
Mary-Ann Stephenson, die neu ernannte Vorsitzende der Kommission für Gleichstellung und Menschenrechte (EHRC), warnte am 22. Dezember, dass ein Austritt aus der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) „die Rechte schwächen würde, auf die wir alle angewiesen sind.“ Ihre Äußerungen erfolgen, während sowohl Vertreter der Konservativen als auch von Reform UK die Regierung drängen, den Vertrag zu verlassen, um die Einwanderungskontrolle zu verschärfen, während die Labour-Partei das Menschenrechtsgesetz überprüft, um Abschiebungen zu beschleunigen.
Stephenson betonte, dass die Dämonisierung von Migranten den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt und irreführende Darstellungen von Gerichtsverfahren – wie der berüchtigte Mythos der „Chicken-Nuggets-Abschiebung“ – die öffentliche Debatte verzerren. Sie verwies auf wegweisende Urteile zur Polizeiverantwortlichkeit und zur Trennung älterer Ehepaare, um den universellen Wert der Konvention zu verdeutlichen.
Fachanwälte für Einwanderungsrecht im Wirtschaftsbereich weisen darauf hin, dass die Rechtsprechung der EMRK die Verhältnismäßigkeitsprüfungen bei Ausweisungen und Ehegattenvisa stützt. Ein Austritt Großbritanniens könnte somit rechtliche Unsicherheiten für Unternehmensentsandte und deren Angehörige schaffen und möglicherweise Vergeltungsmaßnahmen europäischer Partner nach sich ziehen, die Auslandsentsendungen erschweren.
Obwohl ein tatsächlicher Austritt primäre Gesetzgebung erfordern und wahrscheinlich zu Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof führen würde, signalisiert die Rhetorik bereits eine härtere Linie bei menschenrechtlichen Verteidigungen in Einwanderungsberufungen. Mobility-Manager sollten mit einer stärkeren Schwankung der Ablehnungsquoten rechnen und längere Verfahrensdauern bei Streitigkeiten um Abschiebungen oder Familienzusammenführungen bis 2026 einplanen.
Stephenson betonte, dass die Dämonisierung von Migranten den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt und irreführende Darstellungen von Gerichtsverfahren – wie der berüchtigte Mythos der „Chicken-Nuggets-Abschiebung“ – die öffentliche Debatte verzerren. Sie verwies auf wegweisende Urteile zur Polizeiverantwortlichkeit und zur Trennung älterer Ehepaare, um den universellen Wert der Konvention zu verdeutlichen.
Fachanwälte für Einwanderungsrecht im Wirtschaftsbereich weisen darauf hin, dass die Rechtsprechung der EMRK die Verhältnismäßigkeitsprüfungen bei Ausweisungen und Ehegattenvisa stützt. Ein Austritt Großbritanniens könnte somit rechtliche Unsicherheiten für Unternehmensentsandte und deren Angehörige schaffen und möglicherweise Vergeltungsmaßnahmen europäischer Partner nach sich ziehen, die Auslandsentsendungen erschweren.
Obwohl ein tatsächlicher Austritt primäre Gesetzgebung erfordern und wahrscheinlich zu Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof führen würde, signalisiert die Rhetorik bereits eine härtere Linie bei menschenrechtlichen Verteidigungen in Einwanderungsberufungen. Mobility-Manager sollten mit einer stärkeren Schwankung der Ablehnungsquoten rechnen und längere Verfahrensdauern bei Streitigkeiten um Abschiebungen oder Familienzusammenführungen bis 2026 einplanen.
Quelle: The Guardian
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