
Autofahrer erwachten heute Morgen mit einer knallroten Autobahnvignette – der letzten Klebevignette Österreichs, bevor das System 2027 vollständig digital wird. Die Jahresvignette 2026 kostet 106,80 €, also 3 € mehr als im Vorjahr, und ist für alle Pkw auf dem Autobahn- und Schnellstraßennetz des Landes Pflicht, einschließlich ausländischer Fahrzeuge, die zwischen Deutschland, Italien, Slowenien und Ungarn unterwegs sind.
Der österreichische Autobahnbetreiber ASFINAG bestätigte, dass Ein- und Zehntages-Digitalvignetten weiterhin online und per Smartphone-App erhältlich sind. Ab nächstem Jahr werden jedoch auch Jahresvignetten auf die E-Vignette-Plattform umgestellt, womit Österreich dem deutschen Mautkamerasystem folgt und lästige Scheibenwechsel bei Mietwagenübergaben entfallen.
Für Firmenflotten hat die Umstellung praktische Folgen. Digitale Vignetten können vorab auf Mietwagen-Kennzeichen registriert werden, was das Risiko von Bußgeldern (derzeit 120 € an der Straße, bis zu 300 € bei Eskalation) verringert, wenn Mitarbeiter für Meetings in Wien oder Produktionskontrollen in Oberösterreich nach Österreich fahren. Flottenmanagement-Anbieter passen ihre Richtlinien bereits an, um elektronische Vignetten in großen Mengen zu kaufen und Kosten über Telematikdaten zuzuordnen.
Grenzüberschreitende Transportunternehmen sollten beachten, dass die Mautpflicht in Österreich neben den separaten Lkw-Mautregeln (GO-Box) gilt. Die Einführung der E-Vignette ändert nichts an den Tarifen für schwere Fahrzeuge, könnte aber die Dichte der Überwachungskameras erhöhen. Lkw ohne funktionierende GO-Box haben somit ein höheres Risiko, auf bisher weniger überwachten Zubringerstraßen entdeckt zu werden.
ASFINAG warnt, dass die letzte Auflage der Klebevignetten bei Sammlern schnell vergriffen sein wird. Touristen, die ein Souvenir möchten, sollten frühzeitig kaufen, während Geschäftsreisende besser digital registrieren, um Beschaffungsprobleme zu vermeiden, wenn die Klebevignetten nächstes Jahr endgültig verschwinden.
Der österreichische Autobahnbetreiber ASFINAG bestätigte, dass Ein- und Zehntages-Digitalvignetten weiterhin online und per Smartphone-App erhältlich sind. Ab nächstem Jahr werden jedoch auch Jahresvignetten auf die E-Vignette-Plattform umgestellt, womit Österreich dem deutschen Mautkamerasystem folgt und lästige Scheibenwechsel bei Mietwagenübergaben entfallen.
Für Firmenflotten hat die Umstellung praktische Folgen. Digitale Vignetten können vorab auf Mietwagen-Kennzeichen registriert werden, was das Risiko von Bußgeldern (derzeit 120 € an der Straße, bis zu 300 € bei Eskalation) verringert, wenn Mitarbeiter für Meetings in Wien oder Produktionskontrollen in Oberösterreich nach Österreich fahren. Flottenmanagement-Anbieter passen ihre Richtlinien bereits an, um elektronische Vignetten in großen Mengen zu kaufen und Kosten über Telematikdaten zuzuordnen.
Grenzüberschreitende Transportunternehmen sollten beachten, dass die Mautpflicht in Österreich neben den separaten Lkw-Mautregeln (GO-Box) gilt. Die Einführung der E-Vignette ändert nichts an den Tarifen für schwere Fahrzeuge, könnte aber die Dichte der Überwachungskameras erhöhen. Lkw ohne funktionierende GO-Box haben somit ein höheres Risiko, auf bisher weniger überwachten Zubringerstraßen entdeckt zu werden.
ASFINAG warnt, dass die letzte Auflage der Klebevignetten bei Sammlern schnell vergriffen sein wird. Touristen, die ein Souvenir möchten, sollten frühzeitig kaufen, während Geschäftsreisende besser digital registrieren, um Beschaffungsprobleme zu vermeiden, wenn die Klebevignetten nächstes Jahr endgültig verschwinden.
Quelle: Austrian Press