
Australiens erster Anti-Sklaverei-Beauftragter, Chris Evans, hat an Einwanderungsminister Tony Burke geschrieben und eine dringende Überarbeitung des Subclass-407-Trainingsvisums gefordert, nachdem eine gerichtliche Untersuchung ergab, dass systematische Ausbeutung zum Tod des 21-jährigen philippinischen Auszubildenden Jerwin Royupa im Jahr 2019 führte. Die am 22. Januar veröffentlichten Ergebnisse beschrieben Zustände, die an Schuldknechtschaft erinnerten, unbezahlte 60-Stunden-Wochen und die Beschlagnahmung von Royupas Reisepass, während er in einem Weingut in New South Wales arbeitete.
Die stellvertretende Staatsanwältin Rebecca Hosking stellte fest, dass die bestehenden Visabestimmungen „die Anfälligkeit für Zwangsarbeit und moderne Sklaverei fördern“, da das 407-Programm den Sponsoren kaum Verpflichtungen auferlegt, Auszubildende zu bezahlen oder eine echte Qualifizierung zu gewährleisten. Sie leitete den Fall zudem an die Australische Bundespolizei weiter, um mögliche Strafverfolgungen wegen moderner Sklaverei zu prüfen.
Evans fordert die Regierung auf, die Überprüfung der Sponsoren zu verschärfen, Mindestlohnregelungen verbindlich einzuführen und verpflichtende Informationsveranstaltungen vor der Abreise einzuführen. Das Innenministerium berichtet, dass bereits 45 Prozent der 407-Anträge im Geschäftsjahr 2025-26 abgelehnt wurden – ein Anstieg von 12 Prozent im Jahr 2018-19 – als vorläufige Maßnahme, doch umfassendere regulatorische Änderungen stehen nun zur Debatte.
Für Unternehmen, die das 407-Visum für rotierende Ausbildungsprogramme nutzen, bedeutet der Fokus auf Ausbeutung ein höheres Risiko von Ablehnungen, mögliche zivilrechtliche Sanktionen und Reputationsschäden. Mobilitätsteams wird empfohlen, die Bedingungen der aktuellen Auszubildenden zu überprüfen, Lernpläne zu formalisieren und sicherzustellen, dass die Bezahlung den Tarifstandards entspricht. Bis Mitte 2026 sind aktualisierte Richtlinien und möglicherweise ein gesetzliches Regelwerk zu erwarten.
Der Fall verdeutlicht einen größeren Trend: Mit der verstärkten Durchsetzung des Modern Slavery Act in Australien verknüpfen sich Einwanderungskontrollen zunehmend mit der Überwachung von Arbeitsrechten. Unternehmen, die keine robusten Schutzmechanismen für Auszubildende nachweisen können, riskieren den Verlust ihrer Sponsorenrechte.
Die stellvertretende Staatsanwältin Rebecca Hosking stellte fest, dass die bestehenden Visabestimmungen „die Anfälligkeit für Zwangsarbeit und moderne Sklaverei fördern“, da das 407-Programm den Sponsoren kaum Verpflichtungen auferlegt, Auszubildende zu bezahlen oder eine echte Qualifizierung zu gewährleisten. Sie leitete den Fall zudem an die Australische Bundespolizei weiter, um mögliche Strafverfolgungen wegen moderner Sklaverei zu prüfen.
Evans fordert die Regierung auf, die Überprüfung der Sponsoren zu verschärfen, Mindestlohnregelungen verbindlich einzuführen und verpflichtende Informationsveranstaltungen vor der Abreise einzuführen. Das Innenministerium berichtet, dass bereits 45 Prozent der 407-Anträge im Geschäftsjahr 2025-26 abgelehnt wurden – ein Anstieg von 12 Prozent im Jahr 2018-19 – als vorläufige Maßnahme, doch umfassendere regulatorische Änderungen stehen nun zur Debatte.
Für Unternehmen, die das 407-Visum für rotierende Ausbildungsprogramme nutzen, bedeutet der Fokus auf Ausbeutung ein höheres Risiko von Ablehnungen, mögliche zivilrechtliche Sanktionen und Reputationsschäden. Mobilitätsteams wird empfohlen, die Bedingungen der aktuellen Auszubildenden zu überprüfen, Lernpläne zu formalisieren und sicherzustellen, dass die Bezahlung den Tarifstandards entspricht. Bis Mitte 2026 sind aktualisierte Richtlinien und möglicherweise ein gesetzliches Regelwerk zu erwarten.
Der Fall verdeutlicht einen größeren Trend: Mit der verstärkten Durchsetzung des Modern Slavery Act in Australien verknüpfen sich Einwanderungskontrollen zunehmend mit der Überwachung von Arbeitsrechten. Unternehmen, die keine robusten Schutzmechanismen für Auszubildende nachweisen können, riskieren den Verlust ihrer Sponsorenrechte.
Quelle: ABC News