
Die beiden verkehrsreichsten Flughäfen der Schweiz – Zürich (ZRH) und Genf (GVA) – starteten ins wichtige Ski-Saison-Wochenende mit einer unerwarteten Belastungsprobe. Am frühen Samstag, dem 6. Dezember, zeigten die Betriebsanzeigen der Flughäfen 10 Flugausfälle und 141 Verspätungen, was sich wie ein Dominoeffekt auf das gesamte europäische Netzwerk auswirkte. Die Störungen fielen mit der ersten großen Welle von Winterurlaubern in die Alpen zusammen, ebenso wie mit einem Tiefdruckgebiet, das nassen Schnee und Seitenwinde über das Schweizer Mittelland brachte.
Luftverkehrsmanager nannten das Ungleichgewicht zwischen der geplanten Kapazität und den Ressourcen für Enteisung und Standplatzzuweisung als Hauptengpass: Obwohl die Start- und Landebahnen technisch offen blieben, führten längere Bodenabfertigungszeiten dazu, dass Airlines – von SWISS und Lufthansa bis easyJet und KLM – Abflüge verschieben mussten. Da Zürich rund 90 % der Schweizer Langstrecken-Fracht abwickelt, hatten auch Spediteure mit Verzögerungen zu kämpfen, die die Lieferzeiten in Just-in-Time-Lieferketten verlängern könnten.
Für Firmenreisende kommt die Situation ungünstig. Der Dezember verzeichnet traditionell einen Anstieg bei Executive-Shuttles für Jahresend-Vorstandssitzungen und Vorbesuche in Davos. Unternehmen mit „Dual-Hub“-Strategien (Flüge über Mailand oder München, falls die Schweizer Drehkreuze blockieren) griffen auf ihre Notfallpläne zurück, während Reise-Risikomanager ihre Mitarbeiter daran erinnerten, dass bei Verspätungen über drei Stunden eine Entschädigung nach EU-Verordnung 261 möglich ist.
Beide Flughäfen richteten temporäre Kundenschalter ein, doch Passagiere berichteten von Wartezeiten von bis zu 90 Minuten für Umbuchungen. SWISS riet Reisenden, die App für Echtzeit-Updates zu nutzen und automatisch neue elektronische Bordkarten ausstellen zu lassen – ein erster Test der im letzten Monat eingeführten IROPS-Automatisierung. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt kündigte an, die Personalsituation bei der Enteisung zu überprüfen und prüft eine vorübergehende Flexibilität bei Slot-Tauschmöglichkeiten, damit Airlines ihre Flugpläne an Spitzentagen im Winter schneller wiederherstellen können.
Blickt man voraus, erwarten Meteorologen Mitte der Woche eine weitere Wetterstörung, was Arbeitgeber dazu anhält, Pufferzeiten bei Projektstarts einzuplanen und mobile Mitarbeiter an die Möglichkeit von Homeoffice zu erinnern, falls es erneut zu Reiseausfällen kommt.
Luftverkehrsmanager nannten das Ungleichgewicht zwischen der geplanten Kapazität und den Ressourcen für Enteisung und Standplatzzuweisung als Hauptengpass: Obwohl die Start- und Landebahnen technisch offen blieben, führten längere Bodenabfertigungszeiten dazu, dass Airlines – von SWISS und Lufthansa bis easyJet und KLM – Abflüge verschieben mussten. Da Zürich rund 90 % der Schweizer Langstrecken-Fracht abwickelt, hatten auch Spediteure mit Verzögerungen zu kämpfen, die die Lieferzeiten in Just-in-Time-Lieferketten verlängern könnten.
Für Firmenreisende kommt die Situation ungünstig. Der Dezember verzeichnet traditionell einen Anstieg bei Executive-Shuttles für Jahresend-Vorstandssitzungen und Vorbesuche in Davos. Unternehmen mit „Dual-Hub“-Strategien (Flüge über Mailand oder München, falls die Schweizer Drehkreuze blockieren) griffen auf ihre Notfallpläne zurück, während Reise-Risikomanager ihre Mitarbeiter daran erinnerten, dass bei Verspätungen über drei Stunden eine Entschädigung nach EU-Verordnung 261 möglich ist.
Beide Flughäfen richteten temporäre Kundenschalter ein, doch Passagiere berichteten von Wartezeiten von bis zu 90 Minuten für Umbuchungen. SWISS riet Reisenden, die App für Echtzeit-Updates zu nutzen und automatisch neue elektronische Bordkarten ausstellen zu lassen – ein erster Test der im letzten Monat eingeführten IROPS-Automatisierung. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt kündigte an, die Personalsituation bei der Enteisung zu überprüfen und prüft eine vorübergehende Flexibilität bei Slot-Tauschmöglichkeiten, damit Airlines ihre Flugpläne an Spitzentagen im Winter schneller wiederherstellen können.
Blickt man voraus, erwarten Meteorologen Mitte der Woche eine weitere Wetterstörung, was Arbeitgeber dazu anhält, Pufferzeiten bei Projektstarts einzuplanen und mobile Mitarbeiter an die Möglichkeit von Homeoffice zu erinnern, falls es erneut zu Reiseausfällen kommt.
Quelle: Travel and Tour World
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