
Der öffentliche Nahverkehr in Wallonien befindet sich am Samstag, den 31. Januar 2026, bereits am sechsten Tag in Folge im Ausnahmezustand, da die Fahrer des regionalen Betreibers TEC ihren „unbefristeten“ Streik fortsetzen. Der Konflikt, angeführt von einer gemeinsamen Gewerkschaftsfront, begann am Montag, nachdem die wallonische Regierung ein Sparpaket für den Transportbetreiber Walloniens (OTW) vorgestellt hatte. Die Gewerkschaften kritisieren, dass der Plan vereinbarte Zugeständnisse – wie zusätzliche Urlaubstage und Bonusregelungen, die anstelle von Lohnerhöhungen in früheren Tarifrunden gewährt wurden – zurücknehmen würde.
Am Samstagmorgen waren im Bezirk Lüttich–Verviers mehr als zwei Drittel der Verbindungen ausgefallen: 80 von 122 Linien fuhren nicht, drei waren teilweise gestört, nur 35 verkehrten normal. Auch in den Depots in Charleroi, Hennegau und Wallonisch-Brabant kam es zu ähnlichen oder noch stärkeren Beeinträchtigungen. Aktuelle Zahlen sind jedoch rar, da Streikposten die Firmengelände blockieren und so die Kommunikation der Geschäftsleitung erschweren. Fahrgäste wurden dringend aufgefordert, vor der Fahrt die TEC-App zu konsultieren oder alternative Reisepläne zu machen.
Die Gewerkschaftsführer werfen der Regionalregierung vor, „auf dem Rücken der Beschäftigten zu sparen“, gerade in einer Zeit, in der Inflation und steigende Kraftstoffpreise das Nettogehalt bereits schmälern. Sie warnen zudem, dass jede einseitige Änderung zu einer Ausweitung der Solidaritätsaktionen führen könnte – einschließlich möglicher Streiks in den Depots rund um Brüssel, die Wallonien mit dem multimodalen Pendelverkehr der Hauptstadt verbinden.
Der Streik soll mindestens bis Donnerstag andauern, wenn die Vermittlungsgespräche wieder aufgenommen werden. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte sich der Arbeitskampf in die folgende Woche ausweiten und grenzüberschreitende Pendlerströme sowie Lieferketten beeinträchtigen, die auf das Busnetz von TEC für die letzte Meile zu den Schienengüterverkehrsknotenpunkten angewiesen sind. Arbeitgeber mit Mitarbeitern in Wallonien aktivieren bereits Homeoffice-Regelungen und raten Reisenden, mehr Zeit einzuplanen oder über den flämischen Betreiber De Lijn umzusteigen, um Kundenverpflichtungen einzuhalten.
Für Mobilitätsmanager ist die Situation eine Mahnung, Notfall-Reiserichtlinien zu pflegen, die regionale Streiks abdecken – nicht nur nationale Bahnstreiks. Unternehmen mit Expatriates in Belgien sollten die TEC-Streikupdates auf Englisch und Französisch verbreiten und die Verfügbarkeit von Taxis oder Fahrdiensten in kleineren Orten prüfen, wo Alternativen rar sind.
Am Samstagmorgen waren im Bezirk Lüttich–Verviers mehr als zwei Drittel der Verbindungen ausgefallen: 80 von 122 Linien fuhren nicht, drei waren teilweise gestört, nur 35 verkehrten normal. Auch in den Depots in Charleroi, Hennegau und Wallonisch-Brabant kam es zu ähnlichen oder noch stärkeren Beeinträchtigungen. Aktuelle Zahlen sind jedoch rar, da Streikposten die Firmengelände blockieren und so die Kommunikation der Geschäftsleitung erschweren. Fahrgäste wurden dringend aufgefordert, vor der Fahrt die TEC-App zu konsultieren oder alternative Reisepläne zu machen.
Die Gewerkschaftsführer werfen der Regionalregierung vor, „auf dem Rücken der Beschäftigten zu sparen“, gerade in einer Zeit, in der Inflation und steigende Kraftstoffpreise das Nettogehalt bereits schmälern. Sie warnen zudem, dass jede einseitige Änderung zu einer Ausweitung der Solidaritätsaktionen führen könnte – einschließlich möglicher Streiks in den Depots rund um Brüssel, die Wallonien mit dem multimodalen Pendelverkehr der Hauptstadt verbinden.
Der Streik soll mindestens bis Donnerstag andauern, wenn die Vermittlungsgespräche wieder aufgenommen werden. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte sich der Arbeitskampf in die folgende Woche ausweiten und grenzüberschreitende Pendlerströme sowie Lieferketten beeinträchtigen, die auf das Busnetz von TEC für die letzte Meile zu den Schienengüterverkehrsknotenpunkten angewiesen sind. Arbeitgeber mit Mitarbeitern in Wallonien aktivieren bereits Homeoffice-Regelungen und raten Reisenden, mehr Zeit einzuplanen oder über den flämischen Betreiber De Lijn umzusteigen, um Kundenverpflichtungen einzuhalten.
Für Mobilitätsmanager ist die Situation eine Mahnung, Notfall-Reiserichtlinien zu pflegen, die regionale Streiks abdecken – nicht nur nationale Bahnstreiks. Unternehmen mit Expatriates in Belgien sollten die TEC-Streikupdates auf Englisch und Französisch verbreiten und die Verfügbarkeit von Taxis oder Fahrdiensten in kleineren Orten prüfen, wo Alternativen rar sind.
Quelle: The Brussels Times
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