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Frist heute: CBSA-Konsultation zum „Free-Flow“-Internationalen Transit

Dez. 30, 2025
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Frist heute: CBSA-Konsultation zum „Free-Flow“-Internationalen Transit
Interessierte Parteien haben bis Mitternacht am 29. Dezember Zeit, um Rückmeldungen zum Vorschlag der Canada Border Services Agency (CBSA) einzureichen, das Programm „Free-Flow International-to-International Transit“ an den wichtigsten kanadischen Flughäfen dauerhaft einzuführen. Das Pilotprojekt ermöglicht es Passagieren, die zwischen zwei internationalen Flügen am Montréal-Trudeau, Vancouver und Toronto Pearson umsteigen, die CBSA-Kontrolle zu umgehen, sofern die Fluggesellschaften Reisedaten über den Weiterflug bereitstellen.

Im Jahr 2024 wurden über 744.000 Reisende über das Programm abgewickelt, das als zentraler Bestandteil der Traveller Modernisation-Initiative der CBSA gilt und den Grenzbeamten mehr Kapazitäten für risikoreichere Ankünfte verschafft. Die Fluggesellschaften unterstützen die Änderung und argumentieren, dass Kanada damit dem nahtlosen Umsteigemodell von Drehkreuzen wie Amsterdam und Singapur näherkommt und die Position Pearsons als transatlantischer Umsteigepunkt stärkt.

Frist heute: CBSA-Konsultation zum „Free-Flow“-Internationalen Transit


Geschäftsreisende befürworten den Plan, fordern jedoch Schutzmechanismen, um zu verhindern, dass verpasste Anschlussflüge für Passagiere, denen die Einreise verweigert wird, zu rechtlichen Unsicherheiten führen. Flughafenbetreiber haben die CBSA gebeten, klarzustellen, wer die Verantwortung trägt, falls ein Reisender erkrankt oder sein Anschlussflug nach der Sicherheitskontrolle am kanadischen Luftseitengelände gestrichen wird.

Nach Abschluss der Konsultation wird die CBSA die regulatorischen Änderungen finalisieren und in der Canada Gazette veröffentlichen, was den Weg für die Umsetzung Ende 2026 ebnet. Mobilitätsteams sollten die Ergebnisse aufmerksam verfolgen, da die dauerhaften Free-Flow-Regeln die Umsteigezeiten für Entsandte verkürzen und den Bedarf an bestimmten Transitvisa reduzieren könnten.

Sollte die Regelung angenommen werden, müssen die Fluggesellschaften ihre Datenübermittlungssysteme aktualisieren, um Felder für das Endziel und die Abflugbestätigung einzubeziehen – ein IT-Projekt, das globale Reservierungssysteme betreffen könnte. Personalverantwortliche im Bereich Geschäftsreisen sollten sich mit den bevorzugten Airlines abstimmen, um die Einsatzbereitschaft vor der Buchung enger internationaler Umsteigeverbindungen über Kanada im kommenden Winter sicherzustellen.
Quelle: Canada Border Services Agency

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