
Der Verkehrschaos setzte sich am 24. November, dem ersten Tag des dreitägigen Streiks in Belgien, fort, da Fluggesellschaften, Bahnbetreiber und Straßenverkehrsbehörden mit einer Welle von Ausfällen zu kämpfen hatten. Euronews Travel berichtet, dass Streiks des Bodenpersonals am Flughafen Brüssel Süd Charleroi dazu führten, dass dieser am 26. November keine planmäßigen Abflüge oder Ankünfte durchführen kann. Der Flughafen Brüssel stellte alle Abflüge ein und warnte vor möglichen Einschränkungen bei den Ankünften.
Auch der Bahnverkehr ist stark beeinträchtigt. Der nationale Betreiber SNCB fährt am Abend des 26. November nur etwa 20 Prozent seines üblichen Fahrplans, und die Güterverkehrskapazitäten wurden drastisch reduziert – ein großes Problem für just-in-time produzierende Unternehmen rund um Antwerpen und Gent. Der grenzüberschreitende Verkehr ist lückenhaft: Nur die Hälfte der Eurostar-Züge zwischen Brüssel und Paris verkehrt, und die ICE/TGV-Verbindungen nach Deutschland und Frankreich sind um 80 Prozent reduziert.
Auch der Straßenverkehr bietet keine einfache Alternative. Gewerkschaftliche Streikposten verlangsamen den Zugang zu wichtigen Autobahnkreuzen, und die Polizei leitet schwere Lastwagen von den Protestschwerpunkten um. Logistikexperten berichten, dass sich die durchschnittlichen Transitzeiten für Lkw zwischen dem Hafen Antwerpen und der deutschen Grenze auf fast vier Stunden verdoppelt haben – ein herber Rückschlag für temperaturkontrollierte Transporte in der Life-Science-Branche.
Der Streik richtet sich gegen einen Haushaltsentwurf, der das Rentenalter anheben und die Arbeitslosenleistungen verschärfen soll. Die Gewerkschaften werfen der Mitte-rechts-Koalition „sozialen Vandalismus“ vor und kündigen weitere Aktionen an, falls die Verhandlungen scheitern. Die Regierung argumentiert, dass fiskalische Einsparungen notwendig sind, um die Staatsverschuldung Belgiens unter 120 Prozent des BIP zu halten.
Firmenreisende sollten auf umfangreiche Störungen im multimodalen Verkehr vorbereitet sein, flexible Tickets buchen und alternative Routen über die Flughäfen Amsterdam oder Paris in Betracht ziehen. Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen sollten sich mit Spediteuren über Umleitungen über Lüttich oder Luxemburg abstimmen und sicherstellen, dass Fahrer im Falle von Polizeikontrollen an spontanen Straßensperren entsprechende Notfallschreiben mitführen.
Auch der Bahnverkehr ist stark beeinträchtigt. Der nationale Betreiber SNCB fährt am Abend des 26. November nur etwa 20 Prozent seines üblichen Fahrplans, und die Güterverkehrskapazitäten wurden drastisch reduziert – ein großes Problem für just-in-time produzierende Unternehmen rund um Antwerpen und Gent. Der grenzüberschreitende Verkehr ist lückenhaft: Nur die Hälfte der Eurostar-Züge zwischen Brüssel und Paris verkehrt, und die ICE/TGV-Verbindungen nach Deutschland und Frankreich sind um 80 Prozent reduziert.
Auch der Straßenverkehr bietet keine einfache Alternative. Gewerkschaftliche Streikposten verlangsamen den Zugang zu wichtigen Autobahnkreuzen, und die Polizei leitet schwere Lastwagen von den Protestschwerpunkten um. Logistikexperten berichten, dass sich die durchschnittlichen Transitzeiten für Lkw zwischen dem Hafen Antwerpen und der deutschen Grenze auf fast vier Stunden verdoppelt haben – ein herber Rückschlag für temperaturkontrollierte Transporte in der Life-Science-Branche.
Der Streik richtet sich gegen einen Haushaltsentwurf, der das Rentenalter anheben und die Arbeitslosenleistungen verschärfen soll. Die Gewerkschaften werfen der Mitte-rechts-Koalition „sozialen Vandalismus“ vor und kündigen weitere Aktionen an, falls die Verhandlungen scheitern. Die Regierung argumentiert, dass fiskalische Einsparungen notwendig sind, um die Staatsverschuldung Belgiens unter 120 Prozent des BIP zu halten.
Firmenreisende sollten auf umfangreiche Störungen im multimodalen Verkehr vorbereitet sein, flexible Tickets buchen und alternative Routen über die Flughäfen Amsterdam oder Paris in Betracht ziehen. Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen sollten sich mit Spediteuren über Umleitungen über Lüttich oder Luxemburg abstimmen und sicherstellen, dass Fahrer im Falle von Polizeikontrollen an spontanen Straßensperren entsprechende Notfallschreiben mitführen.
Quelle: Euronews