Trump-Regierung verdoppelt H-2B-Kontingent für das Haushaltsjahr 2026 und fügt 65.000 Visa für Saisonarbeiter hinzu
Spaniens neue Migrationsamnestie als Rettungsanker für eine halbe Million undokumentierter Arbeiter gefeiert
China gewährt britischen Staatsbürgern nach dem Gipfeltreffen zwischen Starmer und Xi eine 30-tägige visafreie Einreise
Neueste Nachrichten
Diplomatischer Streit zwischen Saudi-Arabien und den VAE führt zu plötzlichen Visa-Ablehnungen für in den VAE ansässige saudische Mitarbeiter
Vom 30. bis 31. Januar lehnen saudische Konsulate Geschäftsvisumanträge aus den VAE ab oder verzögern deren Bearbeitung – ein Schritt, der mit den jüngsten diplomatischen Spannungen zusammenhängt. Die plötzliche Verschärfung beeinträchtigt grenzüberschreitende Projekte und zwingt Unternehmen aus den VAE, auf Umwege wie Touristenvisa oder die Einreise über Drittstaaten zurückzugreifen. Dieser Vorfall verdeutlicht die geopolitischen Risiken in der Mobilität am Golf und könnte Entscheidungen zur Verlagerung von Mitarbeitern nach Riad beschleunigen.
Diab fordert ein Ausreise-Überwachungssystem für Kanadas 1,9 Millionen auslaufende befristete Visa
Einwanderungsministerin Lena Diab fordert ein digitales Instrument, mit dem IRCC genau verfolgen kann, wie viele befristete Aufenthaltsberechtigte Kanada tatsächlich verlassen, wenn ihre Visa ablaufen. Da im Jahr 2026 fast 1,9 Millionen Genehmigungen auslaufen, würde eine verbesserte Ausreisedatenerfassung die Integrität des Programms stärken, das Vertrauen der Öffentlichkeit erhöhen und die Einhaltung der Vorschriften für Arbeitgeber erleichtern.
Landesweiter vierstündiger Streik der easyJet-Crews bringt italienischen Flugplan durcheinander
easyJet-Piloten und Kabinenpersonal legen am 31. Januar zwischen 13:00 und 17:00 Uhr die Arbeit nieder, was zu Verspätungen und Ausfällen an Italiens wichtigsten Flughäfen führen könnte. Der Streit dreht sich um Gehälter, Dienstpläne und Gleichbehandlung mit Kollegen im Ausland. Da der Streik außerhalb der gesetzlich geschützten Flugzeiten liegt, sind viele Flüge betroffen, und Ansprüche auf EU-261 Entschädigungen könnten bestehen. Geschäftsreisende sollten alternative Optionen planen und ihre Mitarbeiter über ihre Rechte informieren.
Barcelona richtet Schnellverfahren-Einheit ein, da die Stadt schätzt, dass 24.000 Einheimische für die spanische Migranten-Regularisierung infrage kommen
Die Stadtverwaltung Barcelonas rechnet damit, dass mindestens 24.000 undokumentierte Migranten durch Spaniens neue Amnestie eine legale Aufenthaltsgenehmigung erhalten könnten. Zu diesem Zweck wurde eine spezielle Taskforce eingerichtet, die die Anträge bearbeitet und den Kontakt zu Arbeitgebern koordiniert. Die Initiative zielt darauf ab, chronische Arbeitskräftemängel zu beheben, Ausbeutung in der Schattenwirtschaft einzudämmen und Migranten während der dreimonatigen Antragsfrist klare und schnelle Unterstützung zu bieten.
Brasilien nimmt 93 aus den USA abgeschobene Staatsangehörige im neuesten Rückführungsflug „Aqui é Brasil“ auf
Ein Regierungsflug landete am 30. Januar am Flughafen Confins mit 93 aus den USA abgeschobenen Brasilianern. Im Rahmen des Programms „Aqui é Brasil“ stellten Bundesbehörden und die IOM Verpflegung, Unterkunft und Unterstützung für die Weiterreise bereit. Die Operation – eine von 39 seit August 2025 – verdeutlicht das kontinuierliche Tempo der US-Abschiebungen und unterstreicht die Bedeutung von Notfallplänen für Arbeitgeber, deren Mitarbeiter sich im Ausland länger aufhalten als erlaubt.
EU-Kommissar fordert „Visa-Diplomatie“, um Migration zu steuern und deutsche Grenzkontrollen zu lockern
EU-Innenkommissar Magnus Brunner sagte gegenüber dpa, die EU solle Visaerleichterungen und Visasanktionen strategischer einsetzen und gleichzeitig die „vorübergehenden“ Schengen-Grenzkontrollen Deutschlands abschaffen, sobald das neue Asylpaket in Kraft ist. Für deutsche Arbeitgeber sind diese Aussagen wichtig, da sie schnellere digitale Fachkräftevisa und ein mögliches Ende willkürlicher Personenkontrollen versprechen, die Geschäftsreisen verzögern.
Der UN-Sicherheitsrat verlängert das Mandat der UNFICYP und fordert die Eröffnung neuer Grenzübergänge
Die UN hat ihre Friedensmission auf Zypern um ein weiteres Jahr verlängert und dabei gewarnt, dass der Status quo auf der Insel nicht haltbar ist. Sie fordert die Öffnung weiterer Grenzübergänge entlang der Grünen Linie. Diese Entscheidung könnte Verbesserungen für Pendler und Unternehmen auf beiden Seiten der Teilung bringen, macht aber zugleich auf anhaltende Sicherheitsrisiken aufmerksam, die von Mobilitätsmanagern genau beobachtet werden müssen.
Sechster Tag des Busfahrerstreiks in Wallonien lähmt TEC-Netzwerk im französischsprachigen Belgien
Ein von der Gewerkschaft geführter, rollierender Streik beim Busunternehmen TEC in Wallonien ging am 31. Januar in den sechsten Tag und führte zur Streichung von mehr als zwei Dritteln der Fahrten in wichtigen Bezirken. Der Ausstand richtet sich gegen die Sparpläne der Regierung und zwingt Arbeitgeber bereits jetzt, auf Telearbeit und alternative Reisepläne umzusteigen. Anhaltende Störungen könnten Pendler über die Grenze hinweg sowie Logistikketten, die auf das TEC-Netz angewiesen sind, beeinträchtigen.
China gewährt britischen Staatsbürgern 30 Tage visafreien Aufenthalt
Peking kündigte an, dass Inhaber eines regulären britischen Reisepasses künftig bis zu 30 Tage visafrei nach China einreisen können – sei es zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken. Diese Entscheidung folgt auf Gespräche zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und Präsident Xi Jinping. Die einseitige Erleichterung schafft den aufwändigen und teuren Visaantrag ab und soll Geschäftsreisen, Handelsmissionen sowie den Freizeittourismus zwischen beiden Ländern fördern. Zugleich signalisiert sie eine allgemeine Entspannung in den Beziehungen zwischen Großbritannien und China.