
Das Innenministerium hat ein umfassendes Paket von Einwanderungsänderungen bestätigt, die am 8. Januar 2026 stillschweigend in Kraft getreten sind, aber erst am 18. Januar offiziell der Presse vorgestellt wurden. Die auffälligste Neuerung ist die Anhebung des Mindestniveaus der Englischkenntnisse für drei der wichtigsten britischen Arbeitsvisa – Skilled Worker, Scale-up und High Potential Individual – von B1 auf B2 im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Arbeitgeber, die nach dem 8. Januar Mitarbeiter sponsern, müssen nun nachweisen, dass ihre Bewerber auf einem „oberen Mittelstufen“- statt „Mittelstufen“-Niveau kommunizieren können.
Neben der Anhebung der Sprachanforderungen sind die Visagebühren um 7 Prozent gestiegen, während der Immigration Health Surcharge für Erwachsene auf 1.035 Pfund pro Jahr angehoben wurde. Ein Skilled Worker, der aus dem Ausland ein dreijähriges Visum beantragt, zahlt nun 885 Pfund Gebühren plus 3.105 Pfund Zuschlag – insgesamt fast 4.000 Pfund, noch ohne Angehörige. Experten für Geschäftsreisen warnen, dass die steigenden Fixkosten die Einstellung von Fachkräften mittlerer Qualifikation erschweren, gerade in einer Zeit, in der britische Unternehmen bereits mit Lohninflation und einem Mangel an MINT-Talenten kämpfen.
Die Reformen verlängern zudem die meisten Fristen für den dauerhaften Aufenthalt. Wege, die bisher nach fünf Jahren zum Indefinite Leave to Remain führten – wie das Skilled Worker-Visum – erfordern nun sechs Jahre. Regierungsvertreter argumentieren, dass die längere Qualifikationszeit „Fluktuation reduzieren“ und sogenanntes „Visa-Hopping“ verhindern soll. Kritiker hingegen sehen darin nur eine weitere Verzögerung der Stabilität für Arbeitnehmer, die bereits erhebliche Steuern und Gebühren gezahlt haben.
Universitäten und Verbände für Geschäftsreisen reagieren scharf. Universities UK schätzt, dass die Anhebung der Mindestunterhaltsbeträge und der Studiengebühren-Sicherungsabgaben die Kosten für internationale Studierende im ersten Jahr um 2.800 Pfund erhöhen wird, was die Einschreibungen gefährdet, die 68 Prozent der postgradualen Forschung ausmachen. Das Institute of Directors bezeichnet die Anhebung der Englischanforderungen als „versteuerte Fachkräftemaßnahme“, da die betroffenen B1-Positionen überproportional in Wachstumsbranchen wie der Hightech-Fertigung liegen, wo Schulungen vor Ort üblich sind.
Praktisch sollten Personalabteilungen laufende Sponsorships überprüfen: Arbeitnehmer, deren Certificate of Sponsorship vor dem 8. Januar ausgestellt wurde, sind durch Übergangsregelungen geschützt, aber jede Änderung des Zertifikats löst die neuen Anforderungen aus. Recruiter wird empfohlen, mehr Zeit für Sprachtests auf B2-Niveau einzuplanen – derzeit dominieren IELTS UKVI-Prüfungen, die in einigen Regionen bereits mit dreiwöchiger Vorlaufzeit ausgebucht sind.
Neben der Anhebung der Sprachanforderungen sind die Visagebühren um 7 Prozent gestiegen, während der Immigration Health Surcharge für Erwachsene auf 1.035 Pfund pro Jahr angehoben wurde. Ein Skilled Worker, der aus dem Ausland ein dreijähriges Visum beantragt, zahlt nun 885 Pfund Gebühren plus 3.105 Pfund Zuschlag – insgesamt fast 4.000 Pfund, noch ohne Angehörige. Experten für Geschäftsreisen warnen, dass die steigenden Fixkosten die Einstellung von Fachkräften mittlerer Qualifikation erschweren, gerade in einer Zeit, in der britische Unternehmen bereits mit Lohninflation und einem Mangel an MINT-Talenten kämpfen.
Die Reformen verlängern zudem die meisten Fristen für den dauerhaften Aufenthalt. Wege, die bisher nach fünf Jahren zum Indefinite Leave to Remain führten – wie das Skilled Worker-Visum – erfordern nun sechs Jahre. Regierungsvertreter argumentieren, dass die längere Qualifikationszeit „Fluktuation reduzieren“ und sogenanntes „Visa-Hopping“ verhindern soll. Kritiker hingegen sehen darin nur eine weitere Verzögerung der Stabilität für Arbeitnehmer, die bereits erhebliche Steuern und Gebühren gezahlt haben.
Universitäten und Verbände für Geschäftsreisen reagieren scharf. Universities UK schätzt, dass die Anhebung der Mindestunterhaltsbeträge und der Studiengebühren-Sicherungsabgaben die Kosten für internationale Studierende im ersten Jahr um 2.800 Pfund erhöhen wird, was die Einschreibungen gefährdet, die 68 Prozent der postgradualen Forschung ausmachen. Das Institute of Directors bezeichnet die Anhebung der Englischanforderungen als „versteuerte Fachkräftemaßnahme“, da die betroffenen B1-Positionen überproportional in Wachstumsbranchen wie der Hightech-Fertigung liegen, wo Schulungen vor Ort üblich sind.
Praktisch sollten Personalabteilungen laufende Sponsorships überprüfen: Arbeitnehmer, deren Certificate of Sponsorship vor dem 8. Januar ausgestellt wurde, sind durch Übergangsregelungen geschützt, aber jede Änderung des Zertifikats löst die neuen Anforderungen aus. Recruiter wird empfohlen, mehr Zeit für Sprachtests auf B2-Niveau einzuplanen – derzeit dominieren IELTS UKVI-Prüfungen, die in einigen Regionen bereits mit dreiwöchiger Vorlaufzeit ausgebucht sind.
Quelle: The Financial Express