
Eurostar hat zwei stark nachgefragte Samstagmorgen-Züge zwischen London St Pancras und Brüssel-Midi gestrichen – den 07:04 Uhr London-Brüssel-Zug (Zug 9110) und die 07:56 Uhr Rückfahrt Brüssel-London (Zug 9113) – nach einer nächtlichen Betriebsüberprüfung aufgrund von Verfügbarkeitsproblemen bei den Zügen und laufenden Bauarbeiten im Norden Frankreichs.
Die Entscheidung, die in den frühen Morgenstunden des 6. Dezember auf Eurostars Störungsportal veröffentlicht wurde, trifft mitten in der geschäftigen Vorweihnachtszeit, in der belgische und britische Geschäftsreisende den Hochgeschwindigkeitskorridor zwischen vier Ländern für Tagesgeschäftstreffen und Anschlussverbindungen nach Paris, Amsterdam und zu EU-Institutionen nutzen. Eurostar hat seine „AOP“-Richtlinie (Assistance Opération Perturbations) aktiviert, die betroffenen Fahrgästen eine kostenfreie Umbuchung oder volle Rückerstattung ermöglicht. Die Sitzplatzkapazitäten bei den verbleibenden Morgenverbindungen sind jedoch bereits knapp, und Bahnbetreiber melden kurzfristige Preissprünge von 45 bis 60 % bei Buchungen.
Obwohl Eurostar keine offizielle Ursache über „betriebliche Einschränkungen“ hinaus genannt hat, deuten Branchenquellen auf einen chronischen Mangel an E-320-Zugsets hin, bedingt durch umfangreiche Wartungszyklen und die Folgen des nationalen Streiks in Belgien in der vergangenen Woche, der Personal und Fahrzeuge aus dem Takt brachte. Zudem erzwingen Infrastrukturarbeiten zwischen Lille und Calais zusätzliche Pufferzeiten, die sich auf den gesamten London–Brüssel-Fahrplan auswirken.
Für Mobilitätsmanager unterstreicht die Streichung die Verwundbarkeit eines ansonsten umweltfreundlichen Korridors, den viele Unternehmen inzwischen als bevorzugte Alternative zum inner-europäischen Flugverkehr sehen. Arbeitgeber mit zeitkritischen Terminen in London oder Brüssel sollten heute die Abfahrten um 09:01 oder 10:01 Uhr in London in Betracht ziehen, mindestens 45 Minuten zusätzliche Zeit für Sicherheitskontrollen einplanen und gegebenenfalls Hotelkapazitäten als Reserve bereithalten. Reisende mit engen Anschlussflügen am Nachmittag ab Heathrow oder Brüssel Airport könnten es vorziehen, Direktflüge zu nutzen oder über Paris Nord/Charles-de-Gaulle TGV umzusteigen.
Blickt man voraus, warnt Eurostar vor weiteren Fahrplananpassungen rund um Weihnachten und möglichen rollierenden Ausfällen im Zusammenhang mit der laufenden Terminalrenovierung in Amsterdam, die alle UK-Grenz- und Sicherheitskontrollen nach Brüssel verlagert. Unternehmen wird empfohlen, den Eurostar-Service-Update-Feed im Auge zu behalten und flexible Tickets in die Reiseplanung für 2025 einzubeziehen.
Die Entscheidung, die in den frühen Morgenstunden des 6. Dezember auf Eurostars Störungsportal veröffentlicht wurde, trifft mitten in der geschäftigen Vorweihnachtszeit, in der belgische und britische Geschäftsreisende den Hochgeschwindigkeitskorridor zwischen vier Ländern für Tagesgeschäftstreffen und Anschlussverbindungen nach Paris, Amsterdam und zu EU-Institutionen nutzen. Eurostar hat seine „AOP“-Richtlinie (Assistance Opération Perturbations) aktiviert, die betroffenen Fahrgästen eine kostenfreie Umbuchung oder volle Rückerstattung ermöglicht. Die Sitzplatzkapazitäten bei den verbleibenden Morgenverbindungen sind jedoch bereits knapp, und Bahnbetreiber melden kurzfristige Preissprünge von 45 bis 60 % bei Buchungen.
Obwohl Eurostar keine offizielle Ursache über „betriebliche Einschränkungen“ hinaus genannt hat, deuten Branchenquellen auf einen chronischen Mangel an E-320-Zugsets hin, bedingt durch umfangreiche Wartungszyklen und die Folgen des nationalen Streiks in Belgien in der vergangenen Woche, der Personal und Fahrzeuge aus dem Takt brachte. Zudem erzwingen Infrastrukturarbeiten zwischen Lille und Calais zusätzliche Pufferzeiten, die sich auf den gesamten London–Brüssel-Fahrplan auswirken.
Für Mobilitätsmanager unterstreicht die Streichung die Verwundbarkeit eines ansonsten umweltfreundlichen Korridors, den viele Unternehmen inzwischen als bevorzugte Alternative zum inner-europäischen Flugverkehr sehen. Arbeitgeber mit zeitkritischen Terminen in London oder Brüssel sollten heute die Abfahrten um 09:01 oder 10:01 Uhr in London in Betracht ziehen, mindestens 45 Minuten zusätzliche Zeit für Sicherheitskontrollen einplanen und gegebenenfalls Hotelkapazitäten als Reserve bereithalten. Reisende mit engen Anschlussflügen am Nachmittag ab Heathrow oder Brüssel Airport könnten es vorziehen, Direktflüge zu nutzen oder über Paris Nord/Charles-de-Gaulle TGV umzusteigen.
Blickt man voraus, warnt Eurostar vor weiteren Fahrplananpassungen rund um Weihnachten und möglichen rollierenden Ausfällen im Zusammenhang mit der laufenden Terminalrenovierung in Amsterdam, die alle UK-Grenz- und Sicherheitskontrollen nach Brüssel verlagert. Unternehmen wird empfohlen, den Eurostar-Service-Update-Feed im Auge zu behalten und flexible Tickets in die Reiseplanung für 2025 einzubeziehen.
Quelle: Rail Europe Help Centre
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