
Die in den VAE ansässigen Fluggesellschaften Emirates und FlyDubai haben am 11. und 12. Januar mehrere Flüge nach Teheran, Mashhad und Shiraz gestrichen, nachdem sich die regierungsfeindlichen Proteste im Iran gewaltsam zuspitzten und es zu erheblichen Störungen an den Flughäfen kam. Flugverfolgungsdaten zeigen zwischen Freitag und Sonntag 46 Flugausfälle am Imam-Khomeini-Internationalflughafen in Teheran, wobei der Großteil der gestrichenen Flüge von oder nach Dubai International (DXB) startete oder dorthin unterwegs war (businessinsider.com).
Operativ erinnert diese Maßnahme an die regionalen Umleitungen, die nach dem israelisch-iranischen Schlagabtausch im Juni letzten Jahres erfolgten. Während österreichische Airlines, Lufthansa und mehrere Golf-Fluggesellschaften planen, die Aussetzung am 16. Januar zu überprüfen, sollten Risikomanager von einer mindestens einwöchigen Störung ausgehen, während Versicherer und die General Civil Aviation Authority (GCAA) der VAE die Sicherheit der Flugrouten neu bewerten. Unternehmen mit Projektteams, die zwischen Dubai und iranischen Standorten pendeln, stellen bereits auf Charterverbindungen über Doha oder Muscat um, was die Reisezeit um vier bis sechs Stunden verlängert und die Kosten erhöht.
Für Mobilitätsmanager stehen jetzt folgende Aufgaben im Vordergrund: (1) Umleitung wichtiger Reisender über alternative Drehkreuze, (2) Aktualisierung der Duty-of-Care-Benachrichtigungen und (3) Überprüfung, ob in Indien oder der EU ansässige Expatriates bei Zwischenstopps von mehr als 48 Stunden neue Einreisevisa für die VAE erhalten können. Arbeitgeber müssen zudem ihre Mitarbeiter über mögliche Verzögerungen bei der Frachtabfertigung informieren, da die Kapazitäten für Fracht im Passagierraum vorübergehend weggefallen sind.
Langfristig verdeutlicht der Vorfall die Verwundbarkeit der Ost-West-Flugkorridore, die den iranischen Luftraum durchqueren. Die Nationale Behörde für Notfall-, Krisen- und Katastrophenmanagement der VAE (NCEMA) wird voraussichtlich noch diese Woche überarbeitete Notfallrichtlinien für Geschäftsreisende veröffentlichen; Policy-Teams sollten die Updates genau verfolgen und neue Routen umgehend in die Buchungssysteme der Unternehmen integrieren.
Operativ erinnert diese Maßnahme an die regionalen Umleitungen, die nach dem israelisch-iranischen Schlagabtausch im Juni letzten Jahres erfolgten. Während österreichische Airlines, Lufthansa und mehrere Golf-Fluggesellschaften planen, die Aussetzung am 16. Januar zu überprüfen, sollten Risikomanager von einer mindestens einwöchigen Störung ausgehen, während Versicherer und die General Civil Aviation Authority (GCAA) der VAE die Sicherheit der Flugrouten neu bewerten. Unternehmen mit Projektteams, die zwischen Dubai und iranischen Standorten pendeln, stellen bereits auf Charterverbindungen über Doha oder Muscat um, was die Reisezeit um vier bis sechs Stunden verlängert und die Kosten erhöht.
Für Mobilitätsmanager stehen jetzt folgende Aufgaben im Vordergrund: (1) Umleitung wichtiger Reisender über alternative Drehkreuze, (2) Aktualisierung der Duty-of-Care-Benachrichtigungen und (3) Überprüfung, ob in Indien oder der EU ansässige Expatriates bei Zwischenstopps von mehr als 48 Stunden neue Einreisevisa für die VAE erhalten können. Arbeitgeber müssen zudem ihre Mitarbeiter über mögliche Verzögerungen bei der Frachtabfertigung informieren, da die Kapazitäten für Fracht im Passagierraum vorübergehend weggefallen sind.
Langfristig verdeutlicht der Vorfall die Verwundbarkeit der Ost-West-Flugkorridore, die den iranischen Luftraum durchqueren. Die Nationale Behörde für Notfall-, Krisen- und Katastrophenmanagement der VAE (NCEMA) wird voraussichtlich noch diese Woche überarbeitete Notfallrichtlinien für Geschäftsreisende veröffentlichen; Policy-Teams sollten die Updates genau verfolgen und neue Routen umgehend in die Buchungssysteme der Unternehmen integrieren.
Quelle: Business Insider