
Eine neue Regel des US-Heimatschutzministeriums, die am 26. Dezember in Kraft trat, verlangt von allen Nicht-US-Bürgern – einschließlich Kanadiern – bei Ein- und Ausreise Fotos sowie in manchen Fällen Fingerabdrücke und sogar DNA-Proben. Altersbasierte Ausnahmen wurden abgeschafft, sodass nun auch Kinder und Senioren biometrisch erfasst werden können.
Das DHS erklärt, die Daten, die bis zu 75 Jahre gespeichert werden, sollen Identitätsbetrug bekämpfen und Überziehungen der Aufenthaltsdauer verfolgen. Datenschützer warnen hingegen vor einer schleichenden Ausweitung der Maßnahmen („Mission Creep“) und dem möglichen Missbrauch sensibler genetischer Daten – Bedenken, die mit der vollständigen Umsetzung in den nächsten drei bis fünf Jahren voraussichtlich zunehmen werden.
Für kanadische Unternehmen bedeutet dies zunächst längere Wartezeiten an den Pre-Clearance-Stationen und den US-Landgrenzen während der schrittweisen Einführung. Mobility-Teams sollten Reisende über die erweiterten Verfahren informieren, insbesondere Minderjährige, die bisher ausgenommen waren. Arbeitgeber, die biometrische Daten ihrer Mitarbeiter für Zugangskontrollsysteme erfassen, müssen sicherstellen, dass die neuen US-Anforderungen nicht mit kanadischen Datenschutzgesetzen kollidieren.
Politisch betrachtet vergrößert die Maßnahme die Compliance-Lücke zwischen Kanada und den USA; Ottawa beschränkt biometrische Ausreisedaten derzeit auf Flugpassagierlisten. Experten erwarten Druck auf die CBSA, US-Praktiken anzupassen, was zukünftige Geschäftsreisen in Richtung Norden erschweren könnte.
Reiseversicherer weisen zudem auf mögliche Streitigkeiten bei Schadensfällen hin, wenn Boarding-Verweigerungen auf biometrische Nicht-Einhaltung zurückzuführen sind. Die Personalabteilungen sollten sicherstellen, dass solche Vorfälle als „geschäftsbedingte Verzögerungen“ für Tagegelder anerkannt werden.
Das DHS erklärt, die Daten, die bis zu 75 Jahre gespeichert werden, sollen Identitätsbetrug bekämpfen und Überziehungen der Aufenthaltsdauer verfolgen. Datenschützer warnen hingegen vor einer schleichenden Ausweitung der Maßnahmen („Mission Creep“) und dem möglichen Missbrauch sensibler genetischer Daten – Bedenken, die mit der vollständigen Umsetzung in den nächsten drei bis fünf Jahren voraussichtlich zunehmen werden.
Für kanadische Unternehmen bedeutet dies zunächst längere Wartezeiten an den Pre-Clearance-Stationen und den US-Landgrenzen während der schrittweisen Einführung. Mobility-Teams sollten Reisende über die erweiterten Verfahren informieren, insbesondere Minderjährige, die bisher ausgenommen waren. Arbeitgeber, die biometrische Daten ihrer Mitarbeiter für Zugangskontrollsysteme erfassen, müssen sicherstellen, dass die neuen US-Anforderungen nicht mit kanadischen Datenschutzgesetzen kollidieren.
Politisch betrachtet vergrößert die Maßnahme die Compliance-Lücke zwischen Kanada und den USA; Ottawa beschränkt biometrische Ausreisedaten derzeit auf Flugpassagierlisten. Experten erwarten Druck auf die CBSA, US-Praktiken anzupassen, was zukünftige Geschäftsreisen in Richtung Norden erschweren könnte.
Reiseversicherer weisen zudem auf mögliche Streitigkeiten bei Schadensfällen hin, wenn Boarding-Verweigerungen auf biometrische Nicht-Einhaltung zurückzuführen sind. Die Personalabteilungen sollten sicherstellen, dass solche Vorfälle als „geschäftsbedingte Verzögerungen“ für Tagegelder anerkannt werden.
Quelle: Pax Global Media