
Die beiden größten Flughäfen Londons erlebten am 18. Januar erneut erhebliche Betriebsstörungen, ausgelöst durch wetterbedingte Slot-Beschränkungen und anhaltenden Personalmangel, was zu 150 Flugverspätungen und -ausfällen führte. Daten des Luftfahrt-Analyseunternehmens FlightAware zeigen, dass Heathrow für 109 Verspätungen und zwei Ausfälle verantwortlich war, während Gatwick 38 Verspätungen und einen Ausfall verzeichnete.
British Airways traf es am härtesten mit 38 verspäteten Abflügen und einer gestrichenen Kurzstreckenverbindung nach Zürich. Auch Virgin Atlantic, Air India und easyJet meldeten zweistellige Verzögerungen. Kleinere Fluggesellschaften waren anteilig noch stärker betroffen: Beide Flüge von Vietnam Airlines starteten in Heathrow mehr als zwei Stunden verspätet, während Turkmenistan Airlines seinen Abendflug nach Aschgabat komplett absagte.
Geschäftsreisende Berater weisen darauf hin, dass der Januar traditionell ein Spitzenmonat für Unternehmensauftaktveranstaltungen und internationale Messen ist, was die wirtschaftlichen Auswirkungen verschärft. „Manager gehen oft davon aus, dass der Flugplan nach den Feiertagen stabil ist, aber wir raten unseren Kunden, bei Tagesreisen vierstündige Puffer einzuplanen“, erklärte Sarah Cooke, Leiterin für globale Mobilität bei TravelBright.
Die Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority betonte, dass Fluggesellschaften gemäß der EU-Verordnung 261 bei Verspätungen von mehr als drei Stunden Verpflegung, Hotelunterbringung und Umbuchungshilfe bereitstellen müssen. Dennoch berichteten mehrere Passagiere in sozialen Medien, dass sie lediglich Gutscheine im Wert von 10 Pfund für Erfrischungen erhielten – deutlich unter dem in der Verordnung geforderten „angemessenen Kosten“-Standard. Vielflieger-Foren raten Betroffenen, Belege für spätere Entschädigungsansprüche aufzubewahren.
Flughafenbetreiber versichern, dass sich die Lage stabilisieren wird, sobald im März eine neue Gruppe zertifizierter Fluglotsen zum Dienst kommt. Gewerkschaftsquellen warnen jedoch, dass ein anhaltender Tarifstreit zu weiteren kurzfristigen Ausfällen führen könnte. Unternehmen mit dringenden Reiserouten prüfen zunehmend Bahnverbindungen nach Kontinentaleuropa oder virtuelle Meetings am selben Tag als Ausweichlösungen.
British Airways traf es am härtesten mit 38 verspäteten Abflügen und einer gestrichenen Kurzstreckenverbindung nach Zürich. Auch Virgin Atlantic, Air India und easyJet meldeten zweistellige Verzögerungen. Kleinere Fluggesellschaften waren anteilig noch stärker betroffen: Beide Flüge von Vietnam Airlines starteten in Heathrow mehr als zwei Stunden verspätet, während Turkmenistan Airlines seinen Abendflug nach Aschgabat komplett absagte.
Geschäftsreisende Berater weisen darauf hin, dass der Januar traditionell ein Spitzenmonat für Unternehmensauftaktveranstaltungen und internationale Messen ist, was die wirtschaftlichen Auswirkungen verschärft. „Manager gehen oft davon aus, dass der Flugplan nach den Feiertagen stabil ist, aber wir raten unseren Kunden, bei Tagesreisen vierstündige Puffer einzuplanen“, erklärte Sarah Cooke, Leiterin für globale Mobilität bei TravelBright.
Die Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority betonte, dass Fluggesellschaften gemäß der EU-Verordnung 261 bei Verspätungen von mehr als drei Stunden Verpflegung, Hotelunterbringung und Umbuchungshilfe bereitstellen müssen. Dennoch berichteten mehrere Passagiere in sozialen Medien, dass sie lediglich Gutscheine im Wert von 10 Pfund für Erfrischungen erhielten – deutlich unter dem in der Verordnung geforderten „angemessenen Kosten“-Standard. Vielflieger-Foren raten Betroffenen, Belege für spätere Entschädigungsansprüche aufzubewahren.
Flughafenbetreiber versichern, dass sich die Lage stabilisieren wird, sobald im März eine neue Gruppe zertifizierter Fluglotsen zum Dienst kommt. Gewerkschaftsquellen warnen jedoch, dass ein anhaltender Tarifstreit zu weiteren kurzfristigen Ausfällen führen könnte. Unternehmen mit dringenden Reiserouten prüfen zunehmend Bahnverbindungen nach Kontinentaleuropa oder virtuelle Meetings am selben Tag als Ausweichlösungen.
Quelle: Travel and Tour World
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