Großbritannien plant dänische Reform der Asyl- und Familiennachzugsregeln
Last-Minute-Briefing fordert Unternehmen auf, sich vor dem Wechsel der Einwanderungsregeln am 11. November anzupassen
Wochenendarbeiten legen Eurostar-Züge zwischen London und Amsterdam vom 8. bis 10. November lahm
Neueste Nachrichten
Kanalüberquerungen mit kleinen Booten nähern sich zum 8. November der Marke von 190.000
Statistiken des Innenministeriums vom 8. November zeigen seit 2018 insgesamt 189.864 Ankünfte mit kleinen Booten – ein Beleg für den anhaltenden Druck auf die britische Grenzinfrastruktur, trotz eines moderaten Rückgangs im Jahresvergleich. Die Daten untermauern die Argumente der Regierung für strengere Kontrollen und fließen in geplante Gesetze ein, die die zivilrechtlichen Strafen für Arbeitgeber, die irreguläre Arbeitskräfte beschäftigen, erhöhen sollen.
Gipfeltreffen in Edinburgh lockt vermögende Briten, die nach „Plan B“-Wohnsitzen suchen
Edinburgh war am 7. und 8. November Gastgeber des zweitägigen Global Investment Immigration Summit, bei dem Berater von einem Rekordinteresse aus Großbritannien an Golden-Visa- und Zweitstaatsbürgerschaftsprogrammen berichteten – vor dem Hintergrund bevorstehender Änderungen bei der Inlandsbesteuerung. Mobility- und Steuerteams sollten mit vermehrten Anfragen von Führungskräften nach arbeitgeberfinanzierten Aufenthaltslösungen rechnen und ihre Richtlinien entsprechend anpassen.
Oberhaus treibt Gesetz zu Grenzsicherheit, Asyl und Einwanderung auf die Schlussabstimmung zu
Die Lords haben den letzten Berichtstag für das Gesetz zu Grenzsicherheit, Asyl und Einwanderung angesetzt, wodurch umfassende neue Durchsetzungsbefugnisse und strengere Pflichten zur Einhaltung einen Schritt näher an die Verabschiedung rücken. Unternehmen drohen höhere Bußgelder, strengere Regeln zum Datenaustausch und umfangreichere Prüfungen der Arbeitsberechtigung, falls das Gesetz unverändert bleibt. Mobilitätsteams sollten jetzt mit Lückenanalysen beginnen.
ONS veröffentlicht vierteljährigen Fahrplan zur Überarbeitung von Bevölkerungs- und Migrationsdaten
Der Fahrplan des ONS vom 7. November bestätigt, dass vollständig modellierte Migrationsschätzungen – basierend auf Visa-, Steuer- und Grenzdaten – noch in diesem Monat veröffentlicht werden. Schnellere und detailliertere Zahlen sollen Politikern und Förderern frühzeitig Hinweise auf Veränderungen im Arbeitskräfteangebot geben und künftige Regeländerungen beschleunigen.
9.000 Fluggesellschaftsmitarbeiter wurden geschult, um britische Visa vor dem Boarding zu überprüfen
Das Vereinigte Königreich hat Flugpersonal als Hilfspolizisten für Visa- und ETA-Kontrollen an den Abflug-Gates eingesetzt und 9.000 Mitarbeiter in 39 Ländern entsprechend geschult. Unternehmen sind verpflichtet, die Gültigkeit der digitalen Einreisegenehmigungen ihrer Mitarbeiter sorgfältig zu überprüfen, um teure Reiseunterbrechungen zu vermeiden.
Anwaltskanzlei-Bericht: Digitale Einwanderungssysteme verändern den Reiseverkehr zwischen Großbritannien und der EU
Ein DLA Piper-Alert zeigt auf, wie die EU-Systeme EES/ETIAS und das britische ETA/eVisa-Regime miteinander verknüpft werden. Längere Wartezeiten an den Grenzen für Erstreisende, automatische Erkennung von Überziehungen und das Ende der physischen BRPs bedeuten, dass Unternehmen vor Sommer 2026 neue Abläufe für Reise-Risiken und Compliance etablieren müssen.
Innenministerium veröffentlicht konsolidiertes Archiv der Einwanderungsbestimmungen für Oktober – November
Am 7. November wurde ein 1.422 Seiten umfassendes Archiv veröffentlicht, das alle bis zum 3. November geltenden Einwanderungsbestimmungen zusammenfasst. Arbeitgeber müssen bei der Überprüfung von Sponsoring- oder Arbeitsberechtigungsnachweisen die jeweils zutreffenden historischen Regelungen angeben, insbesondere bei Anträgen, die während des Regeländerungsfensters im Oktober gestellt wurden.
Überarbeitete Bevölkerungszahlen für kleine Gebiete vor den Finanzierungsrunden 2026
Überarbeitete Bevölkerungsstatistiken für kleine Gebiete, veröffentlicht am 7. November, passen die Einwohnerzahlen für Mitte 2022 bis 2024 in England und Wales an. Obwohl die Änderungen geringfügig sind, wirken sie sich auf die lokale Finanzierung, die Gemeindesteuersätze und die Dienstleistungsplanung aus – Kostenfaktoren, die auch die Budgets von im Ausland lebenden Briten beeinflussen.