
Reisebüros in Australien melden einen Anstieg bei Stornierungen, nachdem das Innenministerium am 18. Januar eine wenig beachtete Erinnerung veröffentlicht hat: Doppelstaatsbürger Großbritanniens und Irlands müssen ab dem 25. Februar 2026 bei der Vorab-Kontrolle durch Fluggesellschaften einen britischen oder irischen Reisepass oder ein Berechtigungszertifikat vorlegen. Fluggesellschaften, die Doppelstaatsbürger nur mit einem Drittstaatenpass an Bord lassen, drohen Bußgelder.
Die Regel ist nicht neu – Nachweise über das Aufenthaltsrecht sind schon lange Pflicht – doch die Einführung der verpflichtenden elektronischen Reisegenehmigungen (ETAs) für visumfreies Reisen zwingt die Airlines, den Status bereits früher zu überprüfen. Familien, die bisher nur ihre australischen Pässe nutzten, stellen nun fest, dass die ETA-App sie als „britische Staatsbürger“ ablehnt und keine Ausnahmeregelung zulässt.
Anbieter für Unternehmensmobilität befürchten kurzfristige Probleme für Mitarbeiter, deren britische Pässe abgelaufen sind. Die Passverlängerung in Sydney dauert derzeit bis zu acht Wochen, Expressdienste erfordern eine persönliche Vorsprache in London. Die Britische Botschaft in Canberra meldet mit 2.700 Anträgen in den ersten zwei Januarwochen einen Rekord – fast dreimal so viele wie im Vorjahr.
Fluggesellschaften passen ihre Check-in-Systeme an, doch der Branchenverband BARA warnt, dass die Schulung des Personals hinterherhinken könnte. Arbeitgeber sollten die Profile ihrer Reisenden prüfen, Doppelstaatsbürger identifizieren, gültige britische Dokumente sicherstellen oder Budget für Kurierdienste einplanen. Andernfalls drohen Schlüsselpersonen an den Abflugschaltern festzustecken und teure Projektverzögerungen.
Der Vorfall verdeutlicht eine größere Kommunikationsherausforderung, während Großbritannien auf eine vollständig digitale Grenzkontrolle umstellt: Regeln, die früher an den Einwanderungsschaltern galten, greifen nun bereits am Check-in der Fluggesellschaften und verlagern Risiko und Verantwortung auf Reisende und ihre Arbeitgeber.
Die Regel ist nicht neu – Nachweise über das Aufenthaltsrecht sind schon lange Pflicht – doch die Einführung der verpflichtenden elektronischen Reisegenehmigungen (ETAs) für visumfreies Reisen zwingt die Airlines, den Status bereits früher zu überprüfen. Familien, die bisher nur ihre australischen Pässe nutzten, stellen nun fest, dass die ETA-App sie als „britische Staatsbürger“ ablehnt und keine Ausnahmeregelung zulässt.
Anbieter für Unternehmensmobilität befürchten kurzfristige Probleme für Mitarbeiter, deren britische Pässe abgelaufen sind. Die Passverlängerung in Sydney dauert derzeit bis zu acht Wochen, Expressdienste erfordern eine persönliche Vorsprache in London. Die Britische Botschaft in Canberra meldet mit 2.700 Anträgen in den ersten zwei Januarwochen einen Rekord – fast dreimal so viele wie im Vorjahr.
Fluggesellschaften passen ihre Check-in-Systeme an, doch der Branchenverband BARA warnt, dass die Schulung des Personals hinterherhinken könnte. Arbeitgeber sollten die Profile ihrer Reisenden prüfen, Doppelstaatsbürger identifizieren, gültige britische Dokumente sicherstellen oder Budget für Kurierdienste einplanen. Andernfalls drohen Schlüsselpersonen an den Abflugschaltern festzustecken und teure Projektverzögerungen.
Der Vorfall verdeutlicht eine größere Kommunikationsherausforderung, während Großbritannien auf eine vollständig digitale Grenzkontrolle umstellt: Regeln, die früher an den Einwanderungsschaltern galten, greifen nun bereits am Check-in der Fluggesellschaften und verlagern Risiko und Verantwortung auf Reisende und ihre Arbeitgeber.
Quelle: Meyka Travel Blog