
Spät am Dienstagabend (18. November) hat das House of Lords die dritte Lesung des Border Security, Asylum and Immigration Bill abgeschlossen. Dabei wurden nur redaktionelle Korrekturen vorgenommen, ohne neue Änderungen einzuführen. Das im Juni erstmals vorgestellte Gesetzespaket verschärft die Befugnisse zur Abwehr von Überfahrten mit kleinen Booten, erweitert die Anti-Terror-Durchsuchungsrechte auf Einwanderungsbeamte und schafft die Grundlage für ein neues digitales Visastatus-Register.
Da die Lords den Text in der dritten Lesung nicht verändert haben, geht der Gesetzentwurf nun zurück ins House of Commons zur sogenannten „Ping-Pong“-Phase, in der die früheren Änderungen der Lords geprüft werden. Die Minister rechnen damit, dass dieser Prozess vor der Weihnachtspause des Parlaments abgeschlossen sein wird. Sollte das Gesetz noch in diesem Winter verabschiedet werden, plant das Innenministerium, zentrale Regelungen – wie erweiterte Schiffskontrollbefugnisse und den Datenaustausch mit HMRC – bis Frühjahr 2026 umzusetzen.
Für Mobility Manager ist die wichtigste Neuerung die gesetzliche Pflicht für Sponsoren, auf Anfrage Gehalts- und Standortdaten an das Innenministerium zu übermitteln. Bei Nichtbefolgung drohen Bußgelder von bis zu 60.000 Pfund. Unternehmen, die auf häufige Kurzzeitbesuche angewiesen sind, sollten zudem beachten, dass die Border Force künftig eine zivilrechtliche Klageoption erhält, um Transportunternehmen zu bestrafen, die das ab April kommenden Jahres flächendeckend eingeführte Electronic Travel Authorisation (ETA)-System nicht nutzen.
Menschenrechtsorganisationen warnen, dass das Gesetz die Schutzmechanismen bei Asylverfahren schwächen könnte. Die Minister betonen hingegen, dass eine effizientere Asylentscheidung die Kosten für Hotelunterkünfte senken und die Abschiebung abgelehnter Antragsteller beschleunigen wird. Unternehmen, die Talente ins Vereinigte Königreich entsenden, sollten ihre Compliance-Prozesse zur Arbeitsberechtigung überprüfen und sicherstellen, dass ihre Sponsor-Management-Systeme bei Bedarf Echtzeit-Datenfeeds im neuen Regime liefern können.
Da die Lords den Text in der dritten Lesung nicht verändert haben, geht der Gesetzentwurf nun zurück ins House of Commons zur sogenannten „Ping-Pong“-Phase, in der die früheren Änderungen der Lords geprüft werden. Die Minister rechnen damit, dass dieser Prozess vor der Weihnachtspause des Parlaments abgeschlossen sein wird. Sollte das Gesetz noch in diesem Winter verabschiedet werden, plant das Innenministerium, zentrale Regelungen – wie erweiterte Schiffskontrollbefugnisse und den Datenaustausch mit HMRC – bis Frühjahr 2026 umzusetzen.
Für Mobility Manager ist die wichtigste Neuerung die gesetzliche Pflicht für Sponsoren, auf Anfrage Gehalts- und Standortdaten an das Innenministerium zu übermitteln. Bei Nichtbefolgung drohen Bußgelder von bis zu 60.000 Pfund. Unternehmen, die auf häufige Kurzzeitbesuche angewiesen sind, sollten zudem beachten, dass die Border Force künftig eine zivilrechtliche Klageoption erhält, um Transportunternehmen zu bestrafen, die das ab April kommenden Jahres flächendeckend eingeführte Electronic Travel Authorisation (ETA)-System nicht nutzen.
Menschenrechtsorganisationen warnen, dass das Gesetz die Schutzmechanismen bei Asylverfahren schwächen könnte. Die Minister betonen hingegen, dass eine effizientere Asylentscheidung die Kosten für Hotelunterkünfte senken und die Abschiebung abgelehnter Antragsteller beschleunigen wird. Unternehmen, die Talente ins Vereinigte Königreich entsenden, sollten ihre Compliance-Prozesse zur Arbeitsberechtigung überprüfen und sicherstellen, dass ihre Sponsor-Management-Systeme bei Bedarf Echtzeit-Datenfeeds im neuen Regime liefern können.
Quelle: UK Parliament
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