EU stellt erstmals Visastrategie vor – Was das für brasilianische Reisende und Arbeitgeber bedeutet
Starker Schneefall lähmt tschechisches Verkehrsnetz – Unternehmen aktivieren Reisewarnprotokolle
China gewährt britischen Staatsbürgern nach Treffen zwischen Starmer und Xi 30 Tage visafreien Aufenthalt
Neueste Nachrichten
Zyprisches Parlament verkürzt Frist für Asylberufungen auf 20 Tage
Am 29. Januar 2026 stimmten zyprische Abgeordnete dafür, die Berufungsfrist für abgelehnte Asylbewerber von 30 auf 20 Tage zu verkürzen (bei Schnellverfahren von 15 auf 10 Tage). Die Regierung begründet die Änderung mit der Bekämpfung von Verfahrensmissbrauch und der Beschleunigung von Abschiebungen; Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch vor einer Aushöhlung der rechtsstaatlichen Garantien. Arbeitgeber sollten die verkürzten Fristen beachten, da Zypern im Vorfeld seiner EU-Ratspräsidentschaft die Einwanderungskontrollen verschärft.
Cathay Group verzeichnet rekordverdächtigen Passagieranstieg und stärkt Hongkongs Luftfahrt-Erholung
Cathay Pacific und HK Express beförderten im Jahr 2025 insgesamt 36 Millionen Passagiere – ein Plus von 27 % gegenüber 2024 – und erreichten am 27. Dezember mit 125.000 Reisenden an einem Tag einen neuen Rekord. Das Kapazitätswachstum, das neue Drei-Startbahn-System sowie die starke Nachfrage zum chinesischen Festland treiben die Erholung voran. Die Zahlen deuten auf eine knappere Sitzplatzverfügbarkeit und höhere Tarife für Geschäftsreisende und Entsandte hin, die Anfang 2026 über Hongkong reisen.
EU stellt erstmals Visa-Strategie mit Fokus auf Talentgewinnung vor – was das für irische Arbeitgeber bedeutet
Brüssel hat seine erste umfassende EU-Visastrategie veröffentlicht, die strengere Sicherheitsmaßnahmen mit Initiativen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Anziehung globaler Talente verbindet. Da Irland viele Aspekte des EU-Migrationsrechts übernimmt, deutet die Initiative auf digitalisierte Verfahren, länger gültige Visa und neue Fördermöglichkeiten hin, von denen irische Arbeitgeber profitieren können. Personalabteilungen sollten sich auf die Einführung von EES/ETIAS im Jahr 2026 vorbereiten und sich frühzeitig mit den bevorstehenden Reformen der „Einzelgenehmigung“ in Irland auseinandersetzen.
EU stellt Fünfjahresstrategie für Migration und Talente vor – Italien plant neue „Talentpartnerschaften“ zu nutzen
Am 29. Januar 2026 hat die Europäische Kommission eine fünfjährige Migrations- und Talentstrategie vorgestellt, in der Italien als eines von vier EU-Ländern mit erheblichem Migrationsdruck hervorgehoben wird. Der Plan verbindet strengere Rückführungsmaßnahmen mit ausgeweiteten „Talentpartnerschaften“, um Fachkräftemangel zu beheben, und wird mit mindestens 81 Milliarden Euro EU-Fördermitteln unterstützt. Italienische Unternehmen könnten von schnelleren Visa-Verfahren für Fachkräfte profitieren, müssen jedoch mit strengeren Kontrollen bei Überziehungen rechnen.
EU stellt erstmals Visastrategie vor – Was das für österreichische Arbeitgeber und Reisende bedeutet
Die EU verabschiedete am 29. Januar 2026 ihre erste Visastrategie. Wichtige Punkte sind eine strengere Überwachung der visafreien Einreise, die Digitalisierung der Schengen-Visaanträge und länger gültige Mehrfacheinreisevisa. Österreichische Unternehmen können mit schnelleren Bearbeitungszeiten, neuen konsularischen Finanzierungen und künftig zentralen Anlaufstellen für Fachkräfte rechnen – Änderungen, die Reisekosten senken und Projektstarts beschleunigen könnten.
EU verabschiedet erstmals umfassende Visastrategie und Empfehlung zur Talentgewinnung
Die Europäische Kommission stellte am 29. Januar 2026 ihre erste EU-Visastrategie sowie eine Empfehlung zur Talentförderung vor. Das Paket verbindet strengere Kontrollen bei visumfreiem Reisen mit Plänen zur vollständigen Digitalisierung der Antragsverfahren und der Einführung längerer Mehrfacheinreisevisa. Gleichzeitig fordert es die Mitgliedstaaten auf, schnellere und einfachere Aufenthaltswege für Innovatoren und Fachkräfte zu schaffen. Belgien wird seine konsularischen, grenzkontroll- und Ein-Permit-Verfahren entsprechend anpassen müssen, was diese Neuigkeiten besonders relevant für Arbeitgeber macht, die Mitarbeiter nach oder durch Belgien entsenden.
