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Google und Apple fordern ausländische Mitarbeiter auf, Auslandsreisen zu verschieben, da sich die US-Visumrückstände weiter verschärfen

Dez. 28, 2025
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Google und Apple fordern ausländische Mitarbeiter auf, Auslandsreisen zu verschieben, da sich die US-Visumrückstände weiter verschärfen
Die globalen Technologieriesen Google und Apple haben am 27. Dezember dringende Warnungen an ihre visumspflichtigen Mitarbeiter herausgegeben, alle nicht notwendigen internationalen Reisen zu vermeiden. Interne Memos, die zuerst vom Branchenportal Travel and Tour World berichtet wurden, verweisen auf beispiellose Verzögerungen bei der Visumerteilung und verschärfte Einreisebeschränkungen infolge der Präsidentenerklärung 10998 vom 16. Dezember unter Präsident Trump.

Die Verordnung erweiterte ein bereits im Juni verhängtes Einreiseverbot, indem sie die Einreise für Staatsangehörige aus 19 Ländern vollständig aussetzte und für weitere 20 Länder teilweise Einreiseverbote sowie eine „extreme Überprüfung“ einführte. In Kombination mit neuen biometrischen und Social-Media-Prüfungen melden US-Konsulate in stark frequentierten Städten wie Chennai, Peking und London nun Wartezeiten für H-1B-Termine von sechs bis zwölf Monaten.

Google und Apple fordern ausländische Mitarbeiter auf, Auslandsreisen zu verschieben, da sich die US-Visumrückstände weiter verschärfen


Für Unternehmen, die auf global mobil einsetzbare Talente angewiesen sind, ist das Risiko klar: Mitarbeiter, die die USA verlassen, könnten im Ausland festsitzen und auf ihre Visumerteilung warten müssen. Rechtsteams erinnern daran, dass die automatische Visumerneuerung (Automatic Visa Revalidation, AVR) Reisende aus den betroffenen Ländern nicht mehr schützt und für andere aufgrund von Nachkontrollen an Landgrenzen zunehmend unzuverlässig ist.

Über die Tech-Branche hinaus wirken die Warnungen auch in Beratung, Bankenwesen und Life Sciences nach, wobei Personalabteilungen internationale Offsites aussetzen und Remote-Arbeitsmodelle beschleunigen. Einwanderungsberater empfehlen: (1) das I-94-Formular beim Verlassen der USA aufzubewahren; (2) keine Visumanträge in Drittstaaten zu stellen; und (3) bei Notfallterminen die geschäftliche Dringlichkeit sorgfältig zu dokumentieren.

Der Vorfall verdeutlicht, wie schnell exekutive Maßnahmen Mobilitätsprogramme von Unternehmen beeinträchtigen können. Arbeitgeber werden dazu angehalten, Echtzeit-Dashboards zu Konsulatswartezeiten zu pflegen und Budgets für alternative Umzugsmöglichkeiten – etwa nach Kanada oder in EU-Zentren – einzuplanen, bis sich die US-Verfahren stabilisieren.
Quelle: Travel and Tour World

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