
Polen hat Arbeitgeber mit einer drastischen Erhöhung der Gebühr für das beliebte „oświadczenie“ (Absichtserklärung zur Beschäftigung eines Ausländers) überrascht: Ab dem 1. Dezember steigt die Gebühr von 100 PLN auf 400 PLN, wie ein offizielles Rundschreiben der Woiwodschaft Lublin bestätigt, das am 6. Dezember landesweit bekanntgegeben wurde. Die vereinfachte Anmeldung – häufig genutzt von Unternehmen aus Landwirtschaft, Logistik und Bau für kurzfristige Einsätze – kostet damit nun genauso viel wie eine reguläre Arbeitserlaubnis für längere Beschäftigungen. Die Gebühren für entsandte Arbeitnehmer verdoppelten sich auf 800 PLN, während die Kosten für Saisonarbeit bei 100 PLN bleiben.
Ebenso einschneidend ist die Entscheidung Warschaus, die Liste der zulässigen Nationalitäten zu kürzen. Georgische Staatsbürger – die 2024 schätzungsweise 12 % der Erklärungen ausmachten – sind künftig nicht mehr berechtigt. Nur Armenier, Weißrussen, Moldauer und Ukrainer können weiterhin den Express-Weg nutzen. Bestehende Erklärungen für Georgier bleiben bis zum Ablauf gültig, Verlängerungen müssen jedoch über den längeren und teureren Genehmigungsprozess erfolgen.
Arbeitsrechtsexperten sehen in der Gebührenerhöhung Teil einer umfassenderen Reform der Einwanderungspolitik Polens, die darauf abzielt, den Zustrom von Niedriglohnkräften zu begrenzen, Arbeitgeber zu qualifizierteren Fachkräften zu lenken und Betrug zu reduzieren. Die zeitliche Nähe zum winterlichen Einstellungs-Höhepunkt sorgt jedoch für Verunsicherung bei den Mobility-Managern, die nun ihre Budgets und Talentpools neu justieren müssen. Personalverantwortliche im Einzelhandel und der Obstverarbeitung – Branchen, die stark von georgischen Erntehelfern abhängen – warnen vor möglichen Arbeitskräftemangel und steigendem Lohndruck.
Praktische Empfehlungen für globale Mobility-Teams sind eine Überprüfung der aktuellen Erklärungen, eine Prognose der Ausgaben unter den neuen Tarifen sowie die frühzeitige Buchung von Übersetzungsdiensten, die nun für Qualifikationsnachweise erforderlich sind. Unternehmen, die georgische Staatsbürger beschäftigen, sollten den regulären Arbeitserlaubnisprozess mindestens acht Wochen im Voraus einleiten oder alternative Arbeitskräfte aus Nachbarländern in Betracht ziehen.
Ebenso einschneidend ist die Entscheidung Warschaus, die Liste der zulässigen Nationalitäten zu kürzen. Georgische Staatsbürger – die 2024 schätzungsweise 12 % der Erklärungen ausmachten – sind künftig nicht mehr berechtigt. Nur Armenier, Weißrussen, Moldauer und Ukrainer können weiterhin den Express-Weg nutzen. Bestehende Erklärungen für Georgier bleiben bis zum Ablauf gültig, Verlängerungen müssen jedoch über den längeren und teureren Genehmigungsprozess erfolgen.
Arbeitsrechtsexperten sehen in der Gebührenerhöhung Teil einer umfassenderen Reform der Einwanderungspolitik Polens, die darauf abzielt, den Zustrom von Niedriglohnkräften zu begrenzen, Arbeitgeber zu qualifizierteren Fachkräften zu lenken und Betrug zu reduzieren. Die zeitliche Nähe zum winterlichen Einstellungs-Höhepunkt sorgt jedoch für Verunsicherung bei den Mobility-Managern, die nun ihre Budgets und Talentpools neu justieren müssen. Personalverantwortliche im Einzelhandel und der Obstverarbeitung – Branchen, die stark von georgischen Erntehelfern abhängen – warnen vor möglichen Arbeitskräftemangel und steigendem Lohndruck.
Praktische Empfehlungen für globale Mobility-Teams sind eine Überprüfung der aktuellen Erklärungen, eine Prognose der Ausgaben unter den neuen Tarifen sowie die frühzeitige Buchung von Übersetzungsdiensten, die nun für Qualifikationsnachweise erforderlich sind. Unternehmen, die georgische Staatsbürger beschäftigen, sollten den regulären Arbeitserlaubnisprozess mindestens acht Wochen im Voraus einleiten oder alternative Arbeitskräfte aus Nachbarländern in Betracht ziehen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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