
Bei einem der auffälligsten Ergebnisse des viertägigen Besuchs von Großbritanniens Premierminister Sir Keir Starmer in Peking hat China zugestimmt, Inhabern regulärer britischer Reisepässe die visafreie Einreise auf das Festland für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen zu ermöglichen.
Obwohl Peking sein einseitiges Visafrei-Programm seit Ende 2023 auf mehr als 50 Länder ausgeweitet hat, war das Vereinigte Königreich bislang auffällig ausgeschlossen – unter anderem wegen bilateraler Spannungen rund um Hongkong, Menschenrechts-Sanktionen und Technologiekontrollen. Die persönlichen Gespräche Starmers mit Präsident Xi Jinping und Premier Li Qiang scheinen diese Blockade durchbrochen zu haben. Nach Angaben chinesischer Behörden ist die Regelung einseitig: Britische Reisende müssen keine visafreie Einreise für chinesische Besucher gewähren, womit das Vereinigte Königreich erst die zweite G7-Nation nach Frankreich ist, die dieses Privileg genießt.
Für Geschäftsreisende beseitigt die neue Regelung ein großes Hindernis. Ein kurzfristiges chinesisches Geschäftsvisum kostet in der Regel etwa 151 Pfund, erfordert biometrische Daten und kann eine Woche oder länger in der Bearbeitung dauern – was viele Führungskräfte von spontanen Reisen abhält. Die Beratungsfirma Henley & Partners schätzt, dass 2025 mehr als 122.000 britische Geschäftsreisende China besuchten; die neue Visafreiheit könnte diese Zahl 2026 um 30 bis 40 Prozent erhöhen, insbesondere in Branchen wie Finanzen, Rechtsdienstleistungen und Hightech-Fertigung, die auf schnelle persönliche Verhandlungen angewiesen sind. Fluggesellschaften wie British Airways und Virgin Atlantic, die derzeit nur wenige Flüge nach Peking und Shanghai anbieten, prüfen bereits ihre Flugpläne, um vor dem offiziellen Start der Regelung (voraussichtlich vor dem Sommerreisehöhepunkt nach Veröffentlichung der Durchführungsbestimmungen) Kapazitäten zu erweitern.
Auch Reiseveranstalter erwarten eine Erholung. Zahlen der China National Tourism Administration zeigen, dass 2025 nur 66.000 britische Freizeitreisende das Festland besuchten – kaum ein Viertel des Vorkrisenniveaus. Der Wegfall von Visapapieren und Gebühren dürfte mehrstädteübergreifende Reisen fördern, die Pekings kaiserliche Sehenswürdigkeiten mit Shanghais Einkaufsvierteln und den Terrakotta-Kriegern in Xi’an verbinden. Laut dem Ctrip Research Institute könnte dies in diesem Jahr zusätzliche 3 bis 4 Milliarden Yuan (330 bis 440 Millionen Pfund) in Chinas Gastgewerbe- und Einzelhandelssektor spülen.
Praktisch müssen britische Reisende weiterhin Nachweise über Weiter- oder Rückreise sowie Unterkunftsbuchungen mitführen. Die Visafreiheit gilt nicht für bezahlte Beschäftigung, langfristiges Studium oder journalistische Tätigkeiten – hierfür sind weiterhin spezielle Genehmigungen erforderlich. Das britische Außenministerium warnt zudem, die offiziellen Kanäle der chinesischen Botschaft auf den genauen Starttermin und mögliche saisonale Covid-Gesundheitserklärungen zu beobachten. Dennoch wird die Entscheidung von multinationalen Unternehmen als deutlichstes Signal gewertet, dass Peking nach Jahren pandemiebedingter Isolation wieder für hochwertige Besucher öffnen möchte.
Obwohl Peking sein einseitiges Visafrei-Programm seit Ende 2023 auf mehr als 50 Länder ausgeweitet hat, war das Vereinigte Königreich bislang auffällig ausgeschlossen – unter anderem wegen bilateraler Spannungen rund um Hongkong, Menschenrechts-Sanktionen und Technologiekontrollen. Die persönlichen Gespräche Starmers mit Präsident Xi Jinping und Premier Li Qiang scheinen diese Blockade durchbrochen zu haben. Nach Angaben chinesischer Behörden ist die Regelung einseitig: Britische Reisende müssen keine visafreie Einreise für chinesische Besucher gewähren, womit das Vereinigte Königreich erst die zweite G7-Nation nach Frankreich ist, die dieses Privileg genießt.
Für Geschäftsreisende beseitigt die neue Regelung ein großes Hindernis. Ein kurzfristiges chinesisches Geschäftsvisum kostet in der Regel etwa 151 Pfund, erfordert biometrische Daten und kann eine Woche oder länger in der Bearbeitung dauern – was viele Führungskräfte von spontanen Reisen abhält. Die Beratungsfirma Henley & Partners schätzt, dass 2025 mehr als 122.000 britische Geschäftsreisende China besuchten; die neue Visafreiheit könnte diese Zahl 2026 um 30 bis 40 Prozent erhöhen, insbesondere in Branchen wie Finanzen, Rechtsdienstleistungen und Hightech-Fertigung, die auf schnelle persönliche Verhandlungen angewiesen sind. Fluggesellschaften wie British Airways und Virgin Atlantic, die derzeit nur wenige Flüge nach Peking und Shanghai anbieten, prüfen bereits ihre Flugpläne, um vor dem offiziellen Start der Regelung (voraussichtlich vor dem Sommerreisehöhepunkt nach Veröffentlichung der Durchführungsbestimmungen) Kapazitäten zu erweitern.
Auch Reiseveranstalter erwarten eine Erholung. Zahlen der China National Tourism Administration zeigen, dass 2025 nur 66.000 britische Freizeitreisende das Festland besuchten – kaum ein Viertel des Vorkrisenniveaus. Der Wegfall von Visapapieren und Gebühren dürfte mehrstädteübergreifende Reisen fördern, die Pekings kaiserliche Sehenswürdigkeiten mit Shanghais Einkaufsvierteln und den Terrakotta-Kriegern in Xi’an verbinden. Laut dem Ctrip Research Institute könnte dies in diesem Jahr zusätzliche 3 bis 4 Milliarden Yuan (330 bis 440 Millionen Pfund) in Chinas Gastgewerbe- und Einzelhandelssektor spülen.
Praktisch müssen britische Reisende weiterhin Nachweise über Weiter- oder Rückreise sowie Unterkunftsbuchungen mitführen. Die Visafreiheit gilt nicht für bezahlte Beschäftigung, langfristiges Studium oder journalistische Tätigkeiten – hierfür sind weiterhin spezielle Genehmigungen erforderlich. Das britische Außenministerium warnt zudem, die offiziellen Kanäle der chinesischen Botschaft auf den genauen Starttermin und mögliche saisonale Covid-Gesundheitserklärungen zu beobachten. Dennoch wird die Entscheidung von multinationalen Unternehmen als deutlichstes Signal gewertet, dass Peking nach Jahren pandemiebedingter Isolation wieder für hochwertige Besucher öffnen möchte.
Quelle: The Times of India