
Die Grenzkontrollstellen Hongkongs waren am 1. Januar 2026 stark frequentiert, als 215.332 Festlandbewohner in die Sonderverwaltungsregion einreisten – ein Anstieg von 102,5 Prozent im Vergleich zum gleichen Tag des Vorjahres, wie am Freitag vom Einwanderungsamt bekannt gegeben wurde. Die Gesamtzahl der eingehenden Besucherreisen erreichte 664.338, ein Plus von 25,6 Prozent im Jahresvergleich, was die beschleunigte Erholung des Tourismus in der Stadt unterstreicht.
Hinter dem Anstieg stehen mehrere Faktoren. Zum einen fällt der dreitägige Feiertag auf dem Festland genau mit einer Reihe von von der Regierung unterstützten Großveranstaltungen in Hongkong zusammen, von Drohnenshows am Hafen bis hin zu verlängerten Einkaufsfestivals. Zum anderen haben sich die sino-japanischen Beziehungen verschlechtert – Tokios jüngste Äußerungen zur Taiwan-Sicherheit sorgten für Ärger in Peking – was viele Festlandbewohner, die normalerweise das neue Jahr in Japan feiern würden, dazu veranlasst hat, stattdessen nach Hongkong zu reisen. Fluggesellschaften reagierten mit zusätzlichen Flügen von Shanghai, Peking und Chengdu, während die Hochgeschwindigkeitszugverbindung von Shenzhen mit einer Auslastung von 95 Prozent operierte.
Für Unternehmen sind die Auswirkungen direkt spürbar. Hoteliers berichten von durchschnittlichen Tagesraten, die um 30 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen, und Luxusgüterhändler verzeichnen zweistellige Wachstumsraten, vor allem bei Uhren und Schmuck. Geschäftsreisende müssen bis Mitte Februar, also bis zum Ende der Lunar-Neujahrszeit, mit höheren Zimmerpreisen und eingeschränkter Verfügbarkeit bei Last-Minute-Buchungen rechnen.
Auf regulatorischer Ebene bestätigte der Zoll Hongkongs, dass das Programm „Nordwärts-Reisen für Fahrzeuge aus Hongkong“ für die nächsten zwei Wochen keine neuen Slots vergeben wird, um den Passagierfluss zu priorisieren – ein Hinweis darauf, dass plötzliche politische Anpassungen in dieser Grenzregion weiterhin üblich sind.
Das Besucheraufkommen bietet zudem Einblicke in das sich wandelnde Reiseverhalten: Mehr als 40 Prozent der Besucher nutzten die kürzlich am Bahnhof West Kowloon installierten e-Channel-Gates mit Gesichtserkennung, was zeigt, wie Technologie Wartezeiten verkürzt und den Durchsatz erhöht, ohne dass große Infrastrukturmaßnahmen nötig sind.
Hinter dem Anstieg stehen mehrere Faktoren. Zum einen fällt der dreitägige Feiertag auf dem Festland genau mit einer Reihe von von der Regierung unterstützten Großveranstaltungen in Hongkong zusammen, von Drohnenshows am Hafen bis hin zu verlängerten Einkaufsfestivals. Zum anderen haben sich die sino-japanischen Beziehungen verschlechtert – Tokios jüngste Äußerungen zur Taiwan-Sicherheit sorgten für Ärger in Peking – was viele Festlandbewohner, die normalerweise das neue Jahr in Japan feiern würden, dazu veranlasst hat, stattdessen nach Hongkong zu reisen. Fluggesellschaften reagierten mit zusätzlichen Flügen von Shanghai, Peking und Chengdu, während die Hochgeschwindigkeitszugverbindung von Shenzhen mit einer Auslastung von 95 Prozent operierte.
Für Unternehmen sind die Auswirkungen direkt spürbar. Hoteliers berichten von durchschnittlichen Tagesraten, die um 30 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen, und Luxusgüterhändler verzeichnen zweistellige Wachstumsraten, vor allem bei Uhren und Schmuck. Geschäftsreisende müssen bis Mitte Februar, also bis zum Ende der Lunar-Neujahrszeit, mit höheren Zimmerpreisen und eingeschränkter Verfügbarkeit bei Last-Minute-Buchungen rechnen.
Auf regulatorischer Ebene bestätigte der Zoll Hongkongs, dass das Programm „Nordwärts-Reisen für Fahrzeuge aus Hongkong“ für die nächsten zwei Wochen keine neuen Slots vergeben wird, um den Passagierfluss zu priorisieren – ein Hinweis darauf, dass plötzliche politische Anpassungen in dieser Grenzregion weiterhin üblich sind.
Das Besucheraufkommen bietet zudem Einblicke in das sich wandelnde Reiseverhalten: Mehr als 40 Prozent der Besucher nutzten die kürzlich am Bahnhof West Kowloon installierten e-Channel-Gates mit Gesichtserkennung, was zeigt, wie Technologie Wartezeiten verkürzt und den Durchsatz erhöht, ohne dass große Infrastrukturmaßnahmen nötig sind.
Quelle: South China Morning Post