
Logistics UK – einer der größten Frachtverbände Europas – warnt davor, dass Polen während der Weihnachtsspitze mit erheblichen Staus an seinen Grenzen und Flughäfen rechnen muss, wenn das neue EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) nicht langsamer eingeführt wird. In einem Positionspapier vom 4. Dezember verweist die Organisation auf erste Berichte über lange Warteschlangen in Dover und Prag und fordert Brüssel auf, sein Versprechen einer schrittweisen Einführung einzuhalten.
Polen ist besonders betroffen: Das Land verfügt über eine der längsten externen Landgrenzen des Schengen-Raums zu Nicht-EU-Staaten wie der Ukraine und Belarus und wickelt zudem jährlich mehr als 24 Millionen Passagiere über die Flughäfen Warschau-Chopin und Krakau-Balice ab. Grenzschutzbeamte berichten, dass die Fingerabdruck- und Gesichtsscanner-Kioske funktionieren, rechnen jedoch ab Mitte Dezember mit einem Anstieg des Reiseverkehrs um 20 bis 30 Prozent. Jede Verzögerung bei der Registrierung könnte sich auf den Frachtverkehr auswirken und die Just-in-Time-Lieferketten stören, die Polens florierende Automobil- und Elektronikindustrie versorgen.
Logistics UK empfiehlt den Transportunternehmen, ihre Fahrer über die biometrischen Verfahren zu informieren, zusätzliche Wartezeiten in die Zeitpläne einzubauen und Anhänger bereits auf der deutschen Seite der Autobahn A2 vorzuhalten. Zudem fordert der Verband Echtzeit-Dashboards, damit Spediteure Fracht umleiten können, bevor sich lange Warteschlangen bilden. Auch die polnischen Industrie- und Handelskammern unterstützen diese Forderung und warnen, dass unvorhersehbare Grenzwartezeiten die Attraktivität Polens als Nearshoring-Standort beeinträchtigen könnten.
Die Europäische Kommission betont, dass das am 12. Oktober gestartete EES unerlässlich sei, um die Sicherheit an den Außengrenzen zu erhöhen und Überziehungen von Aufenthaltszeiten zu kontrollieren. Kritiker argumentieren jedoch, dass das aufwändige System während der verkehrsreichsten Reisezeit des Jahres nicht vollständig angewendet werden sollte. Die endgültige Entscheidung über eine gestaffelte Einführung liegt nun beim Rat der EU, wo Polen Unterstützung von anderen betroffenen Staaten an der Außengrenze gewinnen könnte.
Für Mobilitätsmanager lautet die praktische Empfehlung: Reiseinformationen aktualisieren, mit längeren Wartezeiten an Land- und Luftgrenzen rechnen und im Dezember die Notfallpläne für zeitkritische Lieferungen genau überwachen.
Polen ist besonders betroffen: Das Land verfügt über eine der längsten externen Landgrenzen des Schengen-Raums zu Nicht-EU-Staaten wie der Ukraine und Belarus und wickelt zudem jährlich mehr als 24 Millionen Passagiere über die Flughäfen Warschau-Chopin und Krakau-Balice ab. Grenzschutzbeamte berichten, dass die Fingerabdruck- und Gesichtsscanner-Kioske funktionieren, rechnen jedoch ab Mitte Dezember mit einem Anstieg des Reiseverkehrs um 20 bis 30 Prozent. Jede Verzögerung bei der Registrierung könnte sich auf den Frachtverkehr auswirken und die Just-in-Time-Lieferketten stören, die Polens florierende Automobil- und Elektronikindustrie versorgen.
Logistics UK empfiehlt den Transportunternehmen, ihre Fahrer über die biometrischen Verfahren zu informieren, zusätzliche Wartezeiten in die Zeitpläne einzubauen und Anhänger bereits auf der deutschen Seite der Autobahn A2 vorzuhalten. Zudem fordert der Verband Echtzeit-Dashboards, damit Spediteure Fracht umleiten können, bevor sich lange Warteschlangen bilden. Auch die polnischen Industrie- und Handelskammern unterstützen diese Forderung und warnen, dass unvorhersehbare Grenzwartezeiten die Attraktivität Polens als Nearshoring-Standort beeinträchtigen könnten.
Die Europäische Kommission betont, dass das am 12. Oktober gestartete EES unerlässlich sei, um die Sicherheit an den Außengrenzen zu erhöhen und Überziehungen von Aufenthaltszeiten zu kontrollieren. Kritiker argumentieren jedoch, dass das aufwändige System während der verkehrsreichsten Reisezeit des Jahres nicht vollständig angewendet werden sollte. Die endgültige Entscheidung über eine gestaffelte Einführung liegt nun beim Rat der EU, wo Polen Unterstützung von anderen betroffenen Staaten an der Außengrenze gewinnen könnte.
Für Mobilitätsmanager lautet die praktische Empfehlung: Reiseinformationen aktualisieren, mit längeren Wartezeiten an Land- und Luftgrenzen rechnen und im Dezember die Notfallpläne für zeitkritische Lieferungen genau überwachen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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