
China Eastern Airlines (MU) hat am Sonntag nach einer fünfjährigen Pause den Direktflugverkehr zwischen Shanghai Pudong (PVG) und dem Indira Gandhi International Airport in Delhi (DEL) wieder aufgenommen. Der erste Flug MU563 startete um 13:02 Uhr in Pudong mit 248 Passagieren und landete in Delhi mit einer Auslastung von über 95 Prozent. Der Service wird dreimal pro Woche (mittwochs, samstags und sonntags) mit Airbus A330 Widebodies betrieben, eine Erhöhung der Frequenz wird geprüft.
Die Wiederaufnahme folgt auf den Relaunch der Strecke Delhi–Guangzhou durch IndiGo Ende Oktober und signalisiert eine vorsichtige Entspannung im China-Indien-Luftverkehr, der seit 2020 aufgrund von Pandemieeinschränkungen und bilateralen Spannungen faktisch zum Erliegen gekommen war. China Eastern plant zudem, die Verbindung Kunming–Kolkata wieder aufzunehmen und 2026 eine neue Strecke Shanghai–Mumbai einzuführen, was auf eine starke Nachfrage im Geschäfts-, Studenten- und Besucherverkehr (VFR) hinweist.
Für multinationale Unternehmen ist die Route strategisch bedeutsam: Shanghai beherbergt regionale Hauptsitze von über 700 indischen Firmen, während Delhi ein wichtiger Zugangspunkt für chinesische Telekommunikations-, Infrastruktur- und Fertigungsunternehmen im nördlichen Wirtschaftskorridor Indiens ist. Die Direktverbindung verkürzt die Reisezeit im Vergleich zu Umsteigeverbindungen über Bangkok oder Singapur um bis zu vier Stunden und vermeidet Probleme mit Transitvisa. Mobilitätsmanager erwarten, dass die Strecke projektbezogene Reisen, insbesondere in den Bereichen Pharma, IT-Outsourcing und Lieferketten für erneuerbare Energien, beschleunigen wird.
Das Angebot bleibt begrenzt – drei Flüge pro Woche entsprechen etwa 1.800 Sitzplätzen pro Richtung – doch Analysten von OAG gehen davon aus, dass die Erträge schnell stabilisieren könnten, sobald die Nachfrage im Premium-Geschäftssegment zurückkehrt. Reiseeinkäufer sollten frühzeitig verhandelte Tarife sichern und die indische Luftfahrtbehörde DGCA hinsichtlich möglicher Slot-Erhöhungen im Auge behalten.
Die Wiedereröffnung fällt auch mit Chinas umfassenderen Lockerungen der Visapolitik zusammen: Indische Staatsbürger, die über PVG zu einem Drittland weiterreisen, können nun die 24-Stunden-Visafreizone nutzen, und viele indische Führungskräfte qualifizieren sich für das neue Online-Ankunftskartensystem, das am 20. November startet.
Die Wiederaufnahme folgt auf den Relaunch der Strecke Delhi–Guangzhou durch IndiGo Ende Oktober und signalisiert eine vorsichtige Entspannung im China-Indien-Luftverkehr, der seit 2020 aufgrund von Pandemieeinschränkungen und bilateralen Spannungen faktisch zum Erliegen gekommen war. China Eastern plant zudem, die Verbindung Kunming–Kolkata wieder aufzunehmen und 2026 eine neue Strecke Shanghai–Mumbai einzuführen, was auf eine starke Nachfrage im Geschäfts-, Studenten- und Besucherverkehr (VFR) hinweist.
Für multinationale Unternehmen ist die Route strategisch bedeutsam: Shanghai beherbergt regionale Hauptsitze von über 700 indischen Firmen, während Delhi ein wichtiger Zugangspunkt für chinesische Telekommunikations-, Infrastruktur- und Fertigungsunternehmen im nördlichen Wirtschaftskorridor Indiens ist. Die Direktverbindung verkürzt die Reisezeit im Vergleich zu Umsteigeverbindungen über Bangkok oder Singapur um bis zu vier Stunden und vermeidet Probleme mit Transitvisa. Mobilitätsmanager erwarten, dass die Strecke projektbezogene Reisen, insbesondere in den Bereichen Pharma, IT-Outsourcing und Lieferketten für erneuerbare Energien, beschleunigen wird.
Das Angebot bleibt begrenzt – drei Flüge pro Woche entsprechen etwa 1.800 Sitzplätzen pro Richtung – doch Analysten von OAG gehen davon aus, dass die Erträge schnell stabilisieren könnten, sobald die Nachfrage im Premium-Geschäftssegment zurückkehrt. Reiseeinkäufer sollten frühzeitig verhandelte Tarife sichern und die indische Luftfahrtbehörde DGCA hinsichtlich möglicher Slot-Erhöhungen im Auge behalten.
Die Wiedereröffnung fällt auch mit Chinas umfassenderen Lockerungen der Visapolitik zusammen: Indische Staatsbürger, die über PVG zu einem Drittland weiterreisen, können nun die 24-Stunden-Visafreizone nutzen, und viele indische Führungskräfte qualifizieren sich für das neue Online-Ankunftskartensystem, das am 20. November startet.
Quelle: Aviation A2Z