
In der ersten Kabinettssitzung 2026 am 7. Januar hat die österreichische Koalitionsregierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, das den Status des Landes als Top-Reise- und Freizeitdestination stärken soll. Die Initiative unter dem Namen „Vision T“ sieht vor, bis Mitte 2026 eine nationale Tourismusstrategie zu erarbeiten, die durch gezielte Fördermittel und Erleichterungen bei Vorschriften unterstützt wird. (bundeskanzleramt.gv.at)
Zu den zentralen Punkten zählen ein Marketingbudget von einer Million Euro im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina, vereinfachte Genehmigungsverfahren für Start-ups im Gastgewerbe sowie ein Versprechen, bürokratische Hürden bei Hotelrenovierungen und Veranstaltungsbewilligungen abzubauen. Die Minister betonen, dass Tourismus und Freizeitwirtschaft 14 % des BIP erwirtschaften und 567.000 Vollzeitstellen sichern, jedoch steigende Energie- und Arbeitskosten die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs gegenüber Nachbarländern wie Italien und Kroatien gefährden.
Für Fachkräfte im Bereich globale Mobilität signalisiert das Programm eine mögliche Verkürzung der Genehmigungszeiten für Langzeitunterkünfte – ein häufiges Problem bei der Verlegung von Projektteams zu alpinen Baustellen oder Wiener Fachmessen. Die Regierung deutete zudem an, „Talentvisa“ für saisonale Beschäftigte im Gastgewerbe zu prüfen, Details dazu sind jedoch noch unklar.
Branchenverbände begrüßten die langfristige Vision, forderten jedoch schnellere Maßnahmen bei den Arbeitgeberregistrierungsregeln und der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Sie argumentieren, dass Personalmangel und nicht Marketing das Hauptproblem sei. Außerdem fordern sie eine Anpassung an die ab diesem Jahr steigenden Gehaltsschwellen der EU Blue Card.
Berater empfehlen multinationalen Unternehmen mit hohem Besucheraufkommen – etwa Kongressveranstaltern, Skitourenanbietern und Pharmafirmen – den Gesetzgebungsprozess genau zu verfolgen, da neue Anreize für Öko-Labels und digitale Gästeregistrierung Fördermittel erschließen könnten.
Zu den zentralen Punkten zählen ein Marketingbudget von einer Million Euro im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina, vereinfachte Genehmigungsverfahren für Start-ups im Gastgewerbe sowie ein Versprechen, bürokratische Hürden bei Hotelrenovierungen und Veranstaltungsbewilligungen abzubauen. Die Minister betonen, dass Tourismus und Freizeitwirtschaft 14 % des BIP erwirtschaften und 567.000 Vollzeitstellen sichern, jedoch steigende Energie- und Arbeitskosten die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs gegenüber Nachbarländern wie Italien und Kroatien gefährden.
Für Fachkräfte im Bereich globale Mobilität signalisiert das Programm eine mögliche Verkürzung der Genehmigungszeiten für Langzeitunterkünfte – ein häufiges Problem bei der Verlegung von Projektteams zu alpinen Baustellen oder Wiener Fachmessen. Die Regierung deutete zudem an, „Talentvisa“ für saisonale Beschäftigte im Gastgewerbe zu prüfen, Details dazu sind jedoch noch unklar.
Branchenverbände begrüßten die langfristige Vision, forderten jedoch schnellere Maßnahmen bei den Arbeitgeberregistrierungsregeln und der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Sie argumentieren, dass Personalmangel und nicht Marketing das Hauptproblem sei. Außerdem fordern sie eine Anpassung an die ab diesem Jahr steigenden Gehaltsschwellen der EU Blue Card.
Berater empfehlen multinationalen Unternehmen mit hohem Besucheraufkommen – etwa Kongressveranstaltern, Skitourenanbietern und Pharmafirmen – den Gesetzgebungsprozess genau zu verfolgen, da neue Anreize für Öko-Labels und digitale Gästeregistrierung Fördermittel erschließen könnten.