
Aktuelle Eurostat-Zahlen vom 10. November zeigen, dass die EU-Mitgliedstaaten im September 79.205 neue Entscheidungen zum vorübergehenden Schutz für Menschen getroffen haben, die vor Russlands Invasion in der Ukraine fliehen – der höchste Monatswert seit zwei Jahren. Tschechien verzeichnete 389.310 Schutzberechtigte und festigt damit seine Position als drittgrößter Aufnahmestaat nach Deutschland und Polen.
Analysten führen den EU-weiten Anstieg von 49 % auf das Ende August erlassene Dekret Kiews zurück, das Männern im Alter von 18 bis 22 Jahren vorübergehend die Ausreise aus der Ukraine erlaubt. Die tschechischen Bearbeitungszentren in Prag-Vysočany und Brünn-Tuřany berichten von längeren Warteschlangen, weshalb das Innenministerium Personal aus weniger frequentierten Büros in Karlsbad und Aussig an der Elbe umverteilt, um Wartezeiten unter 14 Tagen zu gewährleisten.
Für Unternehmen bedeutet dies einen größeren Talentpool. Rund 55 % der in Tschechien Schutzberechtigten aus der Ukraine sind im erwerbsfähigen Alter, mehr als ein Drittel verfügt über eine Hochschulausbildung, so das Arbeitsamt. Arbeitgeber aus Bau, Logistik und IT nutzen weiterhin die beschleunigten Arbeitserlaubnisverfahren, die mit Lex Ukrajina VII eingeführt wurden, doch der Wettbewerb, insbesondere in Prag, nimmt zu.
Mobility-Manager sollten beachten, dass die vorübergehenden Schutzaufkleber Anfang 2026 erneut verlängert werden müssen. Das Ministerium plant, im Januar eine Online-Voranmeldung zu starten und warnt, dass ohne Terminreservierung der Krankenversicherungsschutz erlischt. Personalabteilungen sollten daher frühzeitig Arbeitsverträge und Wohnnachweise sammeln, um eine reibungslose Statusverlängerung zu ermöglichen.
Langfristig arbeitet die Regierung an Lex Ukrajina VIII, das die universellen humanitären Leistungen schrittweise abschaffen und die Unterstützung an den Nachweis von Tschechischkenntnissen oder eine feste Anstellung koppeln könnte. Unternehmen, die Schutzberechtigte beschäftigen, könnten somit stärkere Anreize für Weiterbildung und Anträge auf Daueraufenthalt erwarten.
Analysten führen den EU-weiten Anstieg von 49 % auf das Ende August erlassene Dekret Kiews zurück, das Männern im Alter von 18 bis 22 Jahren vorübergehend die Ausreise aus der Ukraine erlaubt. Die tschechischen Bearbeitungszentren in Prag-Vysočany und Brünn-Tuřany berichten von längeren Warteschlangen, weshalb das Innenministerium Personal aus weniger frequentierten Büros in Karlsbad und Aussig an der Elbe umverteilt, um Wartezeiten unter 14 Tagen zu gewährleisten.
Für Unternehmen bedeutet dies einen größeren Talentpool. Rund 55 % der in Tschechien Schutzberechtigten aus der Ukraine sind im erwerbsfähigen Alter, mehr als ein Drittel verfügt über eine Hochschulausbildung, so das Arbeitsamt. Arbeitgeber aus Bau, Logistik und IT nutzen weiterhin die beschleunigten Arbeitserlaubnisverfahren, die mit Lex Ukrajina VII eingeführt wurden, doch der Wettbewerb, insbesondere in Prag, nimmt zu.
Mobility-Manager sollten beachten, dass die vorübergehenden Schutzaufkleber Anfang 2026 erneut verlängert werden müssen. Das Ministerium plant, im Januar eine Online-Voranmeldung zu starten und warnt, dass ohne Terminreservierung der Krankenversicherungsschutz erlischt. Personalabteilungen sollten daher frühzeitig Arbeitsverträge und Wohnnachweise sammeln, um eine reibungslose Statusverlängerung zu ermöglichen.
Langfristig arbeitet die Regierung an Lex Ukrajina VIII, das die universellen humanitären Leistungen schrittweise abschaffen und die Unterstützung an den Nachweis von Tschechischkenntnissen oder eine feste Anstellung koppeln könnte. Unternehmen, die Schutzberechtigte beschäftigen, könnten somit stärkere Anreize für Weiterbildung und Anträge auf Daueraufenthalt erwarten.
Quelle: Eurostat
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