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Golf-Kooperationsrat genehmigt „One-Stop“-Reisegenehmigung; Pilotprojekt zwischen VAE und Bahrain startet im Dezember

Nov. 14, 2025
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Golf-Kooperationsrat genehmigt „One-Stop“-Reisegenehmigung; Pilotprojekt zwischen VAE und Bahrain startet im Dezember
In Kuwait-Stadt haben die Innenminister des Golf-Kooperationsrats (GCC) am 12. November ein ehrgeiziges „One-Stop“-Reisesystem genehmigt, das GCC-Bürgern ermöglicht, Einwanderungs-, Zoll- und Sicherheitskontrollen vor dem Abflug an einem einzigen Schalter zu passieren. Der erste Live-Test startet nächsten Monat auf Flügen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain. Reisende nutzen einen speziellen Kanal, in dem Beamte beider Staaten Seite an Seite arbeiten – nach dem Vorbild des Schengen-Raums – was die gesamte Abfertigungszeit um bis zu 40 Prozent verkürzen könnte.

Für multinationale Unternehmen mit Sitz in den VAE verspricht der Pilot sofortige Effizienzgewinne. Mitarbeiter, die zwischen Abu Dhabi, Dubai und Manama für regionale Projekte pendeln, verlieren oft abrechenbare Stunden in getrennten Aus- und Einreiseschlangen; der neue Korridor fasst diese Stationen zu einer einzigen Abfertigung zusammen. Fluggesellschaften wurden gebeten, spezielle Boarding-Pass-Kennzeichnungen zu drucken und Beschilderungen vorzubereiten, während die IT-Teams der Flughäfen an einer gemeinsamen Datenplattform arbeiten, die in Echtzeit Treffer auf Beobachtungslisten und Zollanmeldungen austauschen soll.

Golf-Kooperationsrat genehmigt „One-Stop“-Reisegenehmigung; Pilotprojekt zwischen VAE und Bahrain startet im Dezember


Behörden betonen, dass die erste Phase nur für GCC-Staatsangehörige gilt, deuteten aber an, dass auch ausländische Einwohner aufgenommen werden könnten, sobald Datenschutz- und Sicherheitsprotokolle harmonisiert sind. Langfristig fügt sich das System in das einheitliche GCC-Touristenvisum ein, dessen Pilotphase nun für Ende 2025 geplant ist und das Ausländern erlauben würde, mit einer einzigen Genehmigung frei zwischen allen sechs Mitgliedsstaaten zu reisen.

Mobility-Manager in Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, um mögliche Besonderheiten bei den Dokumenten während der Testphase zu berücksichtigen; beispielsweise müssen GCC-Bürger möglicherweise weiterhin physische Reisepässe statt nationaler Personalausweise mitführen, bis die elektronische Verifizierung abgeschlossen ist. Logistikdienstleister erwarten zudem schlankere Luftfrachtprozesse, sobald gemeinsame Zollkontrollen in das System integriert sind, was die Liegezeiten an Frachtterminals verkürzen dürfte.

Sollte der Pilot im Dezember erfolgreich verlaufen, planen die Minister, das Konzept bis Ende 2026 auf Landgrenzen und Seehäfen auszuweiten und so eine „Schengen-ähnliche Mobilitätszone im Arabischen Golf“ zu schaffen. Für die VAE unterstützt die Initiative Dubais Ziel, jährlich 100 Millionen Passagiere zu bewältigen und dabei weltweit führende Wartezeiten beizubehalten.
Quelle: Times of India / VisaHQ

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