjahreswert liegt.
Der Plan setzt verstärkt auf wirtschaftliche Auswahl: 64 % der Daueraufenthaltsplätze sollen an wirtschaftliche Einwanderer vergeben werden, gegenüber 59 % in diesem Jahr, und der Anteil frankophoner Einwanderer außerhalb Québecs soll bis 2028 auf 10,5 % steigen. IRCC wird zudem einen Übergangsweg erproben, der 33.000 langjährigen Inhabern von Arbeitserlaubnissen in den Jahren 2026–27 eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung ermöglicht, um dem Druck der Arbeitgeber zur Bindung wichtiger Fachkräfte gerecht zu werden.
Universitäten und Wirtschaftsräte begrüßten die Stabilität bei den Daueraufenthaltszahlen, warnten jedoch davor, dass die Halbierung der Studienvisa den Hochschulen Milliarden an Studiengebühren kosten und den Fachkräftemangel in Gastronomie und Einzelhandel verschärfen könnte. Einwanderungsberater weisen darauf hin, dass die niedrigere Obergrenze die Zulassungsangebote – insbesondere an öffentlichen Colleges – weiter einschränken könnte, da die Einrichtungen keine übermäßigen Zulassungsbescheide ausstellen dürfen.
Für Manager der globalen Mobilität ist die Botschaft klar: Kanada bleibt offen für qualifizierte Daueraufenthalte, wird aber bei „Kurzzeit“-Kategorien deutlich wählerischer. Unternehmen, die auf internationale Praktika oder rotierende Entsendungen setzen, sollten frühzeitig planen und das International Mobility Program prüfen, das mit einem Ziel von 170.000 Plätzen 32 % über dem Vorjahreswert liegt.
Quelle: Times of India / Law360 Canada