Senat blockiert DHS-Finanzierung bis zur Aufnahme von Reformen bei der Einwanderungskontrolle
Der Senat konnte ein Ausgabenpaket mit sechs Gesetzentwürfen nicht voranbringen, da die Demokraten die Finanzierung des Heimatschutzministeriums (DHS) ohne gesetzliche Beschränkungen für die Praktiken von ICE und CBP nicht unterstützen wollten. Die Pattsituation erhöht das Risiko eines Stillstands am Wochenende, der E-Verify aussetzen, die Visa-Bearbeitung verlangsamen und Geschäftsreisen beeinträchtigen könnte. Arbeitgeber sollten sich auf betriebliche Verzögerungen einstellen, selbst wenn kurzfristig eine Lösung gefunden wird.
Schweiz bestätigt uneingeschränkte Freizügigkeit für kroatische Arbeitnehmer nach Ablauf des Quotensystems
Der Bundesrat hat bestätigt, dass die Kontingentbeschränkungen für kroatische Staatsangehörige am 1. Januar 2026 ausgelaufen sind und nicht wieder eingeführt werden. Kroatische Bürger haben nun uneingeschränkten Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt gemäß den vollständigen Freizügigkeitsregeln der EU/EFTA. Dies vereinfacht die Einstellungsprozesse für Schweizer Arbeitgeber und beseitigt eine administrative Hürde für internationale Mobilitätsteams.
Kanada warnt WM-Besucher: Keine Asylanträge, strengere Visakontrollen
IRCC hat potenziellen Besuchern der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 klargemacht, dass Zuschauer-Visa **kein** Recht auf Asyl gewähren. Beamte werden Anträge ablehnen oder zurückweisen, wenn der Verdacht besteht, dass Antragsteller länger bleiben wollen. Mit dieser Maßnahme soll Betrug mit angeblichen „Arbeitsvisa für die WM“ im Internet eingedämmt und das kanadische Flüchtlingssystem vor Missbrauch geschützt werden.
Indien-EU-Handelsabkommen sichert planbares Visaregime für indische Fachkräfte
Im Rahmen eines umfassenderen Handelsabkommens, das am 29. Januar vorgestellt wurde, erlaubt Indien EU-Banken die Eröffnung von 15 Filialen und hebt die Beschränkungen für ausländische Direktinvestitionen im Versicherungssektor auf. Im Gegenzug verpflichtet sich die EU zu einheitlichen dreijährigen Arbeitsvisa, schnelleren Bearbeitungszeiten und einer zukünftigen Koordinierung der Sozialversicherung für indische Beschäftigte. Das Abkommen verschafft indischen Unternehmen dringend benötigte Planungssicherheit für Einsätze in Europa und eröffnet neue Mobilitätswege für Fachkräfte aus den Bereichen AYUSH und Informations- und Kommunikationstechnologie.
Canberra steht in der Kritik, weil es Verträge für die Abschiebehaft an den US-Großkonzern für Privatgefängnisse vergeben hat
Journalisten enthüllten, dass die Regierung Albanese Aufträge im Wert von über 3 Milliarden AUD an die Management and Training Corporation vergeben hat, ein US-Unternehmen, das wiederholt wegen Menschenrechtsverletzungen in ICE-Einrichtungen kritisiert wurde. Menschenrechtsorganisationen und Oppositionsabgeordnete warnen, dass dieser Vertrag Australiens Verpflichtung zu einer menschenwürdigen Behandlung von Migranten untergräbt, während das Innenministerium betont, dass MTC Australia die lokalen Standards erfüllt. Der Streit verdeutlicht die Reputations- und Compliance-Risiken, denen multinationale Unternehmen ausgesetzt sind, wenn sie Mitarbeiter nach Australien entsenden – insbesondere angesichts der anhaltenden Unsicherheiten in der Abschiebungspolitik.
Deutsche Koalition erzielt Kompromiss zur Umsetzung der EU-Asylreform
Union und SPD haben sich auf die Umsetzung der neuen EU-Asylregeln in Deutschland geeinigt. Das Gesetz sieht die Einrichtung von „Sekundärmigrationszentren“ und die Einführung kurzfristiger Haft vor, gleichzeitig wird das Arbeitsverbot für Asylsuchende auf drei Monate verkürzt. Der schnellere Zugang zum Arbeitsmarkt ist für Arbeitgeber positiv, doch strengere Aufnahmebedingungen könnten die Einstellung und Umzugslogistik erschweren.
Immigration Advice Authority veröffentlicht ersten Jahresbericht und kündigt strengere Durchsetzungsmaßnahmen an
Der erste Jahresbericht der IAA, veröffentlicht am 29. Januar 2026, zeigt einen deutlichen Anstieg bei Prüfungen und Strafverfolgungen gegen nicht regulierte Einwanderungsberater und warnt vor verstärkter Durchsetzung im Jahr 2026/27. Arbeitgeber und Mobilitätsanbieter, die interne oder ausgelagerte Visa-Beratung anbieten, müssen mit intensiverer Kontrolle, neuen Fortbildungspflichten und strengeren Datenweitergaben an das Innenministerium rechnen, was Compliance- und Reputationsrisiken erhöht.