
Verbände der Reisebranche schlagen am 11. Januar Alarm, nachdem die EU die Mitgliedstaaten angewiesen hat, ihr neues biometrisches Ein- und Ausreisesystem (EES) bis zum 10. Januar an 50 Prozent der Grenzübergänge zu aktivieren. Obwohl Belgien im vergangenen Herbst bereits 61 Selbstbedienungskioske am Flughafen Brüssel installiert hat, bedeutet das erweiterte Mandat, dass nun auch Seehäfen wie Zeebrügge und Landübergänge im Eurostar-Bereich Brüssel-Midi vom Pilotbetrieb in den Live-Betrieb wechseln müssen. Britische und andere Nicht-EU-Reisende müssen bei der ersten Einreise Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben und bei jeder Grenzüberquerung eine biometrische Kontrolle durchlaufen. (uknip.co.uk)
ABTA und belgische Reiseveranstalter prognostizieren, dass sich die Warteschlangen bis Ostern verlängern werden, wenn die Passstempel endgültig abgeschafft werden. Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass sich die Wartezeiten zu Spitzenzeiten verdoppeln, wenn Reisende unvorbereitet ankommen. Die Bundespolizei hat Beamte von Nebenstellen abgezogen, um die EES-Spuren zu betreuen, doch Gewerkschaften warnen, dass das Personal weiterhin „knapp“ ist.
Unternehmen, die Mitarbeiter verlegen, sollten längere Vorlaufzeiten für den Empfang einplanen und Neuankömmlinge darauf hinweisen, den Pass auf der Fotoseite offen zu halten sowie Masken oder Hüte rechtzeitig vor dem Kiosk abzunehmen. Vielflieger können die Registrierung unter idealen Bedingungen in 90 Sekunden abschließen, Erstnutzer benötigen bis zu drei Minuten.
Auch Lkw-Fahrer, die über das Fährterminal Zeebrügge einreisen – als Kurzzeitbesucher eingestuft – müssen sich registrieren, was Befürchtungen über morgendliche Staus auf der E40 schürt. Zollagenten empfehlen, Ankunftszeiten zu staffeln und die Pre-Check-App der Hafenbehörde zu nutzen, sobald sie verfügbar ist.
Belgien strebt bis April 2026 eine 100-prozentige Umsetzung an. Bis dahin werden beide Systeme parallel betrieben, was die Prognose von Grenzwartezeiten erschwert. Mobilitätsmanager sollten wöchentliche KPI-Berichte der Bodenabfertiger am Flughafen beobachten und flexible Transferzeiten einplanen.
ABTA und belgische Reiseveranstalter prognostizieren, dass sich die Warteschlangen bis Ostern verlängern werden, wenn die Passstempel endgültig abgeschafft werden. Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass sich die Wartezeiten zu Spitzenzeiten verdoppeln, wenn Reisende unvorbereitet ankommen. Die Bundespolizei hat Beamte von Nebenstellen abgezogen, um die EES-Spuren zu betreuen, doch Gewerkschaften warnen, dass das Personal weiterhin „knapp“ ist.
Unternehmen, die Mitarbeiter verlegen, sollten längere Vorlaufzeiten für den Empfang einplanen und Neuankömmlinge darauf hinweisen, den Pass auf der Fotoseite offen zu halten sowie Masken oder Hüte rechtzeitig vor dem Kiosk abzunehmen. Vielflieger können die Registrierung unter idealen Bedingungen in 90 Sekunden abschließen, Erstnutzer benötigen bis zu drei Minuten.
Auch Lkw-Fahrer, die über das Fährterminal Zeebrügge einreisen – als Kurzzeitbesucher eingestuft – müssen sich registrieren, was Befürchtungen über morgendliche Staus auf der E40 schürt. Zollagenten empfehlen, Ankunftszeiten zu staffeln und die Pre-Check-App der Hafenbehörde zu nutzen, sobald sie verfügbar ist.
Belgien strebt bis April 2026 eine 100-prozentige Umsetzung an. Bis dahin werden beide Systeme parallel betrieben, was die Prognose von Grenzwartezeiten erschwert. Mobilitätsmanager sollten wöchentliche KPI-Berichte der Bodenabfertiger am Flughafen beobachten und flexible Transferzeiten einplanen.
Quelle: UKNIP / Travel Changes
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