
Australiens erster großer Belastungstest der Flughäfen in der Urlaubssaison verlief am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, schlecht. Echtzeitdaten von FlightAware, analysiert von Travel & Tour World und VisaHQ, zeigen insgesamt 588 Verspätungen und 21 Flugausfälle an den Flughäfen Sydney (SYD), Melbourne Tullamarine (MEL), Brisbane (BNE) und Gold Coast (OOL).
Jetstar trug erneut die größten Verluste mit sechs Ausfällen und über 90 verspäteten Abflügen. Auch Qantas, QantasLink und Virgin Australia verzeichneten dreistellige Verspätungszahlen, während Malaysia Airlines, Fiji Airways und andere internationale Fluggesellschaften ebenfalls Verzögerungen meldeten. Bodenpersonal in SYD und MEL berichtete, dass sich die morgendliche Gate-Überlastung schnell zuspitzte, da die „Dienstzeiten“ der Crews abliefen, was zu weiteren Flugzeugwechseln und Crew-Neuzusammenstellungen führte.
Mehrere Faktoren trafen zusammen: Zum einen holt das Netzwerk noch die Auswirkungen der Flugzeugstilllegung von 34 Jetstar-Maschinen nach, die letzte Woche wegen eines fehlerhaften Software-Updates beim Airbus A320 aus dem Verkehr gezogen wurden. Zum anderen ließen die stark beanspruchten Pilotenpläne wenig Spielraum, als Gewitterzellen an der Ostküste aufzogen. Schließlich sorgten die Passagierzahlen in der Hochsaison – in einigen Terminals bereits über dem Niveau vor COVID – für kaum noch Puffer zur Erholung.
Für Manager der Firmenmobilität ist das Ereignis eine Mahnung, bei Montagmorgen-Verbindungen mehr Umsteigezeit einzuplanen, Reisende auf mögliche kurzfristige Gate-Änderungen hinzuweisen und die Verträge zu „unregelmäßigen Betriebsabläufen“ mit den Airlines zu überprüfen, die Hotelübernachtungen und Prioritäten bei Umbuchungen garantieren. Unternehmen mit Fly-in-Fly-out (FIFO)-Dienstplänen für Bergbaustandorte sollten bis Mitte der Woche mit Crew-Engpässen rechnen, da betroffene Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, entlegene Basen zu erreichen.
Die Flughäfen kündigten an, ihre Standplatz-Zuweisungsalgorithmen zu überprüfen und für die verbleibenden Dezember-Wochenenden zusätzliche Freiwillige einzusetzen. Die Airlines raten derweil den Passagieren, mobile Gepäckaufgabe-Apps zu nutzen und mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, bis sich der Rückstau aufgelöst hat.
Jetstar trug erneut die größten Verluste mit sechs Ausfällen und über 90 verspäteten Abflügen. Auch Qantas, QantasLink und Virgin Australia verzeichneten dreistellige Verspätungszahlen, während Malaysia Airlines, Fiji Airways und andere internationale Fluggesellschaften ebenfalls Verzögerungen meldeten. Bodenpersonal in SYD und MEL berichtete, dass sich die morgendliche Gate-Überlastung schnell zuspitzte, da die „Dienstzeiten“ der Crews abliefen, was zu weiteren Flugzeugwechseln und Crew-Neuzusammenstellungen führte.
Mehrere Faktoren trafen zusammen: Zum einen holt das Netzwerk noch die Auswirkungen der Flugzeugstilllegung von 34 Jetstar-Maschinen nach, die letzte Woche wegen eines fehlerhaften Software-Updates beim Airbus A320 aus dem Verkehr gezogen wurden. Zum anderen ließen die stark beanspruchten Pilotenpläne wenig Spielraum, als Gewitterzellen an der Ostküste aufzogen. Schließlich sorgten die Passagierzahlen in der Hochsaison – in einigen Terminals bereits über dem Niveau vor COVID – für kaum noch Puffer zur Erholung.
Für Manager der Firmenmobilität ist das Ereignis eine Mahnung, bei Montagmorgen-Verbindungen mehr Umsteigezeit einzuplanen, Reisende auf mögliche kurzfristige Gate-Änderungen hinzuweisen und die Verträge zu „unregelmäßigen Betriebsabläufen“ mit den Airlines zu überprüfen, die Hotelübernachtungen und Prioritäten bei Umbuchungen garantieren. Unternehmen mit Fly-in-Fly-out (FIFO)-Dienstplänen für Bergbaustandorte sollten bis Mitte der Woche mit Crew-Engpässen rechnen, da betroffene Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, entlegene Basen zu erreichen.
Die Flughäfen kündigten an, ihre Standplatz-Zuweisungsalgorithmen zu überprüfen und für die verbleibenden Dezember-Wochenenden zusätzliche Freiwillige einzusetzen. Die Airlines raten derweil den Passagieren, mobile Gepäckaufgabe-Apps zu nutzen und mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, bis sich der Rückstau aufgelöst hat.
Quelle: VisaHQ / Travel & Tour World