
Reiseveranstalter, die nahtlose Golf-Reiserouten planen, müssen mindestens ein weiteres Jahr lang mit sechs separaten Einreisegenehmigungen jonglieren. Golf-Beamte bestätigten am 29. Dezember, dass das lang erwartete einheitliche GCC-Touristenvisum – informell als „Grand Tours Visa“ bezeichnet – nicht wie erhofft 2025, sondern erst 2026 eingeführt wird.
Auf dem Gulf Gateway Investment Forum erklärte der saudische Tourismusminister Ahmed Al Khateeb, dass die technische und sicherheitstechnische Abstimmung zwischen den VAE, Saudi-Arabien, Katar, Oman, Kuwait und Bahrain „mehr Zeit benötigt“. Das Programm erfordert eine gemeinsame digitale Einwanderungsplattform, Echtzeit-Datenaustausch und harmonisierte Überprüfungen von Beobachtungslisten, bevor die Grenzen im Schengen-Stil betrieben werden können. Arbeitsgruppen haben sich bereits auf biometrische Standards geeinigt, müssen jedoch noch Gebührenstrukturen und Einnahmenteilungsmodelle finalisieren, so Insider.
Für die VAE – wohl der verkehrsreichste Ankunftsknotenpunkt der Region – hat die Verzögerung praktische Folgen. Expo-ähnliche Reisepakete, die Dubai mit Al-Ula oder den Museen in Doha kombinieren, benötigen weiterhin separate E-Visa, was Kosten und Bearbeitungsaufwand erhöht. Kreuzfahrtgesellschaften, die einwöchige Golf-Rundreisen planen, hatten auf das einheitliche Visum gesetzt, um aufeinanderfolgende Hafenbesuche zu erleichtern; nun müssen sie Passagiere über mehrere Anträge informieren. Geschäftsreisende, die zwischen den Emirates Towers, dem King Abdullah Financial District in Riad und der Energy City in Doha pendeln, müssen ebenfalls weiterhin verschiedene Visaportale und Gültigkeitsregeln beachten.
Branchenverbände wie die Middle East Travel & Tourism Association warnen, dass die Verschiebung das prognostizierte Wachstum im Freizeitreiseverkehr der Region für 2025 um bis zu drei Prozent schmälern könnte. Flugallianzen weisen zudem darauf hin, dass Passagiere möglicherweise Zwischenstopps in Istanbul oder Amman bevorzugen, wo für die Weiterreise kein einheitliches Visum erforderlich ist.
Positiv sehen Golf-Verhandler, dass das zusätzliche Jahr ein robusteres System hervorbringen wird. Quellen zufolge wird das finale Produkt eine einheitliche Besucher-Versicherung, gegenseitige Anerkennung von Sicherheitsfreigaben und eine optionale digitale Brieftasche enthalten, die Einreisestempel aller sechs Staaten speichert – Funktionen, die nach Inbetriebnahme einen neuen Maßstab für die regionale Mobilität setzen könnten.
Auf dem Gulf Gateway Investment Forum erklärte der saudische Tourismusminister Ahmed Al Khateeb, dass die technische und sicherheitstechnische Abstimmung zwischen den VAE, Saudi-Arabien, Katar, Oman, Kuwait und Bahrain „mehr Zeit benötigt“. Das Programm erfordert eine gemeinsame digitale Einwanderungsplattform, Echtzeit-Datenaustausch und harmonisierte Überprüfungen von Beobachtungslisten, bevor die Grenzen im Schengen-Stil betrieben werden können. Arbeitsgruppen haben sich bereits auf biometrische Standards geeinigt, müssen jedoch noch Gebührenstrukturen und Einnahmenteilungsmodelle finalisieren, so Insider.
Für die VAE – wohl der verkehrsreichste Ankunftsknotenpunkt der Region – hat die Verzögerung praktische Folgen. Expo-ähnliche Reisepakete, die Dubai mit Al-Ula oder den Museen in Doha kombinieren, benötigen weiterhin separate E-Visa, was Kosten und Bearbeitungsaufwand erhöht. Kreuzfahrtgesellschaften, die einwöchige Golf-Rundreisen planen, hatten auf das einheitliche Visum gesetzt, um aufeinanderfolgende Hafenbesuche zu erleichtern; nun müssen sie Passagiere über mehrere Anträge informieren. Geschäftsreisende, die zwischen den Emirates Towers, dem King Abdullah Financial District in Riad und der Energy City in Doha pendeln, müssen ebenfalls weiterhin verschiedene Visaportale und Gültigkeitsregeln beachten.
Branchenverbände wie die Middle East Travel & Tourism Association warnen, dass die Verschiebung das prognostizierte Wachstum im Freizeitreiseverkehr der Region für 2025 um bis zu drei Prozent schmälern könnte. Flugallianzen weisen zudem darauf hin, dass Passagiere möglicherweise Zwischenstopps in Istanbul oder Amman bevorzugen, wo für die Weiterreise kein einheitliches Visum erforderlich ist.
Positiv sehen Golf-Verhandler, dass das zusätzliche Jahr ein robusteres System hervorbringen wird. Quellen zufolge wird das finale Produkt eine einheitliche Besucher-Versicherung, gegenseitige Anerkennung von Sicherheitsfreigaben und eine optionale digitale Brieftasche enthalten, die Einreisestempel aller sechs Staaten speichert – Funktionen, die nach Inbetriebnahme einen neuen Maßstab für die regionale Mobilität setzen könnten.
Quelle: VisaHQ
Wie VisaHQ helfen kann
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