
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen weiteren mutigen Schritt unternommen, um sich als weltweit führender Standort für Unternehmenszentralen zu etablieren: Mit dem **Gesetz zur Unternehmensbürgerschaft 2026**, einer Änderung des Handelsgesellschaftsgesetzes, erhalten registrierte Unternehmen offiziell einen „Bürgerschaftsstatus“. Praktisch bedeutet dies zwar keine Einbürgerung der Anteilseigner, aber es verleiht den qualifizierten Unternehmen Rechte und Pflichten, die sie rechtlich auf eine Stufe mit in den Emiraten gegründeten Firmen stellen. Dazu gehören bevorzugter Zugang zu staatlichen Aufträgen, vereinfachte Lizenzverlängerungen und die Teilnahme an bestimmten bundesweiten Förderprogrammen.
Hintergrundgespräche mit dem Wirtschaftsministerium zeigen, dass die Politik das anhaltende Bild beseitigen will, wonach Freezone- oder ausländisch geführte GmbHs als „Gäste“ im Markt gelten. Das neue Regelwerk erlaubt es vollständig oder mehrheitlich ausländisch gehaltenen Unternehmen, nach drei aufeinanderfolgenden Jahren geprüfter Geschäftstätigkeit, einer Emiratisierungsquote von mindestens 2 % und dem Nachweis einer „substanziellen wirtschaftlichen Präsenz“ – etwa durch F&E-Ausgaben oder regionale Managementfunktionen – die Unternehmensbürgerschaft zu beantragen.
Für Mobility Manager ist diese Änderung relevant, da viele Aufenthaltsrechte der Entsandten – Golden Visas, Familiensponsoring und beschleunigte Arbeitserlaubnisse – an den Status des sponsernden Unternehmens gebunden sind. Unternehmen mit Bürgerschaft erhalten einen einheitlichen Sponsorencode, der in allen Emiraten gilt, was den Verwaltungsaufwand bei Personalrotationen zwischen Dubai, Abu Dhabi und den Nord-Emiraten erheblich reduziert. Zudem können eingebürgerte Unternehmen Fünf-Jahres-Mission-Visa direkt ausstellen, ohne auf externe PRO-Dienste angewiesen zu sein.
Steuerberater weisen darauf hin, dass Unternehmensbürger Zugang zum wachsenden Netzwerk von Doppelbesteuerungsabkommen der VAE erhalten, was Quellensteuern auf Gewinnrückführungen senken kann. Gleichzeitig müssen sie jedoch länderbezogene Berichte einreichen und die neue bundesweite Körperschaftsteuer von 9 % ab Juni 2026 erfüllen. Unternehmen sollten daher die Kosten der Compliance gegen den strategischen Vorteil einer tieferen Marktintegration abwägen.
Große multinationale Konzerne aus den Bereichen Technologie, Life Sciences und Logistik haben bereits Interesse an einer Bewerbung signalisiert. Freezones wie DIFC und ADGM bieten rechtliche Unterstützungspakete an, um Mieter bei der Navigation durch das neue System zu begleiten. Die ersten Bürgerschaftszertifikate werden voraussichtlich Anfang des dritten Quartals 2026 ausgestellt, was globalen Unternehmen einen neuen Anreiz bietet, regionale Hauptquartiere und das dazugehörige Talent in den VAE zu etablieren.
Hintergrundgespräche mit dem Wirtschaftsministerium zeigen, dass die Politik das anhaltende Bild beseitigen will, wonach Freezone- oder ausländisch geführte GmbHs als „Gäste“ im Markt gelten. Das neue Regelwerk erlaubt es vollständig oder mehrheitlich ausländisch gehaltenen Unternehmen, nach drei aufeinanderfolgenden Jahren geprüfter Geschäftstätigkeit, einer Emiratisierungsquote von mindestens 2 % und dem Nachweis einer „substanziellen wirtschaftlichen Präsenz“ – etwa durch F&E-Ausgaben oder regionale Managementfunktionen – die Unternehmensbürgerschaft zu beantragen.
Für Mobility Manager ist diese Änderung relevant, da viele Aufenthaltsrechte der Entsandten – Golden Visas, Familiensponsoring und beschleunigte Arbeitserlaubnisse – an den Status des sponsernden Unternehmens gebunden sind. Unternehmen mit Bürgerschaft erhalten einen einheitlichen Sponsorencode, der in allen Emiraten gilt, was den Verwaltungsaufwand bei Personalrotationen zwischen Dubai, Abu Dhabi und den Nord-Emiraten erheblich reduziert. Zudem können eingebürgerte Unternehmen Fünf-Jahres-Mission-Visa direkt ausstellen, ohne auf externe PRO-Dienste angewiesen zu sein.
Steuerberater weisen darauf hin, dass Unternehmensbürger Zugang zum wachsenden Netzwerk von Doppelbesteuerungsabkommen der VAE erhalten, was Quellensteuern auf Gewinnrückführungen senken kann. Gleichzeitig müssen sie jedoch länderbezogene Berichte einreichen und die neue bundesweite Körperschaftsteuer von 9 % ab Juni 2026 erfüllen. Unternehmen sollten daher die Kosten der Compliance gegen den strategischen Vorteil einer tieferen Marktintegration abwägen.
Große multinationale Konzerne aus den Bereichen Technologie, Life Sciences und Logistik haben bereits Interesse an einer Bewerbung signalisiert. Freezones wie DIFC und ADGM bieten rechtliche Unterstützungspakete an, um Mieter bei der Navigation durch das neue System zu begleiten. Die ersten Bürgerschaftszertifikate werden voraussichtlich Anfang des dritten Quartals 2026 ausgestellt, was globalen Unternehmen einen neuen Anreiz bietet, regionale Hauptquartiere und das dazugehörige Talent in den VAE zu etablieren.
Quelle: The Times of India
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