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Innenministerium schlägt deutliche Erhöhungen bei ETA-, Sponsoring- und Staatsbürgerschaftsgebühren vor

Dez. 24, 2025
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Innenministerium schlägt deutliche Erhöhungen bei ETA-, Sponsoring- und Staatsbürgerschaftsgebühren vor
In einer vorweihnachtlichen Mitteilung hat die Einwanderungsberatung Five Star International bekannt gegeben, dass das Innenministerium Anfang 2026 eine Reihe von Gebühren für Einwanderung und Staatsangehörigkeit erhöhen will. Die Kosten für die Elektronische Reisegenehmigung (ETA) – die ab Februar 2026 für visumfreie Besucher verpflichtend wird – steigen von 10 auf 16 Pfund. Arbeitgeber trifft es deutlich härter: Die Gebühr für das Certificate of Sponsorship (CoS) bei Skilled Worker-Visa soll von 239 auf 525 Pfund mehr als verdoppelt werden, was die Kosten für jede ausländische Einstellung erheblich erhöht. Auch die Gebühren für Einbürgerungen steigen: Anträge auf britische Staatsbürgerschaft kosten künftig 1.605 statt 1.500 Pfund, für die Staatsbürgerschaft der Britischen Überseegebiete werden 1.070 statt 1.000 Pfund fällig.

Das Innenministerium begründet die Maßnahmen damit, die Abhängigkeit des Migrations- und Grenzsystems von Steuermitteln zu verringern. Dadurch könnten jährlich zusätzliche Einnahmen von 269 Millionen Pfund generiert werden. Kritiker warnen jedoch, dass die höheren Transaktionskosten gerade kleinere Arbeitgeber abschrecken könnten, Talente zu sponsern – insbesondere in Branchen wie Tech-Start-ups und regionalen KMU außerhalb Londons.

Innenministerium schlägt deutliche Erhöhungen bei ETA-, Sponsoring- und Staatsbürgerschaftsgebühren vor


Für globale Mobilitätsteams ist die Erhöhung der CoS-Gebühr der eigentliche Budget-Knackpunkt. Ein mittelgroßes Unternehmen, das jährlich 25 Mitarbeiter über den Skilled Worker-Status transferiert, müsste die direkten Zertifikatskosten von 5.975 auf 13.125 Pfund steigern – noch ohne Visagebühren, Immigration Health Surcharge oder Anwaltskosten. Unternehmen mit hohem Einstellungsvolumen eilen daher, ungenutzte CoS vor Inkrafttreten der neuen Tarife zu vergeben.

Reisemanager müssen zudem die ETA-Zuschläge für Besucherkunden und kurzfristige Entsendungen einplanen; bei einem multinationalen Unternehmen, das jährlich 800 visumfreie Staatsangehörige ins Vereinigte Königreich schickt, summieren sich die zusätzlichen 6 Pfund pro Reisendem auf 4.800 Pfund an direkten Mehrkosten plus Verwaltungsaufwand. Berater empfehlen, die Erhöhungen ab dem zweiten Quartal 2026 in die Budgetplanung aufzunehmen und die Kostenschätzungen für Entsendungen jetzt zu überprüfen – besonders bei Projekten mit Festpreisvereinbarungen.
Quelle: Five Star International

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