
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) veröffentlichte am 26. Januar 2026 vorläufige Jahresendzahlen, die zeigen, dass sowohl die Asylgesuche als auch die Gesamtzuwanderung in die Schweiz im Jahr 2025 zurückgegangen sind. Die Zahl der dauerhaft im Ausland wohnhaften Personen stieg zwar um rund 75.000, was jedoch einem Rückgang der Nettozuzüge um 10 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht und den zweiten jährlichen Rückgang in Folge markiert.
Die Asylanträge beliefen sich auf 25.781 – 7 Prozent weniger als im Vorjahr – was vor allem auf geringere Ankünfte aus Afghanistan, Eritrea und der Türkei zurückzuführen ist. Das SEM bearbeitete zudem einen Rückstau an offenen Fällen und reduzierte den Bestand um 2.600 Fälle. Die Schutzgesuche im Rahmen des speziellen „S-Status“ für Ukrainer gingen um 22 Prozent auf 12.897 zurück, da der Konflikt in eine langwierige Phase eintrat und sekundäre Bewegungen innerhalb Europas sich stabilisierten.
Die Arbeitsmobilität bleibt der wichtigste Anziehungspunkt: Rund 70 Prozent der EU/EFTA-Bürger, die in die Schweiz zogen, nannten Beschäftigung als Grund, und ihre Erwerbsquote liegt über 85 Prozent. Gleichzeitig beschleunigte sich die Abwanderung, mit 83.000 ausländischen Bewohnern, die das Land verließen – ein Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – was den angespannten europäischen Arbeitsmarkt und den steigenden Schweizer Lebenshaltungskosten geschuldet ist. Das SEM prognostiziert unter dem wahrscheinlichsten Szenario für 2026 einen weiteren leichten Rückgang auf etwa 25.000 Asylgesuche.
Für Arbeitgeber deuten die Daten darauf hin, dass der Wettbewerb um Fachkräfte sich verschärfen könnte, obwohl die ausländische Erwerbsbevölkerung insgesamt weiter wächst. Personalabteilungen müssen möglicherweise ihre Bindungsstrategien verstärken und die kantonalen Kontingente für Bewilligungen im Blick behalten, die 2026 für Spezialisten aus Drittstaaten bei 8.500 gedeckelt bleiben. Mobilitätsberater weisen zudem darauf hin, dass eine schnellere Bearbeitung von Asylfällen die Unsicherheit bei humanitären Transfers und Familiennachzügen verringert.
Die Statistik erscheint vor dem Hintergrund einer erneuten politischen Debatte über die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU sowie die Freizügigkeitsregelungen. Obwohl die Zahlen zurückgehen, sorgt die Nettozuwanderung – die mittlerweile der Bevölkerung einer mittelgrossen Stadt wie St. Gallen entspricht – weiterhin für Sorgen auf dem Wohnungsmarkt und bei der Infrastruktur. Das Parlament wird den endgültigen Bericht des SEM im Februar prüfen und mögliche Anpassungen bei der Integrationsfinanzierung sowie den Mechanismen zur Arbeitsmarktüberwachung diskutieren.
Die Asylanträge beliefen sich auf 25.781 – 7 Prozent weniger als im Vorjahr – was vor allem auf geringere Ankünfte aus Afghanistan, Eritrea und der Türkei zurückzuführen ist. Das SEM bearbeitete zudem einen Rückstau an offenen Fällen und reduzierte den Bestand um 2.600 Fälle. Die Schutzgesuche im Rahmen des speziellen „S-Status“ für Ukrainer gingen um 22 Prozent auf 12.897 zurück, da der Konflikt in eine langwierige Phase eintrat und sekundäre Bewegungen innerhalb Europas sich stabilisierten.
Die Arbeitsmobilität bleibt der wichtigste Anziehungspunkt: Rund 70 Prozent der EU/EFTA-Bürger, die in die Schweiz zogen, nannten Beschäftigung als Grund, und ihre Erwerbsquote liegt über 85 Prozent. Gleichzeitig beschleunigte sich die Abwanderung, mit 83.000 ausländischen Bewohnern, die das Land verließen – ein Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – was den angespannten europäischen Arbeitsmarkt und den steigenden Schweizer Lebenshaltungskosten geschuldet ist. Das SEM prognostiziert unter dem wahrscheinlichsten Szenario für 2026 einen weiteren leichten Rückgang auf etwa 25.000 Asylgesuche.
Für Arbeitgeber deuten die Daten darauf hin, dass der Wettbewerb um Fachkräfte sich verschärfen könnte, obwohl die ausländische Erwerbsbevölkerung insgesamt weiter wächst. Personalabteilungen müssen möglicherweise ihre Bindungsstrategien verstärken und die kantonalen Kontingente für Bewilligungen im Blick behalten, die 2026 für Spezialisten aus Drittstaaten bei 8.500 gedeckelt bleiben. Mobilitätsberater weisen zudem darauf hin, dass eine schnellere Bearbeitung von Asylfällen die Unsicherheit bei humanitären Transfers und Familiennachzügen verringert.
Die Statistik erscheint vor dem Hintergrund einer erneuten politischen Debatte über die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU sowie die Freizügigkeitsregelungen. Obwohl die Zahlen zurückgehen, sorgt die Nettozuwanderung – die mittlerweile der Bevölkerung einer mittelgrossen Stadt wie St. Gallen entspricht – weiterhin für Sorgen auf dem Wohnungsmarkt und bei der Infrastruktur. Das Parlament wird den endgültigen Bericht des SEM im Februar prüfen und mögliche Anpassungen bei der Integrationsfinanzierung sowie den Mechanismen zur Arbeitsmarktüberwachung diskutieren.
Quelle: News Service Bund (admin.ch)
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