
Italien hat offiziell das lang erwartete Präsidenten-„Flussdekret“ veröffentlicht, das die Einwanderungskontingente für 2026–2028 festlegt und insgesamt 497.550 neue Arbeitsvisa für den Dreijahreszeitraum bestätigt. Die Verteilung sieht 164.850 Genehmigungen für 2026, 165.850 für 2027 und 166.850 für 2028 vor. Saisonale Landwirtschaft und Tourismus dominieren mit 267.000 Plätzen, während 230.550 Visa für nicht-saisonale und selbstständige Arbeitskräfte reserviert sind; weitere 20.000 Genehmigungen ermöglichen Inhabern anderer italienischer Aufenthaltstitel den Wechsel in den Arbeitsstatus.
Die Zahlen bedeuten eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Kontingent 2023–2025 und spiegeln den zunehmenden demografischen Druck wider: Das ISTAT prognostiziert, dass die italienische Erwerbsbevölkerung innerhalb eines Jahrzehnts um drei Millionen schrumpfen wird. Der Branchenverband Coldiretti begrüßte das Dekret als „entscheidend für die Rettung der Ernte im nächsten Jahr“ und wies darauf hin, dass ausländische Arbeitskräfte bereits ein Drittel der landwirtschaftlichen Beschäftigten ausmachen. Arbeitgeber bleiben jedoch frustriert über das „Click-Day“-System zur Beantragung der Kontingente; das Innenministerium deutete an, dieses Verfahren für Mangelberufe künftig zu lockern.
Wichtige Termine sind bereits in den Personalabteilungen vorgemerkt. Das Online-Portal zur Voranmeldung öffnet am 23. Oktober 2026, mit gestaffelten Einreichungsfenstern im Januar und Februar. Unternehmen mit hohem saisonalem Bedarf – Hotels, Weingüter, Lebensmittelverarbeiter – raten ihren globalen Mobilitätsteams, die Dokumentensammlung Monate im Voraus zu starten und sich mit bewährten Konsulatskontakten abzustimmen.
Die Opposition kritisierte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni für die Ausweitung der legalen Migration, obwohl sie mit dem Thema Grenzsicherheit Wahlkampf machte. Wirtschaftsverbände argumentieren hingegen, dass Italien ohne neue Fachkräfte weder seine Exportindustrie noch die Versorgung der alternden Bevölkerung sichern kann. Das Dekret setzt zudem den Sonderkanal fort, der jährlich bis zu 10.000 Pflegekräfte für Senioren und Menschen mit Behinderung außerhalb des Kontingents einreisen lässt – nun bis 2028 verlängert.
Für multinationale Arbeitgeber lautet die Botschaft klar: frühzeitig planen, höhere Anwaltskosten einrechnen und auf Nachweise der Einhaltung der Vorschriften vorbereitet sein; das Arbeitsministerium hat nach Skandalen mit gefälschten Verträgen im Jahr 2024 strengere Nachkontrollen nach der Ankunft angekündigt.
Die Zahlen bedeuten eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Kontingent 2023–2025 und spiegeln den zunehmenden demografischen Druck wider: Das ISTAT prognostiziert, dass die italienische Erwerbsbevölkerung innerhalb eines Jahrzehnts um drei Millionen schrumpfen wird. Der Branchenverband Coldiretti begrüßte das Dekret als „entscheidend für die Rettung der Ernte im nächsten Jahr“ und wies darauf hin, dass ausländische Arbeitskräfte bereits ein Drittel der landwirtschaftlichen Beschäftigten ausmachen. Arbeitgeber bleiben jedoch frustriert über das „Click-Day“-System zur Beantragung der Kontingente; das Innenministerium deutete an, dieses Verfahren für Mangelberufe künftig zu lockern.
Wichtige Termine sind bereits in den Personalabteilungen vorgemerkt. Das Online-Portal zur Voranmeldung öffnet am 23. Oktober 2026, mit gestaffelten Einreichungsfenstern im Januar und Februar. Unternehmen mit hohem saisonalem Bedarf – Hotels, Weingüter, Lebensmittelverarbeiter – raten ihren globalen Mobilitätsteams, die Dokumentensammlung Monate im Voraus zu starten und sich mit bewährten Konsulatskontakten abzustimmen.
Die Opposition kritisierte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni für die Ausweitung der legalen Migration, obwohl sie mit dem Thema Grenzsicherheit Wahlkampf machte. Wirtschaftsverbände argumentieren hingegen, dass Italien ohne neue Fachkräfte weder seine Exportindustrie noch die Versorgung der alternden Bevölkerung sichern kann. Das Dekret setzt zudem den Sonderkanal fort, der jährlich bis zu 10.000 Pflegekräfte für Senioren und Menschen mit Behinderung außerhalb des Kontingents einreisen lässt – nun bis 2028 verlängert.
Für multinationale Arbeitgeber lautet die Botschaft klar: frühzeitig planen, höhere Anwaltskosten einrechnen und auf Nachweise der Einhaltung der Vorschriften vorbereitet sein; das Arbeitsministerium hat nach Skandalen mit gefälschten Verträgen im Jahr 2024 strengere Nachkontrollen nach der Ankunft angekündigt.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News