
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am 7. Januar mit der vollständigen Sperrung des strategisch wichtigen Streckenabschnitts Innsbruck Hbf–Rum der Weststrecke begonnen, um Brückenersatzarbeiten durchzuführen, die bis zum 29. Januar andauern werden. Die 20-tägige Sperre unterbricht eine zentrale Verkehrsader, die Wien mit Vorarlberg, der Schweiz und Süddeutschland verbindet. Die ÖBB organisieren deshalb einen komplexen Schienenersatzverkehr mit bis zu 90 Bussen. (oeamtc.at)
Fernzüge – darunter Railjet-Verbindungen nach Zürich und WESTbahn-Züge nach Bregenz – werden über die Innsbrucker Güterumfahrung umgeleitet, was die Fahrzeit um etwa 60 Minuten verlängert. Regionalzüge der S-Bahn und REX-Passagiere müssen in Hall in Tirol auf Busse umsteigen, während Reisende zwischen Salzburg und Tirol in Jenbach umsteigen müssen. Auch Güterverkehrsunternehmen wurden auf Engpässe auf den Brenner- und Tauernkorridoren hingewiesen, da der Verkehr umgeleitet wird.
Die Sperre trifft den Geschäftsreisemarkt ungünstig: Der Januar ist Hochsaison für den Wintersporttourismus, und viele Unternehmen sind auf die Weststrecke angewiesen, um Mitarbeiter zwischen den Wiener Hauptquartieren und Kundenevents in Skigebieten zu transportieren. Reisebüros empfehlen daher flexible Tickets, längere Umsteigezeiten und, wo möglich, Kurzstreckenflüge nach Innsbruck oder München.
Die ÖBB betonen, dass der Notfallersatz der über hundert Jahre alten Rauchmühlbrücke unumgänglich ist, da Stahlermüdung Sicherheitsrisiken birgt, wenn die Brücke nicht vor dem Frühjahrstau ausgetauscht wird. Die Bahn hat eine eigene Microsite mit aktuellen Busfahrplänen eingerichtet und empfiehlt Reisenden, Push-Benachrichtigungen zu abonnieren.
Das Projekt zeigt erneut, wie die alternde Bahninfrastruktur in Mitteleuropa plötzlich zu Mobilitätsengpässen führen kann. Arbeitgeber mit grenzüberschreitenden Pendlern sollten ihre Homeoffice-Regelungen überprüfen und die Spesenregelungen für längere Fahrzeiten anpassen.
Fernzüge – darunter Railjet-Verbindungen nach Zürich und WESTbahn-Züge nach Bregenz – werden über die Innsbrucker Güterumfahrung umgeleitet, was die Fahrzeit um etwa 60 Minuten verlängert. Regionalzüge der S-Bahn und REX-Passagiere müssen in Hall in Tirol auf Busse umsteigen, während Reisende zwischen Salzburg und Tirol in Jenbach umsteigen müssen. Auch Güterverkehrsunternehmen wurden auf Engpässe auf den Brenner- und Tauernkorridoren hingewiesen, da der Verkehr umgeleitet wird.
Die Sperre trifft den Geschäftsreisemarkt ungünstig: Der Januar ist Hochsaison für den Wintersporttourismus, und viele Unternehmen sind auf die Weststrecke angewiesen, um Mitarbeiter zwischen den Wiener Hauptquartieren und Kundenevents in Skigebieten zu transportieren. Reisebüros empfehlen daher flexible Tickets, längere Umsteigezeiten und, wo möglich, Kurzstreckenflüge nach Innsbruck oder München.
Die ÖBB betonen, dass der Notfallersatz der über hundert Jahre alten Rauchmühlbrücke unumgänglich ist, da Stahlermüdung Sicherheitsrisiken birgt, wenn die Brücke nicht vor dem Frühjahrstau ausgetauscht wird. Die Bahn hat eine eigene Microsite mit aktuellen Busfahrplänen eingerichtet und empfiehlt Reisenden, Push-Benachrichtigungen zu abonnieren.
Das Projekt zeigt erneut, wie die alternde Bahninfrastruktur in Mitteleuropa plötzlich zu Mobilitätsengpässen führen kann. Arbeitgeber mit grenzüberschreitenden Pendlern sollten ihre Homeoffice-Regelungen überprüfen und die Spesenregelungen für längere Fahrzeiten anpassen.
Quelle: ÖAMTC & 5min.at reports