
Australien wird die Zahl der dauerhaften Einwanderungsplätze für das Programmjahr 2025-26 bei 185.000 belassen, bestätigte Innenminister Tony Burke am Heiligabend. Diese Entscheidung hält die im Oktober von den Bundesstaaten und Territorien vereinbarte Obergrenze aufrecht, trotz wachsendem politischem Druck, die Zahlen angesichts der nationalen Wohnraumknappheit zu senken. 71 Prozent der Plätze (132.200) entfallen erneut auf den Fachkräftebereich, 52.500 auf den Familienbereich und 300 auf die Sonderkategorie.
Die wichtigste Neuerung im Fachkräftebereich ist die Einführung eines zusammengefassten Talent- & Innovationsvisums mit 4.300 Plätzen. Canberra wird die bisherigen Visa für Global Talent Independent, Distinguished Talent und das kommende National Innovation Visum zu diesem einzigen, punktefreien Weg für „herausragende Persönlichkeiten in zukunftsorientierten Branchen“ zusammenlegen. Die Behörden argumentieren, dass die Zusammenführung überlappender Kategorien die Bearbeitung vereinfacht und die Attraktivität für Spitzenkräfte weltweit steigert.
Für Arbeitgeber beseitigt die Ankündigung die Unsicherheit, ob die Gesamtobergrenze verschärft wird, und signalisiert, dass Fachkräftemangel – insbesondere in den Bereichen kritische Technologien, saubere Energie und fortschrittliche Fertigung – weiterhin Priorität hat. Migrationsberater weisen darauf hin, dass die speziellen Kontingente es hochqualifizierten Bewerbern ermöglichen, Punkteprüfungen und Berufsbeschränkungen zu umgehen, warnen jedoch, dass die Nachweisanforderungen bezüglich Gehalt und internationaler Erfolge voraussichtlich hoch bleiben.
Die Landesregierungen begrüßten die Klarheit, forderten jedoch erneut mehr Flexibilität für regionale Gebiete. Western Australia, dessen staatlich nominierte Quote für 2025-26 um 32 Prozent gekürzt wurde, warnte, dass Ressourcenvorhaben ohne zusätzliche Plätze ins Stocken geraten könnten. Wohnungsbauverbände kritisierten, dass die Beibehaltung der Obergrenze den Druck auf den Mietmarkt nicht lindert, und forderten eine schnellere Visumbearbeitung, damit die Ankünfte mit den Zeitplänen für den Wohnungsbau übereinstimmen.
Praktisch sollten Unternehmen, die auf das Global Talent Visum angewiesen sind, mit einer kurzen „Black-out“-Phase rechnen, während die Gesetzgebung im ersten Quartal 2026 finalisiert wird. Bewerber, die sich bereits im Verfahren befinden, werden automatisch in die neue Visumskategorie überführt. Migrationsberater empfehlen, Interessenbekundungen frühzeitig einzureichen und jetzt schon Nachweise für Peer-Reviews zusammenzustellen, da die Konkurrenz um die 4.300 Plätze voraussichtlich groß sein wird.
Die wichtigste Neuerung im Fachkräftebereich ist die Einführung eines zusammengefassten Talent- & Innovationsvisums mit 4.300 Plätzen. Canberra wird die bisherigen Visa für Global Talent Independent, Distinguished Talent und das kommende National Innovation Visum zu diesem einzigen, punktefreien Weg für „herausragende Persönlichkeiten in zukunftsorientierten Branchen“ zusammenlegen. Die Behörden argumentieren, dass die Zusammenführung überlappender Kategorien die Bearbeitung vereinfacht und die Attraktivität für Spitzenkräfte weltweit steigert.
Für Arbeitgeber beseitigt die Ankündigung die Unsicherheit, ob die Gesamtobergrenze verschärft wird, und signalisiert, dass Fachkräftemangel – insbesondere in den Bereichen kritische Technologien, saubere Energie und fortschrittliche Fertigung – weiterhin Priorität hat. Migrationsberater weisen darauf hin, dass die speziellen Kontingente es hochqualifizierten Bewerbern ermöglichen, Punkteprüfungen und Berufsbeschränkungen zu umgehen, warnen jedoch, dass die Nachweisanforderungen bezüglich Gehalt und internationaler Erfolge voraussichtlich hoch bleiben.
Die Landesregierungen begrüßten die Klarheit, forderten jedoch erneut mehr Flexibilität für regionale Gebiete. Western Australia, dessen staatlich nominierte Quote für 2025-26 um 32 Prozent gekürzt wurde, warnte, dass Ressourcenvorhaben ohne zusätzliche Plätze ins Stocken geraten könnten. Wohnungsbauverbände kritisierten, dass die Beibehaltung der Obergrenze den Druck auf den Mietmarkt nicht lindert, und forderten eine schnellere Visumbearbeitung, damit die Ankünfte mit den Zeitplänen für den Wohnungsbau übereinstimmen.
Praktisch sollten Unternehmen, die auf das Global Talent Visum angewiesen sind, mit einer kurzen „Black-out“-Phase rechnen, während die Gesetzgebung im ersten Quartal 2026 finalisiert wird. Bewerber, die sich bereits im Verfahren befinden, werden automatisch in die neue Visumskategorie überführt. Migrationsberater empfehlen, Interessenbekundungen frühzeitig einzureichen und jetzt schon Nachweise für Peer-Reviews zusammenzustellen, da die Konkurrenz um die 4.300 Plätze voraussichtlich groß sein wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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