
Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat am 10. November eine wegweisende Vereinbarung zur Konnektivität vorgestellt: Bis 2026 wird jedes Flugzeug ihrer Flotte mit dem Starlink-Satelliteninternet ausgestattet sein – damit wird Spanien zum ersten EU-Markt, auf dem eine große Airline in allen Kabinen kostenloses Highspeed-WLAN anbietet.
Im Rahmen des Abkommens zwischen der Muttergesellschaft IAG und der SpaceX-Tochter Starlink sind Download-Geschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 70 Mbit/s verfügbar – und das von Gate zu Gate, auch auf Polar- und Ozeanrouten, wo herkömmliche Air-to-Ground-Systeme versagen.
Diese Initiative ist ein zentraler Bestandteil von Iberias 6-Milliarden-Euro-„Flight Plan 2030“, der auf Digitalisierung, KI-gestützten Kundenservice und den Bau von „Ciudad Iberia“, einem Innovationspark neben Madrid-Barajas, setzt. Die kostenlose Konnektivität soll den Net Promoter Score der Airline bei Geschäftsreisenden steigern – einer Zielgruppe, die zunehmend von Golf- und US-Fluggesellschaften angezogen wird, die bereits unbegrenztes Internet an Bord bieten.
Für Firmenreisemanager beseitigt die Neuerung einen häufigen Ärgernisfaktor – hohe Gebühren pro Megabyte – und unterstützt die wachsende Kultur des „Arbeitens im Flugzeug“. Die Airline hat die Installationskosten nicht bekannt gegeben, doch Luftfahrtexperten schätzen die Starlink-Hardware auf etwa 600.000 Euro pro Großraumflugzeug, was durch Zusatzumsätze aus E-Commerce und gezielter Werbung ausgeglichen werden könnte.
Konkurrenten wie Air Europa und Vueling könnten unter Wettbewerbsdruck geraten, ihre eigenen Konnektivitäts-Upgrades zu beschleunigen, was Spanien zu einem regionalen Testfeld für flächendeckendes Breitband-Internet an Bord machen könnte.
Im Rahmen des Abkommens zwischen der Muttergesellschaft IAG und der SpaceX-Tochter Starlink sind Download-Geschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 70 Mbit/s verfügbar – und das von Gate zu Gate, auch auf Polar- und Ozeanrouten, wo herkömmliche Air-to-Ground-Systeme versagen.
Diese Initiative ist ein zentraler Bestandteil von Iberias 6-Milliarden-Euro-„Flight Plan 2030“, der auf Digitalisierung, KI-gestützten Kundenservice und den Bau von „Ciudad Iberia“, einem Innovationspark neben Madrid-Barajas, setzt. Die kostenlose Konnektivität soll den Net Promoter Score der Airline bei Geschäftsreisenden steigern – einer Zielgruppe, die zunehmend von Golf- und US-Fluggesellschaften angezogen wird, die bereits unbegrenztes Internet an Bord bieten.
Für Firmenreisemanager beseitigt die Neuerung einen häufigen Ärgernisfaktor – hohe Gebühren pro Megabyte – und unterstützt die wachsende Kultur des „Arbeitens im Flugzeug“. Die Airline hat die Installationskosten nicht bekannt gegeben, doch Luftfahrtexperten schätzen die Starlink-Hardware auf etwa 600.000 Euro pro Großraumflugzeug, was durch Zusatzumsätze aus E-Commerce und gezielter Werbung ausgeglichen werden könnte.
Konkurrenten wie Air Europa und Vueling könnten unter Wettbewerbsdruck geraten, ihre eigenen Konnektivitäts-Upgrades zu beschleunigen, was Spanien zu einem regionalen Testfeld für flächendeckendes Breitband-Internet an Bord machen könnte.
Quelle: TravelWires